Evaluation von "be Berlin" und Kosten der "Berlin-Box"
fo rs d Gesellschaft für a Sozialforschung und statistische Analysen mbH Die Bewertung des Slogans „be Berlin/ sei Berlin“ fällt zwar etwas besser aus als im Vorjahr, wird aber vor von einer Mehrheit der Berliner nach wie vor eher negativ bewertet. Insgesamt 52 Prozent der Berliner gefällt der Slogan weniger gut (24 %) oder gar nicht (28 %). 43 Prozent der Berliner gefällt der Slogan gut (36 %) oder sehr gut (7 %). "= Bewertung des Slogans „be Berlin” Der Slogan „be Berlin” gefällt sehr gut weniger gar *) gut gut nicht I H _Nn_ _%_ (Dezember 2008) 4 27 23 35 insgesamt 7 36 24 28 Ost-Teil 7 35 25 26 West-Teil 7 36 22 29 14- bis 29-Jährige 11 50 22 10 30- bis 44-Jährige 8 42 21 25 45- bis 59-Jährige 4 30 27 34 60 Jahre und älter 4 24 24 40 Hauptschule 6 38 21 24 mittlerer Abschluss 4 35 22 32 Abitur, Studium 8 33 25 29 Arbeiter 8 48 22 14 Angestellte 11 33 22 29 Beamte 4 28 24 35 Selbständige 3 35 29 31 Wohndauer vor 1990 (Ost-Teil) 4 33 25 31 vor 1990 (West-Teil) 6 32 25 31 1990 bis 1994 zugezogen 6 47 27 16 1995 oder später zugezogen 12 42 17 23 Haushaltsnettoeinkommen unter 1.000 Euro 1 1.000 bis unter 2.000 Euro 2.000 bis unter 3.000 Euro 3.000 Euro oder mehr 36 22 20 36 24 25 35 22 35 37 25 29 S$OoOoO *) an 100 Prozent fehlende Angaben = „weiß nicht"
fo r S a Gesellschaft für a Sozialforschung und statistische Analysen mbH 2. Assoziationen zu „be Berlin“ Fragt man die Berliner, was ihnen zu „be Berlin/ sei Berlin“ einfällt, wer- den von 21 Prozent eher positive Aspekte wie Multikulturalität und Viel- falt, Weltstadt, Hauptstadtgefühl, Jugendlichkeit oder Kreativität und Modemität genannt. Von 24 Prozent werden eher negative Assoziationen genannt wie „Blöd- sinn“, „nichtssagender Slogan“ oder „Geldverschwendung“. Auch der Anglizismus wird von einigen kritisiert. 48 Prozent verbinden mit „be Berlin“ eher neutrale Assoziationen wie ' „Berlin“ oder „Berliner“ (20 %). 8 Prozent denken allgemein an Werbung für Berlin, 5 Prozent verbinden damit spontan den Regierenden Bürger- meister, 4 Prozent fallen einzelne Kampagnenaktionen ein. Insgesamt 17 Prozent können spontan nichts mit „be Berlin/ sei Berlin“ verbinden.
fo rs dä Gesellschaft für a Sodlalforschung und statistische Analysen mbH = Assoziationen zum Begriff „be Berlin” Bei „be Berlin" denken an: % positive Assoziationen (insgesamt) 21 Multikulturalität, Vielfalt 5 Weltstadt, weltoffen 4 Hauptstadt, Hauptstadtgefühl 3 Jugendlichkeit, junge Menschen, „Junge Stadt" 2 Originalität, Kreativität, Modernität 2 Identifikation mit Berlin/ Stolz auf Berlin 2 Einheit, Zusammenwachsen von Ost und West 1 Eigeninitiative, „Stadt selbst gestalten" 1 witzig, passt zu Berlin 1 negative Assoziationen (insgesamt) 24 Anglizismen, zu viele Anglizismen 6 Blödsinn, Schwachsinn 5 Slogan nichtssagend, inhaltslos 5 Geldverschendung, Verschwendung von Steuergeldern 4 Slogan passt nicht zu Berlin, Slogan ist überzogen 2 Probleme in Berlin (Schmutz, Kriminalität, Arbeitslosigkeit) 2 neutrale Assoziationen (insgesamt) 48 Berlin, Berliner, Heimatgefühl 20 Kampagne zu Berlin, Werbung für Berlin (allg.) 8 Klaus Wowereit 5 einzelne Kampagnen-Aktionen (Aufkleber in S-Bahn/ U-Bahn, Berliner Fenster) 4 „Du bist Deutschland" 2 Tourismus 3 Sehenswürdigkeiten (Brandenburger Tor, Fernsehturm, Siegessäule, etc.) 2 bisexuell, Bisexualität, homosexuell 2 Nachtleben, Partys 1 Kultur, Musik 1 Sonstiges *) 5 Nichts/ weiß nicht 17 *) offene Abfrage
f Oo rsa. Sin a Sozalforschung und statistische Analysen mbH 3. Bekanntheit der Kampagnendreiklänge Die verschiedenen „Kampagnendreiklänge“ wie etwa „sei einzigartig, sei vielfältig, sei Berlin“ sind 57 Prozent der Berliner bekannt. Vergleichsweise am wenigsten bekannt sind die Kampagnendreiklänge unter den Älteren und den formal geringer Gebildeten. « Bekanntheit der „Kampagnendreiklänge" Es kennen die verschiedenen „Kampagnen- dreiklänge" wie zum Beispiel „sei einzigartig, sei vielfältig, sei Berlin" % (Dezember 2008) 53 insgesamt 57 Ost-Teil 58 West-Teil 57 14- bis 29-Jährige 58 30- bis 44-Jährige 64 45- bis 59-Jährige 60 60 Jahre und älter 46 Hauptschule 32 mittlerer Abschluss 51 Abitur, Studium 66 Arbeiter 56 Angestellte 64 Beamte 73 Selbständige 68 Wohndauer vor 1990 (Ost-Teil) 55 vor 1990 (West-Teil) 56 1990 bis 1994 zugezogen 60 1995 oder später zugezogen 63 Haushaltsnettoeinkommen unter 1.000 Euro 50 1.000 bis unter 2.000 Euro 54 2.000 bis unter 3.000 Euro 61 3.000 Euro oder mehr 66
fo rs d Gesellschaft für 3 Sozisiforschung und statistische Analysen mbH 4. Bewertung der Beteiligungsmöglichkeiten an „be Berlin“ Insgesamt 65 Prozent der Berliner, insbesondere den Jüngeren und den seit 1990 Zugezogenen, gefällt das Prinzip der Beteiligung, bei dem die Berliner die Dreiklänge der Kampagne selbst bilden können. 28 Prozent der Berliner geben an, dass ihnen diese Beteiligungsmöglich- keit weniger gut (15 %) oder gar nicht (13 %) gefällt. «= _ Bewertung der Beteiligungsmöglichkeiten an „be Berlin" Das Prinzip der Beteiligung an der Kampagne durch die Berliner selbst, gefällt sehr gut weniger gar *) gut gut nicht % % _% % (Dezember 2008) 10 46 18 17 insgesamt 15 50 15 13 Ost-Teil 15 54 11 12 West-Teil 14 47 17 14 14- bis 29-Jährige 23 61 9 4 30- bis 44-Jährige 17 53 13 10 45- bis 59-Jährige 14 47 16 16 60 Jahre und älter 6 40 20 20 Hauptschule 6 46 20 14 mittlerer Abschluss 8 54 15 14 Abitur, Studium 19 46 15 14 Arbeiter 14 58 11 14 Angestellte 19 46 13 14 Beamte 12 54 20 10 Selbständige 18 48 14 13 Wohndauer vor 1990 (Ost-Teil) 11 49 12 18 vor 1990 (West-Teil) 13 46 18 14 1990 bis 1994 zugezogen 10 67 14 7 1995 oder später zugezogen 23 51 13 7 Haushaltsnettoeinkommen unter 1.000 Euro 14 56 10 13 1.000 bis unter 2.000 Euro 15 51 13 12 2.000 bis unter 3.000 Euro 13 54 14 13 3.000 Euro oder mehr 19 42 19 15 *) an 100 Prozent fehlende Angaben = „weiß nicht"
fo rs a Gesellschaft für a Sozialforschung und statistische Analysen mbH 5. Erinnerung und Bewertung der Kampagne „be Berlin“ 59 Prozent der Berliner (gegenüber 47 Prozent Ende 2008) haben im Stadtbild, auf Veranstaltungen oder in den Zeitungen schon einmal ir- gendetwas von „be Berlin“ gesehen. Vergleichsweise am wenigsten aufgefallen ist die Kampagne bisher den Älteren, den formal niedriger Gebildeten und den Geringverdienern. = Erinnerung der Kampagne „be Berlin" Es haben im Stadtbild, auf Veranstaltungen oder in den Zeitungen irgendetwas von „be Berlin” gesehen % (Dezember 2008) 47 insgesamt 59 Ost-Teil 54 West-Teil 62 14- bis 29-Jährige 61 30- bis 44-Jährige 68 45- bis 59-Jährige 58 60 Jahre und älter 48 Hauptschule 27 mittlerer Abschluss 51 Abitur, Studium 70 Arbeiter 52 Angestellte 67 Beamte 72 Selbständige 65 Wohndauer vor 1990 (Ost-Teil) 56 vor 1990 (West-Teil) 58 1990 bis 1994 zugezogen 57 1995 oder später zugezogen 68 Haushaltsnettoeinkommen unter 1.000 Euro 47 1.000 bis unter 2.000 Euro 58 2.000 bis unter 3.000 Euro 64 3.000 Euro oder mehr 67
fo rs dä Gesellschaft für 4 Sozialforschung und statistische Analysen mbH Von den Berlinern, die bereits einmal etwas von der Kampagne wahrge- nommen haben, nennen spontan 42 Prozent „Plakate“ oder Plakatwer- bung. 17 Prozent verbinden damit Berichte und Anzeigen in Zeitungen. An „be berlin“ im öffentlichen Personennahverkehr erinnern sich 16 Prozent. 12 Prozent haben bereits einmal den Slogan gesehen. 6 Prozent haben die Kampagne über Werbung oder Berichte im Fernse-" hen wahrgenommen.
fo rs a Gesellschaft für a Sodalforschung und statistische Analysen mbH "= Erinnerung von Kampagnenmaßnahmen (ungestützt) *) % Plakate, Plakatwerbung 45 Berichte und Anzeigen in Zeitungen 17 Werbung im ÖPNV (Bahnhöfe, S- und U-Bahnhöfe, Bushalte- stellen, etc.) 16 Slogan 12 Werbung, Beiträge im Fernsehen 6 Sprechblase 4 Berliner Fenster 4 Fotoaktionen im Bilderrahmen 4 das Logo 4 Behörden-Briefkopf, Behördenbogen 3 Autobahnplakate 2 Lichtprojektionen, Brandenburger Tor 2 Internet, Internetauftritt 2 Aufkleber 2 Plakat am Roten Rathaus 1 Fahnen 1 Werbung, Beiträge im Rundfunk 1 Flyer 1 T-Shirts, Taschen mit „be Berlin"-Slogan 1 Sonstiges **) 2 Nichts, nichts Konkretes 11 *) Basis: Diejenigen, die schon einmal etwas von der Kampagne gesehen haben ”) offene Abfrage 10
fo r S a Gesellschaft für a Sozialforschung und statistische Analysen mbH Den Befragten wurden im Anschluss einzelne Maßnahmen der Kampag- ne genannt und sie gebeten, anzugeben, ob sie diese bereits einmal gese- hen haben. Die Spots der Kampagne im „Berliner Fenster“ haben 44 Prozent der Berliner schon einmal gesehen. 39 Prozent haben die Werbemaßnahmen im Rahmen der Leichtathletik- Weltmeisterschaften 2009 wahrgenommen. Das „Festival of Lights“ ist 37 Prozent der Berliner bekannt. Weniger bekannt sind die Aktionen zur Präsentation der Kampagne bei Sportveranstaltungen (19 %) oder die Fotoaktionen (18 %). Von der Aktion „Berliner Clublegenden“ haben lediglich 11 Prozent ge- hört. Insgesamt 27 Prozent der Berliner kennen keine der einzelnen Kampag- nenmaßnahmen. 11
fo r S d Gesellschaft für a Sozialforschung und statistische Analysen mbH = Erinnerung von Kampagnenmaßnahmen (gestützt) Es haben die folgenden Maßnahmen gesehen: %*) Spots im „Berliner Fenster" 44 Werbemaßnahmen im Rahmen der Leichtathletik-WM in Berlin 39 Y Das „Festival of Lights" 34 Präsentation der Kampagne bei Sportveranstaltungen (z.B. bei Spielen von Hertha BSC, Alba Berlin oder beim ISTAF) 19 Fotoaktionen, bei denen man sich in dem Erkennungszeichen der Kampagne fotografieren lassen kann 18 Die Aktion „Berliner Clublegenden" 11 Nichts davon 27 *) Prozentsumme größer 100, da Mehrfachnennungen 12