Evaluation von "be Berlin" und Kosten der "Berlin-Box"
3. Bekanntheit der Kampagnendreiklänge Die verschiedenen „Kampagnendreiklänge“ wie etwa „sei einzigartig, sei vielfältig, sei Berlin“ sind 53 Prozent der Berliner bekannt. Am bekanntesten sind die Kampagnendreiklänge unter den 45- bis 59- Jährigen, den formal höher Gebildeten, den zwischen 1990 und 1994 nach Berlin Gezogenen und den Besserverdienenden. Bekanntheit der „Kampagnendreiklänge“ Es kennen die verschiedenen „Kampagnen- dreiklänge“ wie zum Beispiel „sei einzigartig, sei vielfältig, sei Berlin“ % insgesamt 53 Ost-Teil 55 West-Teil 52 14- bis 29-Jährige 53 30- bis 44-Jährige 53 45- bis 59-Jährige 60 60 Jahre und älter 46 Hauptschule 34 mittlerer Abschluss 49 Abitur, Studium 60 Arbeiter 52 Angestellte 60 Beamte 52 Selbständige 56 Wohndauer vor 1990 (Ost-Teil) 51 vor 1990 (West-Teil) 52 1990 bis 1994 zugezogen 62 1995 oder später zugezogen 53 Haushaltsnettoeinkommen unter 1.000 Euro 43 1.000 bis unter 2.000 Euro 53 2.000 bis unter 3.000 Euro 61 3.000 Euro oder mehr 59 6
4. Bewertung der Beteiligungsmöglichkeiten an „be Berlin“ Insgesamt 56 Prozent der Berliner, insbesondere den Jüngeren und den seit 1995 Zugezogenen, gefällt das Prinzip der Beteiligung, bei dem die Berliner die Dreiklänge der Kampagne selbst bilden können. 35 Prozent der Berliner geben an, dass ihnen diese Beteiligungsmöglich- keit weniger gut (18%) oder gar nicht (17%) gefällt. Bewertung der Beteiligungsmöglichkeiten an „be Berlin“ Das Prinzip der Beteiligung, bei dem die Drei- klänge der Kampagne durch die Berliner selbst gebildet werden können, gefällt sehr gut weniger gar *) gut gut nicht % % % % insgesamt 10 46 18 17 Ost-Teil 10 46 16 18 West-Teil 10 46 18 16 14- bis 29-Jährige 14 56 14 9 30- bis 44-Jährige 12 44 18 15 45- bis 59-Jährige 8 42 19 22 60 Jahre und älter 6 43 19 20 Hauptschule 5 47 21 13 mittlerer Abschluss 7 44 19 19 Abitur, Studium 13 46 15 18 Arbeiter 9 37 22 21 Angestellte 11 51 15 18 Beamte 5 41 18 24 Selbständige 15 38 22 19 Wohndauer vor 1990 (Ost-Teil) 7 44 18 21 vor 1990 (West-Teil) 9 44 19 18 1990 bis 1994 zugezogen 12 55 18 7 1995 oder später zugezogen 15 49 14 12 Haushaltsnettoeinkommen unter 1.000 Euro 9 44 22 13 1.000 bis unter 2.000 Euro 9 46 15 20 2.000 bis unter 3.000 Euro 15 44 19 17 3.000 Euro oder mehr 11 47 19 14 *) an 100 Prozent fehlende Angaben = „weiß nicht“ 7
5. Erinnerung und Bewertung der Kampagne „be Berlin“ 47 Prozent der Berliner haben im Stadtbild, auf Veranstaltungen oder in den Zeitungen schon einmal irgendetwas von „be Berlin“ gesehen. Vergleichsweise am wenigsten aufgefallen ist die Kampagne bisher den Älteren, den formal niedriger Gebildeten und den Geringverdienern. Erinnerung der Kampagne „be Berlin“ Es haben im Stadtbild, auf Veranstaltungen oder in den Zeitungen irgendetwas von „be Berlin“ gesehen % insgesamt 47 Ost-Teil 46 West-Teil 48 14- bis 29-Jährige 43 30- bis 44-Jährige 56 45- bis 59-Jährige 49 60 Jahre und älter 41 Hauptschule 25 mittlerer Abschluss 43 Abitur, Studium 58 Arbeiter 34 Angestellte 57 Beamte 68 Selbständige 60 Wohndauer vor 1990 (Ost-Teil) 41 vor 1990 (West-Teil) 48 1990 bis 1994 zugezogen 42 1995 oder später zugezogen 55 Haushaltsnettoeinkommen unter 1.000 Euro 34 1.000 bis unter 2.000 Euro 48 2.000 bis unter 3.000 Euro 55 3.000 Euro oder mehr 61 8
Von den Berlinern, die bereits einmal etwas von der Kampagne wahrge- nommen haben, nennen spontan 42 Prozent „Plakate“ oder Plakatwer- bung. 17 Prozent verbinden damit Berichte und Anzeigen in Zeitungen. An „be berlin“ im öffentlichen Personennahverkehr erinnern sich 15 Prozent. 9 Prozent haben bereits einmal den Slogan gesehen. Jeweils 5 Prozent nennen das Plakat am Roten Rathaus und Werbung bzw. Beiträge im Fernsehen. 9
Erinnerung von Kampagnenmaßnahmen (ungestützt) *) Es haben gesehen: % **) Plakate, Plakatwerbung 42 Berichte und Anzeigen in Zeitungen 17 Werbung im ÖPNV (Bahnhöfe, S- und U-Bahnhöfe, Bushalte- stellen, etc.) 15 Slogan 9 Plakat am Roten Rathaus 5 Werbung, Beiträge im Fernsehen 5 Berliner Fenster 4 Fotoaktionen im Bilderrahmen 4 Lichtprojektionen, Brandenburger Tor 3 Werbung, Beiträge im Rundfunk 2 Behörden-Briefkopf, Behördenbogen 2 Berliner Bär 2 Sprechblase 2 Fahnen 1 Internet, Internetauftritt 1 Das Logo 1 Aufkleber 1 Postwurfsendung 1 Werbung bei Hertha BSC 1 Sonstiges 6 *) Basis: Diejenigen, die schon einmal etwas von der Kampagne gesehen haben **) Prozentsumme größer 100, da Mehrfachnennungen möglich 10
Den Befragten wurden im Anschluss einzelne Maßnahmen der Kampag- ne genannt und sie gebeten, anzugeben, ob sie diese bereits einmal gese- hen haben. Plakate der Kampagne in der Stadt haben 45 Prozent der Berliner bereits einmal gesehen. 37 Prozent sind Anzeigen und Berichte in Zeitungen oder im Internet bekannt. 20 Prozent haben bereits einmal Radiospots zu „be Berlin“ gehört. Bo- denaufkleber auf S-Bahnstationen mit allen Botschaften der Kampagne sind 19 Prozent der Berliner bekannt. 16 Prozent wissen von der Postwurfsendung des Regierenden Bürger- meisters mit dem Aufruf, seine persönliche Geschichte zu erzählen. Ebenso viele kennen jeweils den Kampagnenfilm und das „Festival of Lights“. Am wenigsten genannt werden die Vorstellung der Gewinnerin des Wettbewerbs „Deine Botschaft für Berlin“, die Präsentation der Kampag- ne bei Sportveranstaltungen, Fotoaktionen mit dem Erkennungszeichen oder die Vorstellung der Botschafter, die für die Kampagne stehen. Insgesamt 26 Prozent kennen keine der einzelnen Kampagnenmaßnah- men. 11
Erinnerung von Kampagnenmaßnahmen (gestützt) Es haben die folgenden Maßnahmen gesehen: % *) Plakate in der Stadt 45 Anzeigen und Berichte in Zeitungen oder im Internet 37 Radiospots 20 Bodenaufkleber auf S-Bahnstationen mit allen Botschaften der Kampagne 19 Postwurfsendung des Regierenden Bürgermeisters mit dem Aufruf, seine persönliche Geschichte zu erzählen 16 Kampagnenfilm im Fernsehen oder im Kino 16 Das „Festival of Lights“ 16 Vorstellung der Gewinnerin des Wettbewerbs “Deine Botschaft für Berlin” 11 Präsentation der Kampagne bei Sportveranstaltungen (z.B. bei Spielen von Hertha BSC, Alba Berlin oder beim ISTAF) 10 Fotoaktionen, bei denen man sich in dem Erkennungszeichen der Kampagne fotografieren lassen kann 10 Vorstellung der Botschafter, die für die Kampagne stehen 7 Nichts davon 26 *) Prozentsumme größer 100, da Mehrfachnennungen 12
Von den verschiedenen Maßnahmen der Kampagne „be Berlin“ hat am besten das „Festival of Lights“ gefallen. 74 Prozent derjenigen, die diese Maßnahme kennen, geben an, dass ihnen das Festival sehr gut oder gut gefallen hat. Die Präsentation der Kampagne bei Sportveranstaltungen hat 64 Prozent derjenigen, die diese Maßnahme wahrgenommen haben, (sehr) gut gefal- len. Insgesamt 62 Prozent derjenigen, die bereits einmal von Fotoaktionen mit dem Erkennungszeichen der Kampagne gehört oder gesehen haben, hat diese Maßnahme gefallen. Mehrheitlich positiv beurteilen auch diejenigen, die die Bodenaufkleber auf S-Bahnstationen kennen oder den Kampagnenfilm gesehen haben, diese beiden Kampagnenmaßnahmen. Etwas weniger als der Hälfte derjenigen, die die Plakate der Kampagne oder die Radiospots kennen, haben diese Maßnahmen gefallen. Vergleichsweise am schlechtesten bewertet werden die Vorstellung der Botschafter, der Gewinnerin des Wettbewerb „Deine Botschaft für Berlin“ sowie die Postwurfsendung des Regierenden Bürgermeisters. 13
Bewertung der einzelnen Kampagnenmaßnahmen *) Es haben gefallen: sehr gut weniger gar **) gut gut nicht % % % % Das „Festival of Lights“ 31 42 7 10 Präsentation der Kampagne bei Sportveranstaltungen (z.B. bei Spielen von Hertha BSC, Alba Berlin oder beim ISTAF) 6 59 21 8 Fotoaktionen, bei denen man sich in dem Erkennungszeichen der Kampagne fotografieren lassen kann 13 49 16 11 Bodenaufkleber auf S-Bahnstationen mit allen Botschaften der Kampagne 11 47 21 17 Kampagnenfilm im Fernsehen oder im Kino 5 49 23 10 Plakate in der Stadt 5 44 31 13 Radiospots 3 45 23 13 Anzeigen und Berichte in Zeitungen oder im Internet 3 44 32 13 Vorstellung der Botschafter, die für die Kampagne stehen 9 38 20 11 Vorstellung der Gewinnerin des Wettbewerbs “Deine Botschaft für Berlin” 5 37 21 10 Postwurfsendung des Regierenden Bürgermeisters mit dem Aufruf, seine persönliche Geschichte zu erzählen 6 32 29 20 *) Basis: Diejenigen, die die jeweilige Maßnahme kennen **) an 100 Prozent fehlende Angaben = „weiß nicht“ 14
6. Meinungen zur Idee der „Botschafter“ Die Idee der Beteiligungsmöglichkeit als „Botschafter“ der Kampagne durch Einsenden von Botschaften und persönlichen Geschichten finden insgesamt 65 Prozent der Berliner gut oder sehr gut. Knapp ein Drittel der Berliner findet die Idee weniger gut oder schlecht. Meinungen zur Beteiligungsmöglichkeit als „Botschafter“ Die Idee der Beteiligungsmöglichkeit an der Kampagne „be Berlin“ durch Einsenden von Botschaften und persönliche Geschichten finden sehr gut weniger schlecht *) gut gut % % % % insgesamt 14 51 18 12 Ost-Teil 15 49 20 11 West-Teil 13 53 17 13 14- bis 29-Jährige 25 50 16 6 30- bis 44-Jährige 16 53 16 12 45- bis 59-Jährige 8 51 22 16 60 Jahre und älter 6 53 19 14 Hauptschule 7 60 18 6 mittlerer Abschluss 8 53 18 15 Abitur, Studium 16 48 19 13 Arbeiter 7 55 26 10 Angestellte 14 52 19 13 Beamte 13 47 23 14 Selbständige 23 40 20 13 Wohndauer vor 1990 (Ost-Teil) 9 51 20 13 vor 1990 (West-Teil) 10 52 19 15 1990 bis 1994 zugezogen 27 53 16 4 1995 oder später zugezogen 22 49 14 7 Haushaltsnettoeinkommen unter 1.000 Euro 15 53 14 11 1.000 bis unter 2.000 Euro 11 55 19 10 2.000 bis unter 3.000 Euro 13 48 22 14 3.000 Euro oder mehr 16 52 17 13 *) an 100 Prozent fehlende Angaben = „weiß nicht“ 15