Evaluation von "be Berlin" und Kosten der "Berlin-Box"
Den höchsten Zuspruch findet die Beteiligungsmöglichkeit unter den Jüngeren, den Selbständigen sowie den 1995 oder später nach Berlin Gezogenen. 16
Trotz der grundsätzlich positiven Bewertung der Beteiligungsmöglichkeit an der Kampagne können sich nur 18 Prozent der Berliner auch vorstel- len, sich mit einer eigenen Botschaft oder Geschichte an der Kampagne zu beteiligen. Vergleichsweise am höchsten ist die grundsätzliche Bereitschaft, sich einmal als „Botschafter“ an der Kampagne zu beteiligen, unter den Selb- ständigen und den nach 1990 Zugezogenen. Beteiligung an „be Berlin“ als Botschafter? Es können sich vorstellen, sich mit einer Bot- schaft wie „sei einzigartig, sei vielfältig, sei Berlin“ oder der Einsendung einer Geschichte an der Kampagne zu beteiligen % insgesamt 18 Ost-Teil 19 West-Teil 17 14- bis 29-Jährige 23 30- bis 44-Jährige 22 45- bis 59-Jährige 17 60 Jahre und älter 11 Hauptschule 15 mittlerer Abschluss 14 Abitur, Studium 20 Arbeiter 15 Angestellte 20 Beamte 13 Selbständige 26 Wohndauer vor 1990 (Ost-Teil) 14 vor 1990 (West-Teil) 15 1990 bis 1994 zugezogen 30 1995 oder später zugezogen 27 Haushaltsnettoeinkommen unter 1.000 Euro 17 1.000 bis unter 2.000 Euro 17 2.000 bis unter 3.000 Euro 15 3.000 Euro oder mehr 20 17
7. Bekanntheit und Bewertung der Website zur Kampagne Die Website zur Kampagne „be Berlin“ kennen lediglich fünf Prozent der Berliner. Am vergleichsweise höchsten liegt die Bekanntheit unter den 30- bis 44- Jährigen, den Beamten und Selbständigen sowie den zwischen 1990 und 1994 nach Berlin Gezogenen. Bekanntheit der Website zur Kampagne Es kennen die Website zur Kampagne % insgesamt 5 Ost-Teil 5 West-Teil 5 14- bis 29-Jährige 5 30- bis 44-Jährige 9 45- bis 59-Jährige 3 60 Jahre und älter 1 Hauptschule 3 mittlerer Abschluss 4 Abitur, Studium 5 Arbeiter 5 Angestellte 6 Beamte 9 Selbständige 10 Wohndauer vor 1990 (Ost-Teil) 4 vor 1990 (West-Teil) 3 1990 bis 1994 zugezogen 9 1995 oder später zugezogen 7 Haushaltsnettoeinkommen unter 1.000 Euro 2 1.000 bis unter 2.000 Euro 3 2.000 bis unter 3.000 Euro 6 3.000 Euro oder mehr 8 18
Die Wenigen, die die Website „www.sei.berlin.de“ kennen, bewerten sie mehrheitlich positiv. 14 Prozent gefällt die Website sehr gut, 46 Prozent gut. Insgesamt 26 Prozent gefällt die Website weniger gut oder gar nicht. Bewertung der Website „www.sei.berlin.de“ *) Die Website „www.sei.berlin.de“ gefällt sehr gut weniger gar *) gut gut nicht % % % % insgesamt 14 46 18 8 Ost-Teil 0 52 11 15 West-Teil 22 41 22 4 *) an 100 Prozent fehlende Angaben = „weiß nicht“ 19
8. Gesamtbewertung der Kampagne Die Gesamtbewertung der Kampagne fällt unter denjenigen, die sie in irgendeiner Form wahrgenommen haben, eher geteilt aus. Insgesamt 47 Prozent gefällt die Kampagne alles in allem sehr gut (5%) oder gut (42%). 45 Prozent dagegen gefällt die Kampagne weniger gut (26%) oder gar nicht (19%). Gesamtbewertung der Kampagne „be Berlin“ *) Die Kampagne „be Berlin“ gefällt alles in allem sehr gut weniger gar **) gut gut nicht % % % % insgesamt 5 42 26 19 Ost-Teil 4 44 25 19 West-Teil 6 41 27 20 14- bis 29-Jährige 9 53 25 7 30- bis 44-Jährige 6 45 23 21 45- bis 59-Jährige 4 39 27 21 60 Jahre und älter 3 33 31 27 Hauptschule 1 47 26 15 mittlerer Abschluss 3 41 28 21 Abitur, Studium 5 42 26 21 Arbeiter 4 44 18 25 Angestellte 6 42 30 17 Beamte 6 41 24 26 Selbständige 6 37 23 27 Wohndauer vor 1990 (Ost-Teil) 3 38 27 23 vor 1990 (West-Teil) 4 42 25 23 1990 bis 1994 zugezogen 12 45 35 4 1995 oder später zugezogen 8 50 23 13 Haushaltsnettoeinkommen unter 1.000 Euro 3 45 21 20 1.000 bis unter 2.000 Euro 4 40 27 21 2.000 bis unter 3.000 Euro 5 43 31 18 3.000 Euro oder mehr 7 41 30 18 *) Basis: Diejenigen, die die Kampagne in irgendeiner Form wahrgenommen haben **) an 100 Prozent fehlende Angaben = „weiß nicht“ 20
9. Meinungen zur Wirkung der Kampagne Danach gefragt, wie sie die Wirkung der Kampagne „be Berlin“ einschät- zen, glauben 42 Prozent der Berliner, dass die Kampagne hilft, die Iden- tifikation der Berliner mit ihrer Stadt zu stärken bzw. ein Bild zu Berlin zu zeigen, das so noch nicht bekannt ist. 51 Prozent dagegen glauben dies nicht. Einschätzungen zur Wirkung der Kampagne Die Kampagne „be Berlin“ hilft, die Identifika- tion der Berliner mit ihrer Stadt zu stärken bzw. ein Bild zu Berlin zu zeigen, das so noch nicht bekannt ist ja nein*) % % insgesamt 42 51 Ost-Teil 42 52 West-Teil 42 50 14- bis 29-Jährige 55 40 30- bis 44-Jährige 41 52 45- bis 59-Jährige 38 55 60 Jahre und älter 35 56 Hauptschule 46 46 mittlerer Abschluss 40 52 Abitur, Studium 38 56 Arbeiter 44 51 Angestellte 39 56 Beamte 26 66 Selbständige 40 53 Wohndauer vor 1990 (Ost-Teil) 38 54 vor 1990 (West-Teil) 37 57 1990 bis 1994 zugezogen 62 31 1995 oder später zugezogen 51 42 Haushaltsnettoeinkommen unter 1.000 Euro 47 44 1.000 bis unter 2.000 Euro 39 55 2.000 bis unter 3.000 Euro 38 57 3.000 Euro oder mehr 42 53 *) an 100 Prozent fehlende Angaben = „weiß nicht“ 21
fo r S a Gesellschaft für m Sozialforschung und statistische Analysen mbH Ergebnisse einer Befragung von Berliner Bürgern Im Rahmen der Untersuchung wurden von forsa 2.007 Personen in Ber- lin mit Hilfe computergestützter Telefoninterviews befragt. Die Erhebung fand im Zeitraum vom 22. September bis zum 28. Oktober 2010 statt. Die Ergebnisse können lediglich mit den bei allen Stichprobenerhebun- gen möglichen Fehlertoleranzen auf die Gesamtheit der über 14 Jahre alten Bürgerinnen und Bürger in Berlin übertragen werden.
Bekanntheit und Bewertung des Slogans „be Berlin/ sei Berlin“ 68 Prozent der Berliner - praktisch ebenso viele wie 2009 - kennen den Slogan der Kampagne „be Berlin“/ „sei Berlin“. Unterdurchschnittlich bekannt ist der Slogan bei den formal geringer Gebildeten und den Arbeitern. " Bekanntheit von „be Berlin" Es kennen den Slogan „be Berlin“ 0% 2008 56 2009 69 2010 68 Ost-Teil 66 West-Teil 69 14- bis 29-Jährige 68 30- bis 44-Jährige 71 45- bis 59-Jährige 70 60 Jahre und älter 63 Hauptschule 40 mittlerer Abschluss 58 Abitur, Studium 79 Arbeiter 55 Angestellte 75 Beamte 88 Selbständige 74 Wohndauer vor 1990 (Ost-Teil) 63 vor 1990 (West-Teil) 69 1990 bis 1994 zugezogen 63 1995 oder später zugezogen 74 Haushaltsnettoeinkommen unter 1.000 Euro 59 1.000 bis unter 2.000 Euro 65 2.000 bis unter 3.000 Euro 68 3.000 Euro oder mehr 77
Die Bewertung des Slogans fällt ebenfalls ähnlich aus wie im Vorjahr: insgesamt 44 Prozent der Berliner gefällt der Slogan gut (37 %) oder sehr gut (7 %). 50 Prozent der Berliner gefällt der Slogan dagegen weniger gut (23 %) oder überhaupt nicht (27 %). = Bewertung des Slogans „be Berlin" Der Slogan „be Berlin“ gefällt sehr gut weniger gar *) gut gut nicht N % % 2008 4 27 23 35 2009 7 36 24 28 2010 7 37 23 27 Ost-Teil 5 36 25 26 West-Teil 7 38 22 27 14- bis 29-Jährige 13 50 19 13 30- bis 44-Jährige 7 40 26 21 45- bis 59-Jährige 5 36 22 32 60 Jahre und älter 2 25 24 38 Hauptschule 4 37 15 30 mittlerer Abschluss 3 35 28 27 Abitur, Studium 8 35 24 27 Arbeiter 3 42 16 29 Angestellte 7 44 20 23 Beamte 2 40 25 30 Selbständige 9 32 21 35 Wohndauer vor 1990 (Ost-Teil) 4 32 26 31 vor 1990 (West-Teil) 7 35 21 30 1990 bis 1994 zugezogen 7 45 24 18 1995 oder später zugezogen 10 45 21 18 Haushaltsnettoeinkommen unter 1.000 Euro 10 32 27 23 1.000 bis unter 2.000 Euro 5 39 20 28 2.000 bis unter 3.000 Euro 7 37 27 23 3.000 Euro oder mehr 9 40 22 25 *) an 100 Prozent fehlende Angaben = „weiß nicht"
Den Befragten wurden im Anschluss einzelne Maßnahmen der Kampag- ne genannt und sie gebeten, anzugeben, ob sie diese bereits einmal gese- hen haben. 43 Prozent der Berliner haben die Spots der Kampagne im „Berliner Fenster“ schon einmal gesehen. 31 Prozent haben die Werbemaßnahmen im Rahmen von Veranstaltun- gen, z.B. bei Spielen von Hertha BSC, dem Berlin-Marathon, dem ISTAF, etc. wahrgenommen. Insgesamt 40 Prozent der Berliner kennen keine der genannten Kampag- nenmaßnahmen. " Erinnerung von einzelnen Kampagnenmaßnahmen (gestützt) Es haben die folgenden Maßnahmen gesehen: % Spots im „Berliner Fenster" 43 Präsentation der Kampagne bei Veranstaltungen (z.B. bei Spielen von Hertha BSC, dem Berliner Marathon, beim ISTAF, der WM-Fanmeile, dem CSD) 31 den Berliner Freiwilligentag *) 9 nichts davon 40 *) Mehrfachnennungen waren möglich