Evaluation von "be Berlin" und Kosten der "Berlin-Box"

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44 Prozent der Befragten haben schon einmal von der Kampagne
„Berlin - Dein Gesicht“ gehört oder gelesen.

Etwas häufiger als der Durchschnitt aller Befragten haben die 45- bis 59-

Jährigen und die formal höher Gebildeten die Kampagne bislang wahr-
genommen.

= Bekanntheit der Kampagne „Berlin - Dein Gesicht"

Es haben schon einmal von der Kampagne
„Berlin - Dein Gesicht" gehört oder gelesen

%o
insgesamt 44
Ost-Teil 46
West-Teil 42
Männer 44
Frauen -
14- bis 29-Jährige 41
30- bis 44-Jährige 48
45- bis 59-Jährige 50
60 Jahre und älter 36
Hauptschule 26
mittlerer Abschluss 41

Abitur, Studium 51
51

fo r S a Gesellschaft für
m Sozialforschung und statistischt

Diejenigen, die die vorgestellten Kampagnenmaßnahmen kennen, bewer-
ten sie auch mehrheitlich positiv.

Der Berliner Freiwilligentag hat 67 Prozent derjenigen, die die Maßnah-
me kennen, gut oder sehr gut gefallen. Die Präsentation der Kampagne
bei Veranstaltungen wird 65 Prozent positiv bewertet.

Die Spots im Berliner Fenster haben insgesamt 58 Prozent (sehr) gut
gefallen.

= Bewertung der einzelnen Kampagnenmaßnahmen *)

Es haben gefallen:
sehr gut weniger gar **)
gut gut nicht
N HM _M_ _%

dem Berliner Freiwilligentag 16 51 6 2

Präsentation der Kampagne bei

Veranstaltungen (z.B. bei Spielen

von Hertha BSC, dem Berliner

Marathon, beim ISTAF, der WM-

Fanmeile, dem CSD) 9 56 21 6

Spots im „Berliner Fenster” **) 7 51 22 8

*) Basis: Diejenigen, die die jeweilige Maßnahme kennen
**) an 100 Prozent fehlende Angaben = „weiß nicht"
52

74 Prozent der Berliner, die die Kampagne kennen, gefällt die Idee «
Kampagne, Berlinerinnen und Berliner, die sich gesellschaftspolitisc
besonders engagieren, mit einer Abbildung an der Siegessäule zu el
gut (52 %) oder sehr gut (22 %).

Lediglich 22 Prozent geben an, dass ihnen die Idee der Kampagne v
ger gut oder gar nicht gefällt.

= Bewertung der Kampagnen-Idee

Die Idee der Kampagne, dass Berlinerinn
Berliner, die sich gesellschaftlich besond
engagieren, mit einer Abbildung an der!
säule geehrt werden sollen, gefällt

sehr gut weniger gar*)

 

gut gut nicht
N_ % _N_

Frühjahr 2010 16 44 21 18
Herbst 2010 22 52 14 8
Ost-Teil 23 51 15 7
West-Teil 22 53 13 9
14- bis 29-Jährige 26 54 15 3
30- bis 44-Jährige 22 55 11 9
45- bis 59-Jährige 23 49 12 11
60 Jahre und älter 19 50 17 8
Hauptschule 13 56 15 10
mittlerer Abschluss 25 48 16 10
Abitur, Studium 22 54 13 8
Arbeiter 8 64 24 3
Angestellte 23 54 13 7
Beamte 29 49 10 7
Selbständige 23 45 13 16
Wohndauer

vor 1990 (Ost-Teil) 24 51 13 8

vor 1990 (West-Teil) 21 53 12 11

1990 bis 1994 zugezogen 34 44 19

1995 oder später zugezogen 20 54 16 5
Haushaltsnettoeinkommen

unter 1.000 Euro 23 51 12 12

1.000 bis unter 2.000 Euro 23 51 13 9

2.000 bis unter 3.000 Euro 20 56 14 7

3.000 Euro oder mehr 29 51 11 6

*) an 100 Prozent fehlende Angaben = „weiß nicht”
53

Bekanntheit und Bewertung von „Ich bin ein Berliner“

19 Prozent der Berliner haben schon einmal etwas von der Industrie
kampagne „Ich bin ein Berliner“ gehört.

Vergleichsweise am höchsten liegt der Bekanntheitsgrad der Kampag
unter den Arbeitern.

= Bekanntheit der Kampagne „Ich bin ein Berliner"

Es kennen die Kampagne
„Ich bin ein Berliner"

Yo

insgesamt 19
Ost-Teil 21
West-Teil 18
14- bis 29-Jährige 24
30- bis 44-Jährige 19
45- bis 59-Jährige 18
60 Jahre und älter 18
Hauptschule 18
mittlerer Abschluss 19
Abitur, Studium 19
Arbeiter 29
Angestellte 20
Beamte 23
Selbständige 23
Wohndauer

vor 1990 (Ost-Teil) 18

vor 1990 (West-Teil) 17

1990 bis 1994 zugezogen 24

1995 oder später zugezogen 22
Haushaltsnettoeinkommen

unter 1.000 Euro 19

1.000 bis unter 2.000 Euro 19

2.000 bis unter 3.000 Euro 22

3.000 Euro oder mehr 20
54

44 Prozent der Berliner, die die Kampagne „Ich bin ein Berliner“ kennen,
sind durch Plakate darauf aufmerksam geworden. 29 Prozent haben
durch Anzeigen in der Zeitung, 27 Prozent durch Berichte in Zeitungen
und Zeitschriften davon erfahren.

26 Prozent haben die Kampagne über Werbung im U-Bahn-Fernsehen
wahrgenommen.

Persönliche Gespräche und Postkarten in der Gastronomie werden nur
von wenigen als Informationsquellen genannt.

= Woher kennt man „Ich bin ein Berliner"? *)

Auf die Kampagne „Ich bin ein Berliner"
sind aufmerksam geworden ...

%
durch Plakate 44
durch Anzeigen in der Zeitung 29
durch Berichte in Zeitungen oder
Zeitschriften 27
durch Werbung im U-Bahn-Fernsehen 26
durch Postkarten in der Gastronomie 7
durch Gespräche mit Freunden oder
Bekannten **) 6
nichts davon 14

*) Basis: Befragte, die „Ich bin ein Berliner" kennen
**) Mehrfachnennungen waren möglich
55

Die Idee der Kampagne, Berlin als einen interessanten Industriestandort
zu zeigen und damit eine Seite von Berlin, die nicht unbedingt bekannt
ist, stößt bei der Mehrheit der Berliner grundsätzlich auf Zustimmung.

Insgesamt 80 Prozent finden die Idee gut (56 %) oder sehr gut (24 %).

= Bewertung des Ziels der Kampagne „Ich bin ein Berliner"

Die Idee der Kampagne, Berlin als einen inte-
ressanten Industriestandort zu zeigen und
damit eine Seite von Berlin, die man nicht
unbedingt kennt, finden

sehr gut weniger gar *)

gut gut nicht
N NH _Nn  _%_

insgesamt 24 56 12 5
Ost-Teil 24 57 11 5
West-Teil 23 55 12 5
14- bis 29-Jährige 22 59 12 3
30- bis 44-Jährige 26 53 13 5
45- bis 59-Jährige 27 53 10 6
60 Jahre und älter 19 58 12 6
Hauptschule 13 58 17 6
mittlerer Abschluss 25 57 9 4
Abitur, Studium 27 53 12 5
Arbeiter 20 49 31 0
Angestellte 30 52 10 4
Beamte 33 43 19 5
Selbständige 24 48 13 11
Wohndauer

vor 1990 (Ost-Teil) 25 58 8 6

vor 1990 (West-Teil) 24 54 12 7

1990 bis 1994 zugezogen 16 60 17 3

1995 oder später zugezogen 26 55 12 2
Haushaltsnettoeinkommen

unter 1.000 Euro 13 59 16 5

1.000 bis unter 2.000 Euro 26 55 10 5

2.000 bis unter 3.000 Euro 22 60 10 6

3.000 Euro oder mehr 34 52 9 4

*) an 100 Prozent fehlende Angaben = „weiß nicht"
56

Bewertung des Slogans „Berlin, the place to be“

Das Motto „Berlin, the place to be“, mit dem seit 2009 im Rahmen der
„be Berlin*-Kampagne auch im Ausland für Berlin geworben wird, wird
von 76 Prozent der Berliner positiv bewertet: 55 Prozent finden den Titel
gut, 21 Prozent „sehr gut“.

"= Bewertung des Slogans „Berlin, the place to be” *)

Der Titel „Berlin, the place to be" gefällt

sehr gut weniger gar *)

gut gut nicht

h N _h_ _W
2010 21 55 13 7
Ost-Teil 22 54 11 6
West-Teil 21 56 14 7
14- bis 29-Jährige 27 50 17 4
30- bis 44-Jährige 24 53 15 6
45- bis 59-Jährige 19 56 8 10
60 Jahre und älter 13 62 12 7
Hauptschule 17 63 12
mittlerer Abschluss 25 52 5 11
Abitur, Studium 19 56 16

*) Basis: 624 Befragte
*) an 100 Prozent fehlende Angaben = „weiß nicht"
57

fo r S dä Gesellschaft für
4 Swäalforschung und statistische Analysen mbH

Evaluation der Kampagne
„be Berlin"

Ergebnisse einer Befragung
von Berliner Bürgern

2. Erhebungswelle

23. Dezember 2009
P9677/22579 Ma

Max-Beer-Str. 2/4
10119 Berlin
Telefon: (0 30) 6 28 82-0
58

fo r S a Gesellschaft für
a  Sozalforschung und statistische Analysen mbH

Zielsetzung und Datengrundlage

Im Auftrag der Berlin Partner GmbH hat forsa Gesellschaft für Sozialfor-
schung und statistische Analysen mbH zum zweiten Mal nach 2008 eine
Evaluation der Imagekampagne „be Berlin“ durchgeführt.

In der Untersuchung sollte ermittelt werden, inwieweit die Berliner den
Slogan „be Berlin/ sei Berlin“, die Kampagnendreiklänge sowie die ein-
zelnen Maßnahmen der Kampagne kennen und wie sie diese bewerten.
Darüber hinaus wurden die Meinungen der Berliner zu den Beteili-
gungsmöglichkeiten an der Kampagne und zu deren Wirksamkeit ermit-
telt. Zusätzlich wurde im Rahmen der diesjährigen Erhebung der Be- |
kanntheitsgrad der 2009 gestarteten Freundlichkeitsoffensive „sei herz,
sei schnauze, sei berlin“ und deren Bewertung durch die Berliner erho-
ben.

Im Rahmen der Untersuchung wurden von forsa 2.005 Personen in Ber-
lin mit Hilfe computergestützter Telefoninterviews befragt. Die Erhebung
fand im Zeitraum vom 30. November bis zum 22. Dezember statt.

Die Ergebnisse können lediglich mit den bei allen Stichprobenerhebun-
gen möglichen Fehlertoleranzen auf die Gesamtheit der über 14 Jahre
alten Bürgerinnen und Bürger in Berlin übertragen werden.
59

fo r S d Gesellschaft für
3 Sozialforschung und statistische Analysen mbH

1. Bekanntheit und Bewertung des Slogans „be Berlin/ sei Berlin“

Während der Bekanntheitsgrad 2008 noch bei 56 Prozent lag, kennen
mittlerweile 69 Prozent der Berliner den Slogan „be Berlin“/ „sei Berlin“.

Unterdurchschnittlich bekannt ist der Slogan bei den formal geringer
Gebildeten, den Arbeitern und den Geringverdienern.

Bekanntheit von „be Berlin"

(Dezember 2008)
insgesamt

Ost-Teil
West-Teil

14- bis 29-Jährige
30- bis 44-Jährige
45- bis 59-Jährige
60 Jahre und älter

Hauptschule
mittlerer Abschluss
Abitur, Studium

Arbeiter
Angestellte
Beamte
Selbständige

Wohndauer
vor 1990 (Ost-Teil)
vor 1990 (West-Teil)
1990 bis 1994 zugezogen
1995 oder später zugezogen

Haushaltsnettoeinkommen
unter 1.000 Euro
1.000 bis unter 2.000 Euro
2.000 bis unter 3.000 Euro
3.000 Euro oder mehr

Es kennen den Slogan „be Berlin"
%

56
69

66
73
63
71

56
64
76
83
60

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