Kinderarmut in Berlin
Drucksache 17 / 10 487 Kleine Anfrage 17. Wahlperiode Kleine Anfrage der Abgeordneten Katrin Möller (LINKE) vom 08. Mai 2012 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 10. Mai 2012) und Antwort Kinderarmut in Berlin Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Zu 1.: Nach Mitteilung der Senatsverwaltung für Ar- Kleine Anfrage wie folgt: beit, Integration und Frauen lebten Ende des Jahres 2011 insgesamt 168.078 Kinder und Jugendlichen in Bedarfs- 1. Wie viele Kinder und Jugendliche im Alter von 0 gemeinschaften der Grundsicherung für Arbeitssuchende bis 7, 8 bis unter 14 und 14 bis unter 18 lebten Ende des nach SGB II. Details sind der nachfolgenden Tabelle 1 zu Jahres 2011 in Haushalten / Bedarfsgemeinschaften von entnehmen. Bezieherinnen und Beziehern von ALG II (bitte nach Bezirken aufschlüsseln) ? Kinder und Jugendliche in Bedarfsgemeinschaften der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) Berichtsmonat: Dezember 2011 (Daten mit einer Wartezeit von drei Monaten im SGB II) - Tabelle 1 - Alter in Jahren JobCenter (JC) im Land Berlin 0 bis unter 8 8 bis unter 14 14 bis unter 18 insgesamt Charlottenburg- Wilmersdorf 4.124 2.933 1.796 8.853 Friedrichshain-Kreuzberg 7.687 5.535 3.311 16.533 Lichtenberg 6.663 3.445 1.808 11.916 Marzahn-Hellersdorf 8.358 4.374 2.139 14.871 Mitte 12.772 8.456 5.008 26.236 Neukölln 12.578 8.057 4.595 25.230 Pankow 5.054 2.899 1.477 9.430 Reinickendorf 6.583 4.136 2.447 13.166 Spandau 6.823 4.331 2.578 13.732 Steglitz-Zehlendorf 3.064 1.922 1.264 6.250 Tempelhof-Schöneberg 7.050 4.862 2.886 14.798 Treptow-Köpenick 3.750 2.232 1.081 7.063 Berlin insgesamt 84.506 53.182 30.390 168.078 (Datenquelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit) 2. In welchem Verhältnis steht die Anzahl dieser Kin- Zu 2.: Die erbetenen Angaben sind den nachfolgenden der und Jugendlichen zur Gesamtzahl der Kinder und Tabellen 2 und 3 zu entnehmen. Jugendlichen der jeweiligen o.g. Altersgruppe? (bitte getrennt nach Bezirken und sowohl absolute Zahlen als auch den prozentualen Anteil darstellten) Die Drucksachen des Abgeordnetenhauses sind bei der Kulturbuch-Verlag GmbH zu beziehen. Hausanschrift: Sprosserweg 3, 12351 Berlin-Buckow · Postanschrift: Postfach 47 04 49, 12313 Berlin, Telefon: 6 61 84 84; Telefax: 6 61 78 28.
Abgeordnetenhaus Berlin – 17. Wahlperiode Drucksache 17 / 10 487 Kinder und Jugendliche in Berliner Bevölkerung Jahresende 2010* - Tabelle 2 - Alter in Jahren Bezirk 0 bis unter 8 8 bis unter 14 14 bis unter 18 insgesamt Charlottenburg- Wilmersdorf 18.072 12.981 8.615 39.668 Friedrichshain-Kreuzberg 20.549 11.656 6.861 39.066 Lichtenberg 17.836 9.828 5.908 33.572 Marzahn-Hellersdorf 17.505 10.974 6.814 35.293 Mitte 25.916 15.466 9.517 50.899 Neukölln 23.092 16.450 11.573 51.115 Pankow 29.979 15.883 8.120 53.982 Reinickendorf 16.062 13.168 9.341 38.571 Spandau 14.989 12.008 8.509 35.506 Steglitz-Zehlendorf 18.963 15.190 10.336 44.489 Tempelhof-Schöneberg 21.295 15.866 10.839 48.000 Treptow-Köpenick 15.682 10.090 5.930 31.702 Berlin insgesamt 236.638 158.810 102.330 497.778 (Datenquelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg; Zusammenstellung SenGesSoz – II B 41 -) * Daten für 2011 liegen noch nicht vor Kinder und Jugendliche in Bedarfsgemeinschaften mit Alg-II-Bezug an den Kindern und Jugendlichen derselben Altersgruppe der Berliner Bevölkerung – absolut (s. Tab. 1) und prozentual (Verhältnis Tab. 1 zu Tab. 3 in %) - - Tabelle 3 - Alter in Jahren 0 bis unter 8 8 bis unter 14 14 bis unter 18 insgesamt Bezirk absolut in % abso- in % absolut in % absolut in % lut Charlottenburg- Wilmersdorf 4.124 22,8 2.933 22,6 1.796 20,8 8.853 22,3 Friedrichshain-Kreuzberg 7.687 37,4 5.535 47,5 3.311 48,3 16.533 42,3 Lichtenberg 6.663 37,4 3.445 35,1 1.808 30,6 11.916 35,5 Marzahn-Hellersdorf 8.358 47,7 4.374 39,9 2.139 31,4 14.871 42,1 Mitte 12.772 49,3 8.456 54,7 5.008 52,6 26.236 51,5 Neukölln 12.578 54,5 8.057 49,0 4.595 39,7 25.230 49,4 Pankow 5.054 16,9 2.899 18,3 1.477 18,2 9.430 17,5 Reinickendorf 6.583 41,0 4.136 31,4 2.447 26,2 13.166 34,1 Spandau 6.823 45,5 4.331 36,1 2.578 30,3 13.732 38,7 Steglitz-Zehlendorf 3.064 16,2 1.922 12,7 1.264 12,2 6.250 14,1 Tempelhof-Schöneberg 7.050 33,1 4.862 30,6 2.886 26,6 14.798 30,8 Treptow-Köpenick 3.750 23,9 2.232 22,1 1.081 18,2 7.063 22,3 Berlin insgesamt 84.506 35,7 53.182 33,5 30.390 29,7 168.078 33,8 (Datenquelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit und Amt für Statistik Berlin-Brandenburg; Darstellung und Berechnung SenGesSoz – II B 41 -) 3. Wie viele der von ALG II abhängigen Kinder Zu 3.: Nach Mitteilung der Senatsverwaltung für und Jugendlichen der jeweiligen Altersgruppen lebten Arbeit, Integration und Frauen lebten am 31.12.2011 zum Stichtag 31.12.2011 in alleinerziehenden Haushal- insgesamt 75.423 Berliner Kinder und Jugendliche in ten (bitte bezirklich aufschlüsseln)? alleinerziehenden Bedarfsgemeinschaften der Grundsi- cherung für Arbeitsuchende (SGB II). Details sind der nachfolgenden Tabelle 4 zu entnehmen. 2
Abgeordnetenhaus Berlin – 17. Wahlperiode Drucksache 17 / 10487 Kinder und Jugendliche in alleinerziehenden Bedarfsgemeinschaften der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) Berichtsmonat: Dezember 2011 (Daten mit einer Wartezeit von drei Monaten im SGB II) - Tabelle 4 - JobCenter (JC) im Land Ber- Alter in Jahren lin 0 bis unter 8 8 bis unter 14 14 bis unter 18 insgesamt Charlottenburg- Wilmersdorf 1.736 1.542 1.014 4.292 Friedrichshain-Kreuzberg 2.506 2.046 1.265 5.817 Lichtenberg 3.502 1.979 1.056 6.537 Marzahn-Hellersdorf 4.545 2.526 1.302 8.373 Mitte 3.965 3.070 2.024 9.059 Neukölln 3.911 3.064 1.907 8.882 Pankow 3.038 1.980 1.078 6.096 Reinickendorf 2.715 2.022 1.268 6.005 Spandau 2.892 2.146 1.324 6.362 Steglitz-Zehlendorf 1.415 1.109 772 3.296 Tempelhof-Schöneberg 2.759 2.368 1.442 6.569 Treptow-Köpenick 2.075 1.364 696 4.135 Berlin insgesamt 35.059 25.216 15.148 75.423 (Datenquelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit) 4. Wie viele Berliner Kinder und Jugendliche in den Zu 4.: Am 31.12.2011 erhielten insgesamt 1.815 Ber- unter 1 erfragten Altersgruppen lebten Ende des Jahres liner Kinder und Jugendliche laufende Hilfe zum Lebens- 2011 in Familien, die Hilfe zum Lebensunterhalt nach unterhalt außerhalb von Einrichtungen nach dem SGB SGB XII bezogen? (Bitte bezirklich aufschlüsseln) XII. Details sind der nachfolgenden Tabelle 5 zu entneh- men. Empfänger/innen laufender Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem 3. Kapitel SGB XII unter 18 Jahren außerhalb von Einrichtungen in Berlin am 31. Dezember 2011 - Tabelle 5 - Alter in Jahren Bezirk 0 bis unter 8 8 bis unter 14 14 bis unter 18 insgesamt Charlottenburg- Wilmersdorf 37 44 8 89 Friedrichshain-Kreuzberg 51 62 21 134 Lichtenberg 88 65 9 162 Marzahn-Hellersdorf 96 92 18 206 Mitte 107 78 34 219 Neukölln 158 112 29 299 Pankow 39 57 9 105 Reinickendorf 66 80 16 162 Spandau 55 64 14 133 Steglitz-Zehlendorf 27 29 8 64 Tempelhof-Schöneberg 40 53 16 109 Treptow-Köpenick 69 57 7 133 Berlin insgesamt 833 793 189 1.815 (Datenquelle: SenGesSoz Berlin/ Berechnung SenGesSoz – I A 4 -) 5. Wie viele Berliner Kinder und Jugendliche in den Zu 5.: Nach Mitteilung der Senatsverwaltung für Ar- unter 1. erfragten Altersgruppen lebten Ende am beit, Integration und Frauen lebten im Dezember 2011 31.12.2011 in Familien, die Sozialleistungen zur „Aufsto- insgesamt 79.883 Berliner Kinder und Jugendliche in ckung“ des elterlichen Einkommens aus Berufstätigkeit Bedarfsgemeinschaften der Grundsicherung für Arbeitsu- erhielten? (bitte bezirklich aufschlüsseln) chende (SGB II) mit zu berücksichtigendem Einkommen aus Erwerbstätigkeit. Details sind der nachfolgenden Tabelle 6 zu entnehmen. 3
Abgeordnetenhaus Berlin – 17. Wahlperiode Drucksache 17 / 10487 Kinder und Jugendliche in Bedarfsgemeinschaften der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) mit zu be- rücksichtigendem Einkommen aus Erwerbstätigkeit in Berlin Berichtsmonat: Dezember 2011 (Daten mit einer Wartezeit von drei Monaten im SGB II) - Tabelle 6 - Alter in Jahren JobCenter (JC) im Land Berlin 0 bis unter 8 8 bis unter 14 14 bis unter 18 insgesamt Charlottenburg- Wilmersdorf 1.850 1.507 946 4.303 Friedrichshain-Kreuzberg 3.709 3.040 1.942 8.691 Lichtenberg 2.673 1.761 1.009 5.443 Marzahn-Hellersdorf 3.213 2.043 1.153 6.409 Mitte 5.801 4.337 2.724 12.862 Neukölln 5.723 4.181 2.498 12.402 Pankow 2.114 1.479 844 4.437 Reinickendorf 2.663 2.034 1.329 6.026 Spandau 2.708 2.061 1.378 6.147 Steglitz-Zehlendorf 1.257 993 667 2.917 Tempelhof-Schöneberg 3.053 2.459 1.566 7.078 Treptow-Köpenick 1.459 1.113 596 3.168 Berlin insgesamt 36.223 27.008 16.652 79.883 (Datenquelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit) 6. Wie viele der Kinder und Jugendlichen in den unter Zu 6.: Nach Mitteilung der Senatsverwaltung für Ar- 1. erfragten Altersgruppen, die zum Ende des Jahres 2011 beit, Integration und Frauen lebten im Dezember 2011 von staatlichen Transferleistungen abhängig waren, lebten insgesamt 62.854 Berliner Kinder und Jugendliche in nach Kenntnis des Senats in Familien mit Migrationshin- Bedarfsgemeinschaften der Grundsicherung für Arbeitsu- tergrund bzw. mit einem ausländischen Haushaltvorstand? chende (SGB II) mit Migrationshintergrund bzw. einem (Bitte bezirklich aufschlüsseln) ausländischen Haushaltsvorstand. Details sind der nach- folgenden Tabelle 7 zu entnehmen. Kinder und Jugendliche in Bedarfsgemeinschaften der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) in Familien mit Migrationshintergrund bzw. einem ausländischen Haushaltsvorstand in Berlin Berichtsmonat: Dezember 2011 (Daten mit einer Wartezeit von drei Monaten im SGB II) - Tabelle 7 - Alter in Jahren JobCenter (JC) im Land Berlin 0 bis unter 8 8 bis unter 14 14 bis unter 18 insgesamt Charlottenburg- Wilmersdorf 1.711 1.277 755 3.743 Friedrichshain-Kreuzberg 3.684 3.008 1.884 8.576 Lichtenberg 1.582 891 523 2.996 Marzahn-Hellersdorf 1.041 521 308 1.870 Mitte 6.825 4.723 2.858 14.406 Neukölln 5.985 4.145 2.386 12.516 Pankow 661 440 205 1.306 Reinickendorf 2.387 1.528 941 4.856 Spandau 1.829 1.299 819 3.947 Steglitz-Zehlendorf 886 624 404 1.914 Tempelhof-Schöneberg 2.610 2.006 1.263 5.879 Treptow-Köpenick 403 268 174 845 Berlin insgesamt 29.604 20.730 12.520 62.854 (Datenquelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit) Am 31. Dezember 2011 bezogen insgesamt 524 Berli- ner Kinder und Jugendliche in Familien mit einem aus- ländischen Haushaltsvorstand laufende Hilfe zum Le- bensunterhalt außerhalb von Einrichtungen nach dem SGB XII. Details sind der nachfolgenden Tabelle 8 zu entnehmen. 4
Abgeordnetenhaus Berlin – 17. Wahlperiode Drucksache 17 / 10487 Empfänger/innen laufender Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem 3. Kapitel SGB XII unter 18 Jahren außerhalb von Einrichtungen in Berlin am 31. Dezember 2011 in Familien mit einem ausländischen Haushaltsvorstand* - Tabelle 8 - Alter in Jahren Bezirk 0 bis unter 8 8 bis unter 14 14 bis unter 18 insgesamt Charlottenburg- Wilmersdorf 10 4 1 15 Friedrichshain-Kreuzberg 27 20 11 58 Lichtenberg 20 9 2 31 Marzahn-Hellersdorf 11 2 0 13 Mitte 70 31 13 114 Neukölln 88 41 11 140 Pankow 10 5 1 16 Reinickendorf 17 12 4 33 Spandau 11 4 0 15 Steglitz-Zehlendorf 11 7 0 18 Tempelhof-Schöneberg 20 17 8 45 Treptow-Köpenick 23 2 1 26 Berlin insgesamt 318 154 52 524 (Datenquelle: SenGesSoz Berlin/ Berechnung SenGesSoz – I A 4 -) * = Staatsangehörigkeit des Haushaltsvorstandes; Migrationshintergrund bei deutscher Staatsangehörigkeit ist nicht mit erfasst 7. Wie viele Familien erhielten zum Ende des Jahres be gewährleistet? Welche Schlussfolgerungen zieht der 2011 in Berlin einen Kinderzuschlag zur Vermeidung von Senat daraus im Hinblick auf die Kinderregelsätze? ALG-II-Bezug? (bitte bezirklich aufschlüsseln) Zu 9.: Bei der angesprochenen Entscheidung handelt Zu 7.: Nach Auskunft der Bundesagentur für Arbeit – es sich um die Rechtsauffassung der 55. Kammer des Regionaldirektion Berlin-Brandenburg – bezogen am 31. Sozialgerichts Berlin. In anderen Verfahren sowohl in Dezember 2011 insgesamt 2.990 Personen für insgesamt Berlin als auch im übrigen Bundesgebiet hatten Sozialge- 6.938 Kinder Kinderzuschlag. Angaben zur Anzahl der richte keine Zweifel geäußert, dass der Bundesgesetzge- Berechtigten liegen dort nur in denjenigen Fällen vor, in ber die Regelbedarfe im Einklang mit der Entscheidung denen Kinderzuschlag laufend gezahlt wird. Daneben gibt des Bundesverfassungsgerichts vom 09. Februar 2010 es Fälle, in denen Kinderzuschlag nachträglich für einen festgesetzt hat. Insoweit bleibt die erneute Entscheidung bestimmten Zeitraum gezahlt wird. Hierzu sind keine des Bundesverfassungsgerichts abzuwarten. detaillierten Angaben vorhanden. 10.Wann wird der Senat seine in der Koalitionsver- 8. Wie bewertet der Senat zum jetzigen Zeitpunkt die einbarung angekündigte „Strategie zur Bekämpfung der von der Bundesregierung eingeführten Leistungen für Kinderarmut“ vorstellen und welche Schwerpunkte ge- Bildung und Teilhabe im Hinblick auf ihre Sinnhaftigkeit denkt er diesbezüglich zu setzen? zur Minderung der Kinderarmut und ihrer Folgen, insbe- sondere bei der Gewährleistung von gleichberechtigten Zu 10.: Der Senat wird eine Ressort übergreifende Bildungschancen? Arbeitsgruppe zur Erarbeitung von Strategien zur Be- kämpfung von Armut in Berlin einsetzen und dabei die Zu 8.: Bei den Leistungen für Bildung und Teilhabe Ergebnisse des unter Beteiligung wissenschaftlicher Ex- handelt es sich um zweckgerichtete Leistungen zur Errei- perten/innen erarbeiteten 4. Armuts- und Reichtumsbe- chung einer stärkeren Integration bedürftiger Kinder und richts der Bundesregierung einbeziehen. Der Bericht der Jugendlicher in die Gemeinschaft. Durch die bundesge- Bundesregierung soll im Sommer 2012 fertiggestellt setzlich vorgegebene Form der Leistungserbringung, die werden. sicherlich mit einem hohen Verwaltungsaufwand verbun- den ist, soll sichergestellt werden, dass die Leistungen bei den Kindern und Jugendlichen auch tatsächlich ankom- Berlin, den 01. Juni 2012 men. Daher geht der Senat davon aus, dass hiermit ein wichtiger Beitrag zur Minderung von Kinderarmut und zur Gewährleistung von gleichberechtigten Bildungs- In Vertretung chancen geleistet wird. Michael B ü g e 9. Wie bewertet der Senat im Hinblick auf die soziale Senatsverwaltung für Situation von Kindern und Jugendlichen, die von staatli- Gesundheit und Soziales chen Transferleistungen leben, die grundsätzliche Bedeu- tung der Entscheidung des Berliner Sozialgerichts, wo- nach die Höhe der Regelsätze keine ausreichende Teilha- (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 07. Juni 2012) 5