Standortbewerbung_FFB_NRW_Bewerbungsunterlagen_LoIs_markiert_bearbeitet_geschwärzt

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c Cl) ..c ".J:.! u g: Projektpartner Wickeder Westfalenstahl GmbH Cl c :::s !:! •:::s i! !c Production Engineering of E-Mobilily Componenls (PEM) RWTH Aachcn University campus-Boulevard 30 152074 Aachen I Germany www.oem.rwth·aweo de ::I "C c :::s c Cl) Betreff: Letter of lntent zur Unterstützung der Forsc hungsfabrik Batterie NRW Cl c :::s "C c :::s "" ..c Cl) Sehr geehrte Damen und Herren, ." c Cl) ~ die Wickeder Westfalenstahl GmbH drückt mit diesem .Letter of lntent• ihre Bereitschaft gegenüber dem PEM der RWTH Aachen und den weiteren beteirigten Partnern des Forschungsprojekts ,.Foi"S()hungsfabrik Batterie NRW" !c aus, das Vorhaben zur Erforschung der wirtschaftl ichen GroßserlenprodukUon m für die Befähigung einer industriellen Balleriezell ferttgung in Deutschland zu unterstUizen. von l ithlum-lo"8n-8atlerlen in NRW Cl c Oll .J:. Überge()(dnete Zielsetzung des Projektes stellt der wissenschatllich und wirtschafllich veJWertbare Erkenntnisgewinn <( zur Sew:ill.tgung auft.reteneer Herausforderungen Im Bereich der Großserienproduktion der Battenezellfertigung dar. c •.... .... .... m Dazu soll eine adaptive Forschungsumgebung mit modularer Produktionsinfrastruktur 1n physischer und virtueller lmplementrerung unter realitätsabbildenden Ptoduktionsbedingun~n ertichltlt werden. Innerhalb dieser wird eirte systematische Technologie & Prozessentwicklung, Auswahl und Va1iclierung für die industrielle BatteriezelllerUguog vorgenommen. Oie Befährgung einer hoths'kalierten Balleriezetlfertigung zielt d~bei auch auf die Einbindung digitaler Lösungsbausteine über die gesamte Wertschöpfungskelte für eine induslri.elle BaUeriezellferUgung 4.0 ab. Das Forschungsvorhaben erfolgt unler strategischer Einbindung eines interdiszipllnären Kompetenznetzwerkes enUaf'9 der gesamt.en Wertschöpfungskette .Batteriezellproduktion". Dessen Errichtung zielt auf die aktive synergetische Elnblndung von TechnQioglelieferanteo & Anlagenherstellern (losl:leSQndere KMU) bis hin zu OEMs ab. um Interdisziplinäre Industriezweige zu stärken. Die Wickeder Westfalenstahl GmbH ist MuUergesellschafl der Wickeder Group. einem mittelsländischefl Hersteller von mei<Jllischen Halbzeugen. Die Kemkompelenz der Wk:keder Westfalenstahl GmbH ist das Plattieren von me~Jhschen Werkstoffen. Plallieren isti das durch sehr hohen Druck entstehende, häur19 nicht mehr trennbare Verbundmaterial zweier oder mehrerer verschiedener metallischer Auflagen. Der Vorteil ist die Kombination der unterschledllchen Elger~schaften der einzelnen W erkstoffe in einem Verbun<fWerksl off. Die Wickeder Westfalenstahl GmbH W(lrde slcll im Rahmen des Projektes mit der Bereitstellung von plattierten Werkstoffen und metalUseil bearbeiteten Halbzeugen. die Im Rahmen der Gruppenkompetenz mög11eh sind. fl.lr Untersuchungen und mit vorhandenen Forschungsergebnissen beteiligen. Im Gegenzug sollten erzielte Forschungsergebni sse zur Verfügung gestellt und eine Kooperation mit den weiteren beteiligten Projektpartnern forciert werden.
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c Cl) ..c ".J:.! u g: Cl Es wird angestrebt sich mit förderfähigen Forschungsmitteln am Gesamtvorhaben zu beteiligen. Kaufmännischen Aspekte werden dazu in einem separat zu schließenden Vertrag festgehalten. Der . Letter of lntent" selbst stellt noch :::s keine verbindliche Beteiligung am Forschungsvorhaben dar. c !:! •:::s i! !c ::I "C c :::s c Cl) Cl c :::s "C c :::s ""..c Cl) ." c Cl) ~ !c m Cl c Oll .J:. c <( • .... .... N m Wickeder Westfalenstahl GmbH
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B173 ■ Anhang B Interessensbekundungen und Unterstützungsschreiben  Zentrum Materialforsch.▪ Heinrich-Buff-Ring 16 ▪ 35392 Gießen Zentrum für Materialforschung (LaMa) Herrn MEET – Münster Electrochemical Energy Technology Tel.: +49 251 83 @uni-muenster.de Heinrich-Buff-Ring 16 35392 Gießen Tel.: 0641 / 99 - Fax.: 0641 / 99 - 3 36 09 @phys.chemie.uni-giessen.de Az. : LaMa 30. April 2019 Absichtserklärung – Kooperation mit der „Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB)“ des Landes Nordrhein-Westfalen („Letter Of Intent“) Sehr geehrter Herr mit großem Interesse haben wir erfahren, dass sich der Standort Münster in NRW unter aka- demischer Federführung der drei Einrichtungen MEET (WWU Münster), RWTH Aachen und FZ Jülich, mit Beteiligung des alle drei Einrichtungen repräsentierenden Helmholtz-Instituts Münster (HI MS) und mit Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen um die „For- schungsfertigung Batteriezelle“ bewirbt. Wir unterstützen diese Bewerbung ausdrücklich. Mit diesem Schreiben möchte ich die zudem die Bereitschaft des Gießener Zentrums für Materialforschung zu einer engen Kooperation mit der geplanten „Forschungsfertigung Batte- riezelle (FFB)“ des Landes Nordrhein-Westfalen und dem entsprechenden Projektkonsortium erklären. Das Zentrum für Materialforschung (ZfM) der Justus-Liebig-Universität (JLU) kann auf eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit MEET und HI MS wie auch mit Ar- beitsgruppen am FZ Jülich und der RWTH Aachen zurückblicken. Wir sind wie viele andere in Deutschland durch die Münsteraner Aktivitäten für die Batterieforschung motiviert worden und schätzen insbesondere die Leadership- und Koordinationsfähigkeiten der Münsteraner Kollegen und Kolleginnen, sowohl in den vielen gemeinsamen Verbundprojekten wie auch im Beirat „Batterieforschung Deutschland“ des BMBF. Im Rahmen des Kompetenzclusters für Feststoffbatterien „FestBatt“, das vom BMBF gefördert wird wird diese Zusammenarbeit derzeit weiter intensiviert. Es ist unser Wunsch, dass die FFB als zukünftiger Teil und FestBatt als schon etablierter Teil des Dachkonzeptes „Forschungsfabrik Batterie“ des BMBF zu tragenden Säulen dieses Dachkonzepts werden. Gerade auch die Kombination von technischer Relevanz und industrieller Umsetzung mit nationaler und inter- nationaler wissenschaftlicher Exzellenz, die wir in Zusammenarbeit mit einer FFB in Münster sehen, ist eine Motivation für dieses LOI. Das Zentrum für Materialforschung (ZfM) der Justus-Liebig-Universität (JLU) ist ein interdis- ziplinäres Forschungszentrum und vereint mehr als 20 Arbeitsgruppen im Bereich der mo- dernen Materialforschung. Eine ganze Reihe von Arbeitsgruppen des ZfM sind seit Jahren sehr erfolgreich in der Erforschung neuer Konzepte für elektrochemischer Energiespeicher
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c Cl) ..c ".J:.! u g: Cl c :::s !:! •:::s i! !c ::I "C c :::s c Cl) Cl c :::s "C c :::s "" ..c Cl) aktiv. ln den letzten Jahren spielt hier insbesondere die Erforschung von Konzepten für neu- artige Feststoffbatterien, aber auch die Materialforschung für moderne Batterien, eine zentra- le Rolle. Ziel der Arbeit des ZfM, hier insbesondere meiner Arbeitsgruppe und der assoziier- ten Nachwuchsgruppen, ist es unter anderem, Feststoffkonzepte auf ihre langfristige Nutz- barkeit und Umsetzbarkeit hin zu untersuchen. Da Feststoffbatterien immer wieder als mögli- che Ergänzung oder sogar Alternative zu den gegenwärtig führenden Lithiumionenbatterien betrachtet werden, sehen wir es als sehr sinnvoll an, diese Erwartungshaltung im Rahmen der Forschungsfertigung Batteriezelle frühzeitig aufzugreifen und auf den Prüfstand zu stel- len. Wir sehen der geplanten FFB am Standort Münster mit großem Interesse entgegen und können uns eine Unterstützung und Zusammenarbeit im Bereich der Zellchemie, der Zellmaterialien und Zellkomponenten von Lithium-Ionen-Batterien und zukünftigen Alter- nativ-Zellkonzepten, wie Feststoffbatterien sehr gut vorstellen. Sehr gerne beteiligen wir uns an geeigneten Projekten der FFB, für die unsere Kompetenzen benötigt werden. Bitte spre- chen Sie uns an. ." c Cl) ~ !c m Cl c Oll .J:. c <( • .... .... ~ m n - •• •-• ~-.
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