Die Situation der Gleichstellungspolitik an den baden-württembergischen Hochschulen
Landtag von Baden-Württemberg Drucksache 15 / 2796 Gleichstellungsmaßnahmen Landes- Hoch- Professorinnen- DFG- sonstige mittel schul- programm Gleich- Mittel mittel stellungs- g mittel Hochschuleigene Gleichstel- X lungsprogramme (z. B. auf Fakultätsebene) Vergabe von Gleichstellungs- X oder Gender-Preisen Durchführung von gender- X relevanten Veranstaltungen (z. B. Boys’/Girls’Day, Gast- vorträge) Öffentlichkeitsarbeit zu X Gleichstellungsthemen und Angeboten der Hochschulen 2. Welche Maßnahmen werden im Bereich der Familienförderung durchgeführt (z. B. Audit „Familiengerechte Hochschule“, Total-E-Quality, Benchmarking- Prozesse)? Maßnahmen im Bereich Anzahl der Hochschulen der Familienförderung in Baden-Württemberg audit familiengerechte hochschule 19 Total E-Quality 6 Familienservice 8 Benchmarking-Prozesse 5 Kinderbetreuung 18 Ferienbetreuung 9 Notfallbetreuung 7 Dual Career Service 9 Quelle: Meldungen der Hochschulen im Januar/Februar 2013 Die Hochschulen im Land führen eine Vielzahl an weiteren, sehr unterschied- lichen Maßnahmen durch, wie zum Beispiel: Beratungen zum Thema Vereinbarkeit, Maßnahmen zur Pflege, Maßnahmen zur familiengerechten Arbeitszeit, Unterstützung von Wissenschaftlerinnen während der Schwangerschaft, Familienwohnungen für studierende Eltern, Runder Tisch Studierende mit Kind, Familienförderung im Bereich Veranstaltungsanmeldung und Lehrzeiten, Reisekostenzuschuss für mitreisende Kinder auf Tagungen, Workshops für Führungskräfte, familienfreundliche Prüfungsordnungen, freier Mittagstisch für Studierendenkinder, Concierge Service zur Erleichterung von Alltagsaufgaben für Familien, Kontakthalte- und Wiedereinstiegsprogramm, Pro- gramm zur Überbrückung weniger produktiver (Familien)Phasen, Kooperationen und Bündnisse, Mitgliedschaft im Best Practice Club „Familie in der Hochschu- le“, Begrüßungsveranstaltung für studierende Eltern im Rahmen der Orientie- rungsphase zu Beginn des Wintersemesters, audit berufundfamilie (Universitäts- klinika), Homecare/Eldercare. Außerdem werden Still- und Wickelräume, Eltern- Kind-Räume und -Büros oder ein Kinderspielbereich in der Bibliothek angeboten. 11
Landtag von Baden-Württemberg Drucksache 15 / 2796 3. Welche Gleichstellungsmaßnahmen wurden vom Wissenschaftsministerium in den letzten drei Jahren initiiert und wie wurden diese angenommen (Anzahl der Bewerbungen je Maßnahme und Zahl der Bewilligungen; z. B. Unterstützung der Antragstellung zum Professorinnen-Programm, COMENT-Programm)? Ab dem Jahre 2010 wurden die ESF-Programme „MINT-Karriereberatungsstellen für Frauen“ und „COMENT-Coaching-, Mentoring- und Trainings für mehr Frauen in Spitzenpositionen“ neu aufgelegt. Zudem wurden bereits etablierte Pro- gramme wie das Brigitte Schlieben-Lange-Programm, das Kinderbetreuungs- programm für das wissenschaftliche Personal an den Hochschulen, das Mathilde- Planck-Lehrauftragsprogramm, das Margarete von Wrangell-Habilitationspro- gramm und das Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder weiter aus- geschrieben. Um darstellen zu können, wie Maßnahmen von den Hochschulen angenommen wurden, zeigt die folgende Abbildung anhand der Indikatoren „eingereichte und geförderte Anträge“ nur jene Maßnahmen, denen eine (Programm-)Ausschrei- bung vorausging und gibt einen Überblick über die seit Bestehen des Programms eingereichten sowie tatsächlich geförderten Anträge: In der Abbildung sind die Maßnahmen MuT – Mentoring und Training, Schüle- rinnen forschen sowie Netzwerk FIT nicht enthalten, da für diese Programme ent- weder den Hochschulen oder den Landeskonferenzen der Gleichstellungsbeauf- tragten Mittel zur Verfügung gestellt wurden, die diese autonom verwalten bzw. verwalteten. 4. Wie viele und welche Gleichstellungsmaßnahmen und Genderforschungsakti- vitäten werden gegenwärtig im Rahmen des Innovations- und Qualitätsfonds des Wissenschaftsministeriums gefördert? Da Chancengleichheitsaktivitäten nicht nur ein Forschungsgegenstand innerhalb der jeweiligen Projekte sein können, sondern die Vergabekriterien des Innova- tions- und Qualitätsfonds (IQF) vorsehen, dass die Gleichstellung von Männern und Frauen in das Projekt einbezogen wird, ist eine konkrete Zahlenangabe zu den im IQF geförderten Gleichstellungsmaßnahmen nicht möglich. Darüber hinaus verlangen die Ausschreibungen des IQF für die Antragstellung eine Darstellung, wie in dem Projekt die Chancengleichheit von Frauen und Män- nern sichergestellt wird und welche Gleichstellungsmaßnahmen die Hochschule in dem betroffenen Bereich innerhalb ihres Gleichstellungskonzepts unternimmt. In den Gutachtersitzungen des IQF werden die Gutachterinnen und Gutachter regelmäßig auf die Berücksichtigung dieser Vorgaben gesondert hingewiesen. 12
Landtag von Baden-Württemberg Drucksache 15 / 2796 5. Welche Maßnahmen plant die Landesregierung (z. B. auch im Zuge der Aus- handlung des Solidarpakts), um die Gleichstellungsziele effektiver zu fördern und, falls sie dabei Zielvereinbarungen in Betracht zieht, welche erachtet sie als geeignet? Die Landesregierung plant, im Rahmen der Novellierung des Landeshochschul- gesetzes weitere Rahmenbedingungen zu schaffen, um schneller erkennbare Fort- schritte in der Gleichstellungspolitik zu erzielen. So ist u. a. vorgesehen, eine Frauenquote von mindestens 40 % für Hochschulräte einzuführen. Zielvereinbarungen sind grundsätzlich ein geeignetes Instrument zur Verbesse- rung der Gleichstellung; sie müssen jedoch hinreichend präzise und messbar sein. Der derzeitige Solidarpakt läuft noch bis Ende 2014. V. Situation des Forschungsbereiches Gender Studies an den Hochschulen 1. An welchen Hochschulen gibt es eine Professur/Professuren im Bereich der Genderforschung und wenn ja, welche? An acht Hochschulen in Baden-Württemberg haben aktuell die Denominationen von 16 Professuren einen direkten Bezug zur Geschlechterforschung. Die folgende Abbildung fasst die Hochschulen nach Hochschulart, Anzahl der Genderprofessuren und den jeweiligen Denominationen zusammen: Hochschule Anzahl der Denomination Genderprofessuren - Kognitionswissenschaft und Gender Studies - Soziologie und empirische Geschlechterforschung Universität Freiburg 3 - Gender Studies in der Informatik - Behavioral Economics mit dem Schwerpunkt Gender- effekte in ökonomischen Entscheidungen Universität Heidelberg 2 - Differenzielle Psychologie und Geschlechterforschung - Gender und Ernährung - Ernährungsmedizin/Prävention und Genderforschung Universität Hohenheim 3 - Haushalts- und Konsumökonomik sowie Gender- ökonomik Universität Konstanz 1 Soziologie mit Schwerpunkt Gender Studies Universität Stuttgart 1 Diversity Studies in den Ingenieurwissenschaften - Soziologie der Geschlechterverhältnisse Universität Tübingen 2 - English Literature and Gender Studies Mathematik und ihre Didaktik mit einem Schwerpunkt PH Ludwigsburg 1 Geschlechterforschung - Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Familien- und Frauenpolitik - Sozialrecht, Familien-, Kinder- und Jugendrecht, Hochschule Esslingen 3 Antidiskriminierungsrecht - Sozialpolitik, Antidiskriminierungs- und Genderpolitik 13
Landtag von Baden-Württemberg Drucksache 15 / 2796 2. Wie beurteilt sie die Notwendigkeit, Gender Studies Angebote an Hochschulen in Baden-Württemberg verpflichtend zu verankern und ein entsprechendes Lehrangebot zur Verfügung zu stellen? Die Landesregierung begrüßt Forschungsinitiativen im Bereich der Gender Stu- dies. Im Sinne der Freiheit von Forschung und Lehre und auch angesichts der Autonomie der Hochschulen möchte die Landesregierung jedoch auch in diesem Bereich keinen Zwang ausüben, indem entsprechende Verpflichtungen den Hoch- schulen auferlegt werden. VI. Förderung von Professorinnen 1. Wie hoch ist die Anzahl der Professorinnen an den baden-württembergischen Hochschulen (differenziert nach Hochschularten sowie nach Disziplinen und Besoldungsgruppen)? Im Jahre 2011 waren von den 6.585 besetzen Professuren in Baden-Württemberg 1.141 an eine Frau vergeben, was einem Anteil von 17,3 % entspricht. Nach Hochschularten betrachtet variierte der Frauenanteil zwischen 13,2 % an den Dualen Hochschulen und 37,6 % an den Pädagogischen Hochschulen. Die folgende Abbildung zeigt die Professorinnen an den Hochschulen in Baden- Württemberg nach Hochschulart und Geschlecht. Professorinnen an den Hochschulen in Baden-Württemberg 2011 nach Hochschulart und Geschlecht Professoren Frauen- Hochschulart insgesamt dar. weibl. anteil Universitäten zusammen 2.575 415 16,1 % Staatliche Universitäten 2.117 359 17,0 % Private wissenschaftliche Hochschulen 41 8 19,5 % Kliniken 417 48 11,5 % Pädagogische Hochschulen 354 133 37,6 % Kunsthochschulen 373 91 24,4 % Duale Hochschule BW 576 76 13,2 % Hochschulen für angewandte Wissenschaften zusammen 2.707 426 15,7 % Staatliche Hochschulen für angewandte Wissenschaften 2.292 318 13,9 % Nicht staatliche Hochschulen für angewandte Wissenschaften 284 84 29,6 % Hochschulen für angewandte Wissenschaften der Verwaltung 131 24 18,3 % Professoren insgesamt 6.585 1.141 17,3 % Quelle: Statistisches Landesamt Nach Fächergruppen betrachtet variiert der Frauenanteil bei den Professuren zwi- schen 9 % in den Ingenieurwissenschaften und 35 % in den Sprach- und Kultur- wissenschaften. 14
Landtag von Baden-Württemberg Drucksache 15 / 2796 Professoren an baden-württembergischen Hochschulen 2011 nach Fächergruppen und Geschlecht Organisatorische Zuordnung Fächergruppe Professoren Frauen insgesamt Anzahl Anteil Sprach- und Kulturwissenschaften 764 269 35 % Sport 29 6 21 % Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften 1.814 344 19 % Mathematik, Naturwissenschaften 1.332 159 12 % Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften 436 60 14 % Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften 149 29 19 % Ingenieurwissenschaften 1.493 134 9% Kunst, Kunstwissenschaft 504 121 24 % Zentrale Einrichtungen (ohne klinikspezifische Einrichtungen) 64 19 30 % Zentrale Einrichtungen der Hochschulkliniken (nur Humanmedizin) 0 0 Professoren insgesamt 6.585 1.141 17 % Quelle: Statistisches Landesamt In Bezug auf die professoralen Besoldungsgruppen zeigt sich eine höhere Beteili- gung von Frauen bei den (neuen) W-Besoldungen als bei den (alten) C-Besoldun- gen. Professoren an baden-württembergischen Hochschulen 2011 nach Besoldungsgruppen und Geschlecht Professoren Frauen- Besoldungsgruppe insgesamt dar. weibl. anteil C4 und entspr. Besoldungsgruppen 945 89 9% C3 und entspr. Besoldungsgruppen 1.370 183 13 % C2 und entspr. Besoldungsgruppen - auf Dauer - 1.000 182 18 % C2 und entspr. Besoldungsgruppen - auf Zeit - 129 44 34 % W3 1.455 315 22 % W2 1.494 267 18 % Juniorprofessoren, W1, AT 166 55 33 % Gastprofessoren (hauptberuflich), W2, W3, C2-C4, BAT IIa, 26 6 23 % E13h, E14, AT Professoren insgesamt 6.585 1.141 17 % Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 11, Reihe 4.4, Tabelle 2 2. Wie hoch war der Anteil der Professorinnen bei den Neuberufungen und wie viele Professorinnen wurden davon über das Professorinnen-Programm sowie das Ausbauprogramm Hochschule 2012 berufen? Im Zeitraum 2008 bis 2012 betrug der Frauenanteil bei den Neuberufungen 24 % (Meldungen der Hochschulen im Januar/Februar 2013). Von den im Betrach- tungszeitraum insgesamt 569 neuberufenen Frauen wurden insgesamt 152 Profes- sorinnen über das Ausbauprogramm Hochschule 2012 und das Professorinnen- programm gefördert. Der relative Anteil von neuberufenen Frauen aus den ge- nannten Programmen lag somit bei 26 %. 15
Landtag von Baden-Württemberg Drucksache 15 / 2796 3. Was plant sie, um von den hinteren Rangplätzen, die das Land bei Berufungen von Professorinnen bundesweit einnimmt, weiter nach vorne zu rücken? Im Jahre 2011 lag der hochschulübergreifende Frauenanteil bei den Berufungen bei 22 % und damit fast fünf Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt von knapp 27 %. Die folgende Abbildung zeigt die Frauenanteile bei Berufungen im Jahr 2011 nach Hochschularten und im Bundesvergleich. Berufungen auf Hochschulprofessuren 2011 Baden-Württemberg Bund Frauen Frauen Insgesamt Insgesamt absolut in Prozent absolut in Prozent Universitäten und gleichgestellte Hochschulen (inkl. Pädagogische 364 97 26,6 2.398 698 29,1 Hochschulen) Hochschulen für angewandte 263 38 14,4 1.161 237 20,4 Wissenschaften (inkl. DHBW) Kunst- und Musikhochschulen 17 8 47,1 133 56 42,1 Gesamt 644 143 22,2 3.692 991 26,8 Quelle: GWK (2012): Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung - 16. Fortschreibung des Datenmaterials, S. 61 ff. Um den Frauenanteil bei den Berufungen zu erhöhen, ist einerseits das Engage- ment der Landesregierung und andererseits das der Hochschulen gefragt. Die Landesregierung erachtet die Schaffung unterstützender Rahmenbedingungen beispielsweise über die Erhöhung der Anzahl von Frauen, die die Berufungsvor- aussetzungen erfüllen, oder die Erhöhung der Transparenz von Begutachtungsver- fahren über Vorgaben im LHG als zielführend. Um mehr Frauen für die Hoch- schulen in Baden-Württemberg zu gewinnen, beteiligt sich die Landesregierung außerdem an der Fortsetzung des Professorinnenprogramms. Bauer Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst 16
Landtag von Baden-Württemberg Drucksache 15 / 2796 Anhang: Tabelle 1: Anzahl der Stellvertreterinnen und Fakultätsgleichstellungsbeauftragten an den Hochschulen Baden-Württembergs Anzahl der Fakultäts- Anzahl der Stellver- Name der Hochschule gleichstellungs- treter/-innen beauftragten Universität Konstanz 1 3 Universität Mannheim 1 9 Universität Tübingen 3 7 Universität Ulm 3 16 Universität Stuttgart 3 10 Universität Hohenheim 1 6 Universität Freiburg 3 11 Universität Heidelberg 1 20 Karlsruher Institut für Technologie (KIT) 3 13 PH Heidelberg 2 0 PH Weingarten 2 2 PH Ludwigsburg 3 3 PH Freiburg 3 0 PH Schwäbisch Gmünd 2 0 PH Karlsruhe 1 0 Hochschule für Musik Trossingen 1 0 Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim 0 0 Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe 1 0 Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart 0 0 Hochschule für Musik Freiburg 0 0 Hochschule für Musik Karlsruhe 1 0 Hochschule für Gestaltung Karlsruhe 2 0 Akademie der Bildenden Künste Stuttgart 2 0 Hochschule Ulm 1 6 Hochschule Karlsruhe 2 0 Hochschule Esslingen 1 11 Hochschule Stuttgart 2 0 Hochschule Albstadt-Sigmaringen 3 0 Hochschule Heilbronn 2 0 Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg 2 0 Hochschule Mannheim 1 0 Hochschule Aalen 2 4 Hochschule Rottenburg 2 0 Hochschule Nürtingen-Geislingen 3 3 Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd 2 0 Hochschule Offenburg 3 4 Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl 1 0 Hochschule Furtwangen 3 0 Hochschule Pforzheim 2 1 Hochschule Konstanz 2 6 Hochschule Reutlingen 2 0 Hochschule Biberach 1 0 Hochschule Ravensburg-Weingarten 2 0 Hochschule der Medien Stuttgart 1 0 Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) 13 1 17
18 Tabelle 2: Zusammensetzung der Gleichstellungskommissionen an den Hochschulen Baden-Württembergs Gleichstellungskommission insgesamt HochschullehrerInnen Akademische MitarbeiterInnen Sonstiges wissenschaftliches Personal Studierende Sonstiges Personal Hochschul- Hochschul- Hochschul- sonst. wiss. sonst. wiss. sonst. wiss. sonst. sonst. sonst. Mitglieder davon davon Akad. MA Akad. MA Akad. MA Studierende Studierende Studierende Name der Hochschule lehrerInnen lehrerinnen lehrer Personal Personal Personal Personal Personal Personal gesamt Frauen Männer gesamt weiblich männlich gesamt weiblich männlich Landtag von Baden-Württemberg gesamt weiblich männlich gesamt weiblich männlich gesamt weiblich männlich Universität Konstanz 17 14 3 2 2 0 8 7 1 0 0 0 5 3 2 2 2 0 Universität Mannheim 17 15 2 7 6 1 5 5 0 0 0 0 2 1 1 3 3 0 Universität Tübingen 52 40 12 10 8 2 20 18 2 9 5 4 13 9 4 0 0 0 Universität Ulm 16 11 5 8 5 3 7 5 2 0 0 0 1 1 0 0 0 0 Universität Stuttgart 6 5 1 2 2 0 2 2 0 0 0 0 2 1 1 0 0 0 Universität Hohenheim 13 12 1 3 3 0 3 3 0 3 3 0 2 1 1 2 2 0 Universität Freiburg 13 8 5 6 3 3 2 1 1 0 0 0 2 2 0 3 2 1 Universität Heidelberg 14 12 2 8 6 2 4 4 0 0 0 0 2 2 0 0 0 0 PH Heidelberg 11 8 3 2 2 0 5 3 2 0 0 0 4 3 1 0 0 0 PH Weingarten 7 4 3 5 3 2 2 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 PH Ludwigsburg 10 6 4 6 4 2 0 0 0 0 0 0 2 1 1 2 1 1 PH Freiburg 20 17 3 13 11 2 3 3 0 0 0 0 3 2 1 1 1 0 PH Schwäbisch Gmünd 9 7 2 5 5 0 2 1 1 0 0 0 2 2 0 0 0 0 PH Karlsruhe 8 7 1 5 4 1 1 1 0 0 0 0 2 2 0 0 0 0 Hochschule Ulm 7 3 4 6 2 4 0 0 0 0 0 0 1 1 0 0 0 0 Hochschule Esslingen 12 9 3 10 7 3 1 1 0 0 0 0 1 1 0 0 0 0 Hochschule Stuttgart 4 4 0 3 3 0 0 0 0 0 0 0 1 1 0 0 0 0 Hochschule Heilbronn 8 8 0 4 4 0 2 2 0 0 0 0 0 0 0 2 2 0 Hochschule Mannheim 7 6 1 4 3 1 0 0 0 2 2 0 0 0 0 1 1 0 Hochschule Rottenburg 3 2 1 1 0 1 2 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Hochschule Offenburg 10 9 1 2 2 0 2 2 0 0 0 0 3 2 1 3 3 0 Hochschule Furtwangen 21 13 8 5 2 3 5 5 0 4 1 3 1 1 0 6 4 2 Hochschule Konstanz 31 31 0 10 10 0 2 2 0 7 7 0 2 2 0 10 10 0 Hochschule Reutlingen 12 8 4 7 3 4 0 0 0 0 0 0 0 0 0 5 5 0 Hochschule Ravensburg- Weingarten 10 7 3 7 4 3 1 1 0 0 0 0 1 1 0 1 1 0 DHBW Standort Mannheim 2 2 0 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. DHBW Standort Ravensburg 3 3 0 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. DHBW Standort Stuttgart 4 4 0 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. Gesamt 347 275 72 141 104 37 79 69 10 25 18 7 52 39 13 41 37 4 Drucksache 15 / 2796
Landtag von Baden-Württemberg Drucksache 15 / 2796 Tabelle 3: Anzahl der Studierenden an den Hochschulen Baden-Württembergs Studierende Name der Hochschule Gesamt Männer Frauen Duale Hochschule Baden-Württemberg 30.841 17.646 13.195 Hochschulen für angewandte Wissenschaften 84.718 54.865 29.923 Hochschule Aalen 4.944 3.464 1.480 Hochschule Albstadt-Sigmaringen 2.899 1.696 1.203 Hochschule Biberach 2.221 1.470 751 Hochschule der Medien Stuttgart 4.136 2.116 2.020 Hochschule Esslingen 6.063 4.355 1.708 Hochschule Furtwangen 5.745 3.790 1.955 Hochschule Heilbronn 8.015 5.086 2.929 Hochschule Karlsruhe 6.857 5.356 1.501 Hochschule Kehl 1.019 351 668 Hochschule Konstanz 4.461 3.159 1.302 Hochschule Ludwigsburg 1.901 567 1.334 Hochschule Mannheim 5.113 3.540 1.573 Hochschule Nürtingen-Geislingen 4.622 2.348 2.274 Hochschule Offenburg 4.082 3.111 971 Hochschule Pforzheim 5.593 3.185 2.408 Hochschule Ravensburg-Weingarten 3.226 2.293 1.003 Hochschule Reutlingen 4.699 2.736 1.963 Hochschule Rottenburg 850 655 195 Hochschule Schwäbisch Gmünd 642 300 342 Hochschule Stuttgart 3.675 2.140 1.535 Hochschule Ulm 3.955 3.147 808 Kunst- und Musikhochschulen 4.718 2.053 2.710 Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe 316 139 177 Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart 840 296 544 Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe 438 200 238 Staatliche Hochschule für Musik Freiburg 536 224 312 Staatliche Hochschule für Musik Karlsruhe 655 312 343 Staatliche Hochschule für Musik Trossingen 456 221 235 Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart 738 346 437 Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim 739 315 424 Pädagogische Hochschulen 24.655 5.788 18.867 Pädagogische Hochschule Freiburg 4.893 1.334 3.559 Pädagogische Hochschule Heidelberg 4.604 1.096 3.508 Pädagogische Hochschule Karlsruhe 3.249 614 2.635 Pädagogische Hochschule Ludwigsburg 5.692 1.197 4.495 Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd 2.915 682 2.233 Pädagogische Hochschule Weingarten 3.302 865 2.437 Universitäten 172.557 90.244 82.313 KIT 24.025 17.568 6.457 Universität Freiburg 24.074 11.435 12.639 Universität Heidelberg 29.488 12.834 16.654 Universität Hohenheim 9.628 4.221 5.407 Universität Konstanz 11.336 5.207 6.129 Universität Mannheim 11.880 5.371 6.509 Universität Stuttgart 24.642 16.834 7.808 Universität Tübingen 27.895 11.620 16.275 Universität Ulm 9.589 5.154 4.435 Stichtag in der Regel 1.12.2012 Quelle: Meldungen der Hochschulen im Januar/Februar 2013 19
Landtag von Baden-Württemberg Drucksache 15 / 2796 Tabelle 4: Anzahl der von den Hochschulen gemeldeten Stipendiatinnen und Stipendiaten Nicht alle Hochschulen haben Daten zu Stipendiatinnen und Stipendiaten gemeldet, da diese Daten nicht immer im Personalverwaltungssystem hinterlegt sind. Die vorliegenden Daten sind nicht vergleichbar, da manche Hochschulen die Zahlen aller Stipendiatinnen und Stipendiaten gemeldet haben, andere jedoch nur die Zahlen einzelner Stipendien- programme. Stipendiatinnen Stipendiatinnen und und Stipendiaten Sipendiaten Name der Hochschule Gesamt Männer Frauen Duale Hochschule Baden-Württemberg 6 3 3 Hochschulen für angewandte Wissenschaften Hochschule Aalen 99 53 46 Hochschule Albstadt-Sigmaringen 44 25 19 Hochschule Biberach k.A. k.A. k.A. Hochschule der Medien Stuttgart 10 9 1 Hochschule Esslingen 0 0 0 Hochschule Furtwangen 0 0 0 Hochschule Heilbronn 89 58 31 Hochschule Karlsruhe 72 52 20 Hochschule Kehl 0 0 0 Hochschule Konstanz 15 11 4 Hochschule Ludwigsburg 0 0 0 Hochschule Mannheim 93 45 48 Hochschule Nürtingen-Geislingen 132 69 63 Hochschule Offenburg 0 0 0 Hochschule Pforzheim 39 19 20 Hochschule Ravensburg-Weingarten 20 13 7 Hochschule Reutlingen 45 21 24 Hochschule Rottenburg 16 12 4 Hochschule Schwäbisch Gmünd 0 0 0 Hochschule Stuttgart k.A. k.A. k.A. Hochschule Ulm 0 0 0 Kunst- und Musikhochschulen Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe 31 16 15 Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart 6 2 4 Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe k.A. k.A. k.A. Staatliche Hochschule für Musik Freiburg k.A. k.A. k.A. Staatliche Hochschule für Musik Karlsruhe 19 6 13 Staatliche Hochschule für Musik Trossingen 99 53 46 Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim 0 0 0 Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart 26 10 16 Pädagogische Hochschulen Pädagogische Hochschule Freiburg 11 4 7 Pädagogische Hochschule Heidelberg 6 1 5 Pädagogische Hochschule Karlsruhe 5 1 4 Pädagogische Hochschule Ludwigsburg 8 2 6 Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd 3 0 3 Pädagogische Hochschule Weingarten 5 1 4 Universitäten KIT 250 164 86 Universität Freiburg 6 0 6 Universität Heidelberg 308 165 143 Universität Hohenheim k.A. k.A. k.A. Universität Konstanz k.A. k.A. k.A. Universität Mannheim 324 168 156 Universität Stuttgart 56 30 26 Universität Tübingen k.A. k.A. k.A. Universität Ulm 63 27 36 Stichtag in der Regel: 1.12.2012 Quelle: Meldungen der Hochschulen 20