EICHMANN, ADOLF VOL. 3_0029

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"Im Zuge der Endlosungsvorhaben sollen die Nurnberger Gesetze ge- wissermaJJen die Grundlage bilden." 1949 sal3 ein amerikanisches Tribunal im Nurnberger sogenannten Wilhelm- ., straf3en-Prozel3 iiber fUh:-ende Personlichkeiten des Dritten Reiches zu Ge- • .J richt. Damals bezeichneten die USA-Richter in ihrem Urteil die Gesetze. an ·• deren Zustandekommen Globke ,,ganz hervorragend" beteiligt war, als we- sentlichen Bestandteil des Programms, ,,mit dem die fast vollstandige Aus- rottung der Juden beabsichtigt war und auch erreicht worden i.st". Der Verfasser dieser Nilrnberger Blutgesetze sitzt heute am Schalthebel der Adenauer-Diktatur. Die in unserer Hand be!indlichen Dokumente iiberfiihren Glot:ke, dal3 er 1942 als Referent fiir Judenfragen und ,,verbilndetes und neutrales Ausland" ge- meinsam mit dem spiiter abgeurteilten SS-Fiihrer Stuckart Geheimverhand- lungen mit dem rumiinischen Miniatur-Hitler und Staatschef Antonescu fiihrte. Tal~iichlich war die Tinte unter der Abmachung des rumiinischen Vasallenchefs mit Stuckart und Globke kaum getrocknet, als auch schon die ersten Verschleppungen der Juden aus Rumiinien erfolgten, die schlieB!ich zur Ennordung von Hunderttausenden Menschen fiihrten. Dr. Globke erhielt ·, als Lohn eine der hochsten Auszeichnungen, das Komturkreuz des Orden.s ,,Stern von Rumanien". ·i ·j Globke soil antworten W83, so fragen wir weiter, tat Globke 1943 und frilher in der Slowakel? Waa wurde bei den Verhandlungen besprochen und beschlossen! die er mit den slowakischen Westentaschendiktatoren Tiso, Mach und Kamal-sin in Brati- slava, mlt den Gauleitem Forster in Danzig, Seyss-Inquart in Holland, Karl ::1- Hermann Frank in Prag, Wagner und Bi.lrckel in StraBburg und Metz filhrte? ·· W83 hatte Globke mit den Judendeportationen aus Dlinemark, Norwegen und 4.: ,:~.:; anderen Lli.ndem zu tun? Wenn Globke schweigt, werden wir zu gegebener : Zeit weitere Dossiers iiber den Judenmorder offnen. -"· ..~ :;; ,: ~i Hlmmlers und Adenauers '~ ": ~ I •:; ·"'- ,::,. rec:hte Band Den Hohepunkt seiner Karriere Im Nazi-Reich erklomm Globke, nachdem der Reichsfilhrer SS, Himmler, 1943 Relchslnnenminister geworden war. Er sau- berte seinen Apparat von unsicheren Kantonisten und beftirderte Globke. Globke, heute die redite Hand Adenauers, wurde 1944 die rechte Hand lllmm- lers in dessen Elgenschaft als ,,Generalbevollmlichtigter fiir die Reichsverwal- tung". Hier ist das Original des sogenannten "Kriegsgeschiiftsverteilungsplans• des Himmler-Minlsteriums aus dem Jahre 1945. Aus ihJn gl'ht hervor, daB Himmler dem Globke alle Finanz-, Haushalts- und Beamtenfragen aowle alle politis<:hen Fragen des lnneren und des Auswlirtigen von grundsiitzlicher Be- deutung O.bertnig. Die sogenannte Neuordnung In den annektiert<'n und be- .nzten Gebieten, besonders in Bl>hmen und Mihren, in Elsal3 un<l Lothrin- gen und Luxemburg, in Belgien und Eupen-Malmedy und in den Nieder- landen, die Anwendung der Nurnberger Gesetze, die Mitwirkung be! der Grenz- und Ausla.nchpropaganda - all dlese Aufgaben der wichtig:sten Ab- 111
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.:;l .·/ teilungen in Himmlers lnnenministerium unterstanden Globke. Himmler als ,,Gencralbevollmiichligler fi.ir die Reichsverwaltung" beauftragte Globke mit der gesamten Geschiiftsfi.ihrung und beforderte ihn zu seinem Verbindungs- mann mil Goring, dem Oberkommando der Wehrmacht, der Reichskanzlei Hitlers, dem Auswiirtigen Amt Ribbentrops, dem Justizininislerium und an- deren obersten Reichsbehomen. Es gibt kcinen Namen, der in Himmlers ministeriellem Geschiiftsverteilungs- plan so oft auftaucht wie derjenige Globkes. Aus seinen 21 Aufgabenberei- chen im Jahre 1938 waren 1943 schon 25, 1945 gar 30 geworden. Aber nicht nur die Zahl, auch die &deutung der von Globke bearbeiteten Sachgebiete wuchs. Ich werde Ihnen eine charakteristische Episode erziihlen. Ein sogenannter ,,Alter Kampfer", der Ministerialrat Dr. LOsener, war einer von Fricks Refe- renten fi.ir Judenfragen. Als die Massenvernichtung der Juden begann und Himmler das Reichsinnenministerium iibernahm, erkliirte .Liisener, er konne die Monie mil seinem Gewissen nicht liinger vereinbaren. Er liel3 ·sich ver- setzen und verschwand spiiter im KZ. Aber Globke konnte auch das Schreck- lichsle mil seinem Gewissen vereinbaren und iibernahrn ohne Zogern die Funktion des LOsener und dariiber hlnaus die stellvertretende Leitung des ganzen Ressorts Rassenfragen. Globkc und Eich.inann SpieBgesellen Zwischen Globke und dem jetzt in .Israel inhaftierten Millionerunorder Eich- mann herrschte eine perfekle Zusammenarbeit. Globke war der Judenrefe- rent im Innenminislerium; Eichmann besetzte die gleiche Funktion im ReicilS- sicherheitshauptamt. Auf der gemeinsamen Basis ihres wiitenden Anlisemi- tismus entstand eine natilrliche Zusammenarbeit. Der eine sorgte fi.ir die Ausdehnung der Nurnberger Gesetze auf Osterreich und die Tschechoslowa- kei; der andere, Eichmann, bildete die Zentralstellen fiir die Liquidierung der Jud<>n. Nach dem Oberfall auf Polen iibernahm Globke im Reiclisinnenministerium auL->i die Veranlworlung fiir die ,,Umsiedlung der Polen und Juden''. Gleich- zeitig iibernahm Eichmann im Reichssicherheitshauptamt dieselbe Aufgabe. Man weil3, daB den Eichmann und Globke allein 2 900 000 polnische Juden zum Opfer fielen. Schon am 17. August 1938 verfiigte ein v'on Globke geschriebener Erlal3, daO jcder Jude bei der Gestapo gemcldet werden mUsse. Damit spielte e1· den Himmler und Eichmann die Gesamtlisten aller zu vernichtenden Juden in die Hiinde. Globkc bereilele durch seine Geootze, Ve1·triige und Polizeiverortl- nungen das Ten·ain fiir Eichmann vor. Dieser setzte in die Tat um, was jener ersann. Globke gehorte zu jenen Beamten der Weimarer Republik, die miihelos den Mantel nach dem Winde drehten. Er war Regierungsrat. Am Ende des erst~ Jahres d1•r Hitler-Diktatur avancierte er zum Ober1·egieruhgs1·at, im fiinften Jahr des Nazi-ReichC's zum Ministerialrat. Seine Brust war leer - sie fiilllc sich mil nazistisch-fa,ch1.,tischen Orden, Treuedienstabzeichen und Kriegs- 112
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.j.t verdienstkreuzen, und jede Auszeichnung war die Quittung fiir einen neuen 1,'::; menschenmordenden Gewa!takt. E_r bra~chte spiiter nicht umzu~ernen. Die _Feinde, die er heu_~e bekiim~ft,_ sind -~a die gle1chen, denen er qnter Hitler und Himmler zu Leibe ruckte: Soz1ahsten, Kommunisten, Juden, Pazifisten, freiheitliche Intellektuelle. Ti ti. :;~ g;: Hie Bonner Staat und Globke - hie DDR und Mensdtlic:hkeit! ·f~ ~· :} Globke, gestern Judenmiirder and ffimmlers Ratgeber und Emisslir, steht hcutc an der Spitze des Adenauerschen kalten Kriei:es gegen die ODR und das ganze sozialistisc:he Lager. Diese Tatsache aUein zeigt, wo in Deutsc:hland ·':. · das Recht und wo das Unrec:ht, wo das Regime des Verbrec:hens und wo der ·;~ lcgitime Staat des deutschen Volkes ist. Hie Bono und Globke - hie DDR und Y;? Menschlicbkeit! ~'"''Die Geister der Erschlagenen und Erschossenen und Vergas!en linden keine '),.,. Ruhe, denn ihr Mtirder sitzt nicht im Kerker, sondern im Palais Schaumburg. :i~ Der Autor der hitlerischen Ju<lengeset:re und enge Mitarbeiter Himmlcrs ist i)ij Adenauers Mitregent. .;{,i;:Aber wie soil man den Adenauer charakterisieren, der in vollcr Kenntnis ;{1~vieler Verbrechen des Satans ihn zu seinem engsten Ratgeber und faktischen •.31··.· :s.tellvertre~er ernannte?~ Was ist das. filr ein Kanzler, der sich mit den morde- ~· nschen Sp1el3gesellen Hitlers und H1mmlers vom Schlage Globke und Ober- ;)~Iiinder umgibt?I ';?~hm Monopolistenreich Adenauers notiert die Rilstungsaktie hoch und der An- ·~fistand mit Null, avancieren die SS-Mtirder vom Schlage des Generals Simon . ::/zu frelgesprochenen Heiden, und keine einzige groilerc Zeitung wa!(t, die ~finsteren Kriegspliine und -vorbereitungen des Straull anzugreifcn. Und so ~kann es geschehen, dall der offizielle Pressedienst der CDU im April 1960 den '.'.~CDU-Staatssekretiir Globke in Schutz nimmt und Adenauer sich im Bunde.-;- l tag ::~~:::;g:sn:::;:::;li:~::~n zulas~n, daP Behauptun9en auf- gestellt wcrden, die geeignet sind, die Ehre des Hcrrn Ministerialdirek- tors Globke zu schiidigen." ,··:''' Jawohl, die Ehrbegriffe der Globke und Oberlander bestimmen das politisch- : ~--~ sittlichc Niveau des Bonner Regimes und seines Adenauer. Aber c>in Staal, .';;:,~- der Hitlers und Himmlers MitveTSChworene zu seiner Spit2.Cnmannschaft ·-•>zahlt, hat !angst seinen moralischen Bankrott angemeldet und wird so enden. wie die Hitler und Himmler endeten. · ::;i :/1Abcr Adenauers Erkliirung beweist, dall Globke keine Einzelerscheinung und ~kein Schonheltsfehler, sondern die Verkorperung der ldentitit der Adenauer'- : · 'schcn mit der Hitlerschen Politik ist. Er 1st ein Mlttelsti.lck des Bildes, das der . ·. ·Bonner Staat bietet mit seinen HiUer-Generalen, die Uber die Wehrmacht ': 7 herrschen, mit seinen tausend faschistischen Blutrichtern, mil seinen Nazi- Diplomatcn, mit seinen Rilstungsbaronen, von deren Gnaden gcstern Hitler '.\rregierte und heute Adenauer abhlinat. ttt ~\~ \~'\ 113
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Das hi:illische Wirken des Globke, der einerseits die Reinwaschungskommis- sion filr seinen Gesinnungs- und Tatgenossen Oberliinder finanzierte und andererseits den Krieg gegen die Menschen des Friedens in Westdeutschland enlfacht, soil die Durchftihrung der mi!itarischen Plane des StrauB politisch vorbereilen und sichern. Aber die Wurfel der Geschichte sind schon gefa!len, und die Globke, Straul3 und Adenauer haben nicht die geringste Aussicht, durchzukommen. Vor die Alternative gestellt: ein friedliches neutrales Deutschland oder Verschiirfung der Spannung bis zum Burger- und Atomkrieg, begreifen die Menschen auch in Wcstdeutschland, daB es mit den herrschenden Bonner Politikern nicht weiter, sondern in den Abgrund geht. Im Glauben an das Gute in unserem Volk, in der Uberzeugung, da8 der Tag kommt, an dem die Macht des Militaristengesindels gebrodien wird, rufen wir heute das Schwurgericht der Volker an gegen den Eichmann von Bonn, gegen Hans Joseph Maria Globke, den Schiindcr des deutschen Namens und Verriiter an der Menschheit, den Judenmiirder an der Seite Adenauers. ,.Hier ist Deutsch land" lrldCirung won Dr. Arnold Zweig auf der Preaaekonferena Liebe Anwesende! Ich habe am 13. oder 14. Miirz 1936 meine Berliner Hei- mat verlassen, well !ch wuBte, nachdem ich gesehen hatte, was der deutsche Militarismus tut, wenn ihn niemand kontrolliert und niemand bandigen kAnn, dal3 mein B!ciben in dem Reiche, in dem der Reichstagsbrand stattge- funden hatte. nicht sein ki:innte. Ich sage Ihnen heute nur folgendes: Als ich im Jahre 1943 in Paliistina die Nachricht bekam, rlaB das Nationalkomltee ,,Freies Deutschland" in der Niihe von Moskau gegrilndet worden sei - und !ch mir die Namen derer vorlesen !ieB, die dort zusummenwirkten, um slch mit den gefangenen deutschen Sol- daten In Verbindung zu setzen und zur Offentllchkeit der Welt zu sprechen -, da wullle !ch: Es wlrd wieder ein Deutschland geben, in du !ch mit melner 114
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- ~-~- ---~--- '>:. Frau und meinen Kindern zur\ickkehren kann und /: ::'; ·:~ .C\ .;:.;~ in dem ich meine Arbeit fortsetzen werde, soweit es mein Lel:;en und meine Gesundheit zulassen. Ware nicht nach der Griindung der SED dieser Staat, die DDR, gegrilndet worden - und zwar dadurch, daB die Spaltung der Arbeiterklasse bescitigt wurde, die ich schon im Jahre 1920 bekamp!t habe -, so hatte ich nicht ge- wul3t, wo ich meine Ble.ibe aufschlagen sollte. ~S'. Im Jahre 1948 bestieg ich ein tschechoslowakisches Flugzetig. Wir f!ogen ..;J iiber Athen und Rom und landeten in Prag. Dort traf mich Paul Wandel. Und · ;~ ich kam zuriick in diesen Tell Berlins, das damals noch nicht gespaltcr. war ',:~ und in dem wir die Triimmer sahen, diese furchtbaren Spuren dcr Luftan- :~~~ grif!e, in unser demokratisches Berlin. So sehen Sie, daB ich hierber zuriick- '.;'.~ gekommen bin und bier bleiben werde und nirgendwo anders leben konnte ·;:;. als eben in dieser DDR. f0. Hier nahm ich Kenntnis von dem unbeschrelblichen Mi.ill, der auf unser fi; deutschcs Volk gewiilzt wurde, nachdem man im Jahre 1933 d.ls Deutsche Reich im Auftrage der Rhein- und Ruhrbarone dem Braunauer Gc!reitcn M \lberllefert hatte. Es waren filr mich, der ich nicht mehr lescn kann, zahl- i~ reiche und neue Fakten, die uns Prof. Norden bier eben vorgetragen hat. ~·.)Auch ich sah in den 14 Jahren des Exils, wie sich das deutsche Volk und allc '. ·,seine unterworfenen Gebiete ausplundern !assen muBten, entmenschen !assen muBten und in e.ine zu besiegende militarische Machtmaschine verwandclt wurde. r< DaB der Weltkrieg Nr. 2 ebenso enden wurde wie der Wcltkrieg Nr. 1 - ~ davon war ich bereits im Jahre 1935 ilbcrzeugt. Ich habe in Paris, ich glau!Y.! · im Jahre 1936, einmal einen alten Artikel von mir vorlesen laS!:cn, In dcm ich .: Jahre 1932 ln Berlin gesagt hatte: Wenn es n1 einem Revanchekrieg _.,kommt, so wird er genauso enden, wie der erste Weltkrieg endete: denn cter (:tiWeg der Menschheit ln elne freie fortschrittliche, so·dalistiscbe und schopfe- ~risdle Zukunft lliBt sich nlcht aufhalten, selbst nicht von so machtvollen In- ~_!trumenten wie dem Industriepotential von Rhein und Ruhr. Darum babe ich ~nen heute meine Gegenwart aufgezwungen. ·;:;:.Aber Sie mUssen sich ganz klar daruber sein, wenn Uber die DDR gespro- chen wird: mer ist Deutschland! Hier konnen deutsche Schrlft'iteller atmen, arbelten und planen! Hier lat die Basis dafUr itegeben, da8 slch der Rilck- ·rutsch in die Barbare!, den wir fUr Deutschll'lnd niemals fiir moglich gehalten i;?hlitten, nlcht wlederholen )<ann, auch kein drittcr Weltkrleg, wcil jetzt unsere '.:~Front die stllrkere Front ist. ~;~Es ist aber !Ur mich, der ich :ils Schriftstel!C'r das Ohr dC'r OfkntlichkC'it in ·~::;vielen Sprachcn gewonnen habc, eine Pflicht. dafUr zu zeugen. dal3 unscre :.":,o~utsche Demokratische Rcpublik - auch wcnn HC'rr Senator Lipschitz jctzt ::(':;versuchen w!ll, irgendwelche Sonnenflecken bei uns aufzutrciben und auf- :·:zudecken -, daB unsere Deutsme Demokratische Republik derjenige Staal '?1st, dcr fiir den frelen dcutschen Schriftsteller die cinzige Hrimat ist, die es \:~:be":Jtc fUr Oeutschschrelbende glbt. Hier sind wir imstand<>, 90 offf'ntlich wic ~jjctzt und In alien dicsen Jahren, die lch hi<>r arbeite, dafUr zu zeugf'n, da8 ~,~das deutsme Element auf der Welt seine Fleckcn aus der Nazi:reit wieder \1;.losgeworden bt. fi l ~ p ~ r.-~ m
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Aus den Fragen und Antworten auf der Pressekonferenz "Ncuc Zeit": Wcstdcutsche Zeitungen haben behauptet, dafJ Herr Globke in d.er Nazizcit jiidischt'n Biirgern Vnterstiitzung gewiihrt hiitte. Zur Vntermauerung dierer Behauptung wurde erkliirt, die Frau des Herrn Globke sel selbst jildischer Mischling. Stimmt diese Behauptung? Rabblner Dr. Rlescnburger zitierte die Geburtsurkunde der Frau des Bonner Staatssckretiirs. aus der eindeutig hervorgeht. dall sic ri:irnisch-katholischer Reli- gion ist. Adolf Deter, Sckretiir des Ausschusses fiir Deutsche Einheit, legte Orlginal- dokumente vor, in dcncn das prcuBische Innenministerium die .,arische Herkunft" von Frau Globkc ausfiihrlich bestlitigte. "Bayrisd\er Rundfunk": HP.rr Norden, beabsichtigen Sie, daa heute hier vorgetragene Material zu dem bevorstehenden Eichmann-Prozep nach 1$rael zu ilberweisen? Prof. Norden: Aber bestimmt! .. :-~ Mrs. Rosner, "Dally Worker": Darf ich wissen, von welchem Naziministerium diese ), Akten sind? .:( Prof. Norden: Vom Ministerium des Innem. Mrs. Rosner: Enthiilt diese Akte etwt13 uber die Rolle Globkes bei der Ausburgc- rung z. B. von Rumiinen oder anderen Leuten? Prof. Norden: Wlr haben sehr vieles, das diesen Komplex berilhrt. Wir wollen aber abwarten, ob Herr Globke mutig genug 1st, selber zu gestehen. Mr. Johnsen, Agentur Reuter: Seit wann sind dtese Dokumente ln lhrem Besitz? Prof. Norden: Seit kurzem. ,.Bauem-Echo": Das vorgelegte Material ist so liickenloa, daft stch jede Frage dazu eriLhrigt. lst es nlcht an der Zeit. Glob kc? vor tin internatlonalea Ge.-icht zu stellen? Adolf De'4!r: Wir erwarten, daB die Adenauer-Regierung selbst Mallnahmen gegen Globke ergreift. Alie diese Tatsachen, die bier van Herm Prof. Norden vorgetragen wurden, sind ein Anlall filr die hler anwesenden westdeutschen Jour- nalisten, an die Adenauer-Regierung die Frage zu rlchten.: W&.:J wollen Sie .gegcn den Judenmorder Globke unternehmen7 Summel van der Zeltun1 "Haareb": lch stamme aus Israel. lch mOchte Herrn Profeaaor bltlen, mlr zu 1agen, ob Sle aueh anderes Material gegen Eichmann llaben und ob Ste da1 komp!ette Material dem Gericht in I1rael send.en werden? Prof. Norden: WM In unserem Besltz 1st und den Komplex Eichmann in irgend- clner Weise berilhrt, wird den zustandigen Anklagebehorden zur Ver{iigun~ gestellt. OBERLXNDER UNO GWBKE "Der Morgen": Im Zusammenhang mlt Globke wurde Iller 1chon Oberliindet mehrere Male erwlthnt. Wie slnd die Zusammenhanoe zwischen den beiden Fiillen• lat der Fall Oberlllnder abgeschlossen? Prof. Norden: Der Fall Oberlllnder !st solange nlcht abgeschlossen, als er nid11 l\inter unseren Zuchthausglttern &itzt, hinter die er gehort. Er lst ~kannllich vom . Obersten Gerlcht dcr DDR rcchtskrliftlg verurtellt worden. - Er bezieht ein<' Pension van ilbcr 3000 DM als Minister, er bezieht Abgeordnetcndilitcn von ; 116 --j I 1
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·<Ober 2000 OM, er hat auOerdem Nebeneinkommen, weil er schon wieder an ;:::~)elnigen Ostinstituten installiert ist. Der Mann verfilgt heute Ober ein Monats- \\elnkommen von mindestens 6000 OM. ,;..;:{fDleser anerkannte Massenmorder, von dem keln H1l1ld mehr eln Stilck Brot :::: nlmmt, lst heute elner der bildultbesablten polltllldlen Minner In Westdeu&sdJ- :;::::.:. land. Er darf noch ganze Landesverbande der CDU f\ihren, er dirigiert weitcr die . ·)hLandsmannschaften, und die Bonner Regierung hat es abgelehnt, dem Ausliefe- \\~rungsersuchen unseres Generalstaatsanwalts und unseres Obersten G<?richts nach- ·.·:~;;.~.:rukommen. Das belDt, Bonn solldarlalen sldt mlt elnem Mann. der die Massen- ' ::£~vernldltungspraxls gegen die Juden durdlgefllhrt hat. :,/;>l;iGlobke isl kein anderer als cierjenige, der die EnUastungsol'fensive lilr Oberlander ·:)!~tuhrte! Van Zwaart, den jetzt die holliindischen Behorden eingelocht haben. dieser .;;~:(~Kerl bekam von Globke das Geld zur Reinwaschung Oberliinders. lch dar! Sic ·:';•Jlweiter daran erinnern, daO nicht nur die Frage Globke und Oberlander steht. ·~JAoer Kanl.ler Adenauer war llm 26. Januar dieses Jahres in Rom. Er hatte darnats >{iidort irgendein Trel'fen mit irgendeinem italienischen Min'isterprasidentcn und hat .i;;1dort erkliirt, daO der hollandische Untersuchungsausschull die Beweise fiir di" .~\;:;1unschuld Oberliinders bringen werde. Sle sehen das perfekte Zusammenspiel i·~~;Adenauer-Globke-Oberliinder . .,·''"":.Neues Deutsdtland~: Professor Norden hat eine aanze Serie von Machensdiaflen ;)'i;angefiJ.hrt, in die G!obke vcrwickelt ist. Gibt ea Beweue oder tihnliche Bt>ispie!e ;~'~·~dafur, welche Rolle er bei der Oraanislerung der Hetze aeaen die DDR und vor :·.:~l1111Zem bei der Dif/amieruna der Opposition heute in Westdeutsmland $f>ielt? ..H~dolf Deter: lch mOchte zwei Beispiele anfuhren, die das beweisen. Globke hat ;;-,_;,.,.~ilberall seine Hand im Spiel. Er 1st die rechte Hand Adenauers und lenkt auch ~Ai/tllle Aktlonen der Hetze gegen die DOR. ·....~;.~lellelcht erinnem Sie sich daran, daO vor elnigen Monaten in Westdeutschland :{~'±'eln Plakat mlt dem Kopf von Walter Ulbricht und einem Zitat, das eine glatte ·;;\'.;-Flilschung darstellt, geklcbt werden sollte. Dieses Plakat wurde \'On der • Ver- -~ "elnlgung filr frelheitllche Politlk" herausgegeben. Das lst eine der zahlreichen /,W,organisationen, die vom Bundespresseamt finani.iert werden. Der Dicnstvor- . ~.. ~.t~ ~ .~, . ~esetzte des Bundespresseamtes aber war Dr. Hans Globke. DaO er seine Finger ,c;+~,lm Spiel hatte, hat die groObilrgerliche Zeitung .Die Welt" am 23. Februar 1959 .·1;clf;argestellt. !, · ne zwelte schmutzige Aktlon Globkes l!egt scllon etwas !anger i.ur\ick. Adenauer f~· · kllirte 1953 vor einigen tausend Wlihlern, daB vlele sozialdemokratische Funk- .:~,.'jtloniire von der SEO gekault seien und daB die Solinger Landtagsabgeordncten '</Schroth und Scharley Tausende Mark vom Osten erhalten hlitten. :<)spater, als die Wahlen zu Ende waren, kam es zu einem Prozell. Dann wurde fest- ;~·:,;-:!aestellt:. D~s isl alles Lilge. Aber es kam nodl mehr ans Tageslicht. Es wurde };&amlich bekannt, dnO das Bundeskanzleramt unter der Leitung von Dr. Globke ·~1~,:~ur den Nachrichlenhlindler und Flilscher Stci:han Gelder bewllligte. Die ganzc /;•Sache konnen Sie nachlcsen Im Protokoll der ISO. Slt:rung des 2. Bundestages. :-~~~; ~O NAZIS HERRSCHEN 'LoNM: W4a lat zu der Ankundiguna de1 We1tberlhwr _ln11<tiuenatora Lipschitz fI aagen, d4/J er demnaclut Uaten itber Nazta t>n'OJfentlidlen werdc, die angeblida !Ur DDR hohe Fun'ktlonen elnnehmen? 11'1
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Prof. Norden~ Wenn die Lcute sehen, dall wir mlt Listen Ober die schwerbe!aste- :::: ten, aktivcn Nazi- und Kricgsverbrecher an der Spitze des Bonner Staates au!- wartcn, kommen sie mit solchen Geschichten. Wlr klagen die Globke und Ober- liindcr nicht an, weil sle Mitglieder der NSDAP gewesen slnd. Den einfachen Nazis, die ihre P!licht tun, die sich dem Gesetz gegeniiber richtig v.,rhalten, will , , nicmand etwas. Was wir feststellen und !esthalten Wollen ist: Wo sind in Deutsch- land !aschistische Krlegsverbrccher und promlnente Nazis wleder an der Macht und tun dasselbe. was sie Im Dritten Reich getan haben? Wlr klagen die Globke und Oberlander darum an, well sie Mllllonen Mensdten entweder dlrekt ermor- .'_''; deten oder die lntellektuellen Urheber, MUorganlsatoren and Flirspremer dleser schreckllchen rasslstisc:hen Polltlk, dleser Polltlk der Herrenrasse, gewesen slnd. Bonn kann keinen einzigen finden. der bei uns in der DOR ail prominenter Stelle steht und dcm irgendein solches Verbrechen nachgewiesen werden konnte. :'.~ Wir habcn - und tun das noch - frOhercn Nazis di~ Chance gegeben, sich poli- tisch zu rchabililieren. Es sind meist solche, die rechtzeitig, oft unter eigener GL~ !ahr und untcr Androhung oder gar Vollslredcung der Sippenhaft fur ihre Fami: lien, mit Hitler gebrochen haben und auf die Seite des .Antifaschismus uber- gegangcn sind, die scit 15 Jahren im Kampf gegen die Elemente des Kriegcs und des Faschisrnus eine positive Rolle spielen. .· .,·.,;i ;'"· .·.:·.~.~.~. ;:: ·./~ ti .Adolf Deter: Es ist ja bekannt, dal3 Globke selnen Einflul3 nicht nur auf West- deutschland, sondern auch auf Westberlin ausdehnt. Er hat sehr enge Bezlehungen zu dem Repr!lsentanten der Bundesregierung in Westberlin, Dr. Vockel Prof. Norden: Globke hat nlcht nur enge Beziehungen zu Herrn Dr. Vockel, son- dcrn er 1st seln Vorgesetzter. Er glbt Ihm Anwelsungen, und da er die unredlt- mEiDlg in WestberJin sitzcnden Vertretungen des Bonner Regjmes instruiert, kom· mandiert er glelchzeitlg den ganzen schmahlichen Feldzug, der von Westberlin aus gegen uns gellihrt wlrd; denn Ober Vodcel glbt er seine Hlnwelse, Anwelsun- gen. Vorschliige und Direktiven ja ouch an den Westberliner FrontstadtsenaL Welche Rolle Globke Im Zusammenhang mlt Westberlin splelt, wurde vor elnem Jahr bekannt, als der franzllsische Premier Debre vor der Genter Aul3enminister- kon!erenz Besprechungen mit Adenauer hatte. Damals war Debre In Bonn ZIJ Besuch. Globke war bel dlesen Besprechungcn standlg anwesend. In der ,,Tribune de Nation" berlchtete der beknnnte Journalist George Bertin damals. am 8. Mai 1959, dnl3 Globke abschlleOend erklllrt babe: ,,Denjenlgen, die lm Westen die deutsche Angelegenhelt ,entberllnlslercn' wollen, muO man elne Antwort erteilen, lndcm man die Berlln-Affllre drama- tlsiert. Der Kotrapunkt von Gent soil diese Dramatlslerung der Tatsachen seln, was es auch kosten moge.• ·~':$ :·-;;\;'\ . ··.,·.'' ·· · ., ..;_; =~;~· Norden un~ Herr Deter fiihrten welter zur Frage des ADN-Korrespondenten .,'~ -~ \~'; VORGESETZTER DER FRONTSTADT <'.J <;/~ ·:·\'~ Das 1st jn wohl deutlich i;cnug und zeigt, welche Rolle bet dem Hochspielen der . Westberlln-Frage und bci der Verwandlung Westberllns In elnen Knotenpunkt dcr lnnerdeutachen und lnternatlonalen Gfgenslltze Olobke spielt. Es 1st eln z:u- slltzllcher Bewels dafOr, wle Uberrelf zur LOsung die Westberlln-Frale lit. . 118 -; l ·~ .· :· 'f: ·,\. .... ,
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Pressestimmen .... •.: :·.:--. Die Zeitung gibt In einem Artikel lhres Berliner Korrespondenten ausfi.ihrlich ;_.'.: die Tatsachen Ober Globkes Mltschuld an der Ennordung von sechseinhalb Millio- -.-,;· nen europaischer Juden wieder. .. ~ · ~: ,... "Nepszabadsag", 29. Juli 1960 :• Die Budapester Zeitung betont, daO Globke sich leidenschaftlidl zum N:izismus be- ;;_ kannte und daa er nicht nur die NOrnberger Blutgesetze selbst verfaOt hat, sondern auch fiir die Judendeportationen in den von den Faschlsten bcsetzten Gebieten . . · < verantwortlich ist. ~ ' ··~. ··:r ·. ,J ¥1i~· ~ "General-Anzelrer", Bonn, 29. Juli 1960 ·,·~ Der Bonner .General-Am:elger" brlngt elnen groll aufgemachten Arlikel unter der Uberschrlft .Pankow stiirzt sich jetzt aut Globke - massive Vorwiirfe auf einer Pressekonferenz in Ostberlin" zur Pressekonferenz am 28. Juli 1960. ~- l_;'j ~~- it' ~ Er schrelbt u. a.:" .Fur die Bundesregierung dart es mit der einfachen Erkliirung, · an allem sel keln wahres Wort, nicht getan seln. Der groOe Fehler Im Fall Ober- .I!.-· lander war, daO kein ernsthatter Versuch unternommen wurde, die in den Be- ilf schuldigungen genannten Vorgilnge o!Ien zu untersuchen und .zu kl.i!ren. Nie- '.~ mand verhlnderte ea, daO OberUinder seine Rehabiliticrung bei einem obs k uren ·f /{ Komitee im Ausland suchte, dessen Initiator Joop Zwaart inzwischen' hinter i';i. Schloa und Riegel sltzt _.. Denn der ROc:ktrltt Oberllinders muate schlieOllch als ):; ein Eingestlindnls erschelnen, dall an den VorwOr!en doch ctwas dran war.• ,I 1. . ~~. ..Killner S'8d&-Amefger", %9. Juli 1960 · Das Blatt berlchtet, dall die EnthOllungen des Ausschusses !Ur Deutsche Einheit au! der Personalakte Globkes aus dem frilheren Nazi-Innenministerium tullen. Trlerlacher Volbtnund", :t9. JuU 1980 ~ .Auch nach dem Abgang Oberllinders gait Globke trotz warnender Stimmen ,,., wclterhln als unantastbar. Daraut milssen wir die Regierung jetzt testnageln. ~('.' Es wlire unvorstellbar und der Vertrauenaverlust draullen und drinnen im Land 1:~ erschredtend, -wenn Bonn wleder elnmal unter dem Druck Pankows elnen Mann (?;. tallenlwen milllte, den es blaher tor lnte&er hlelt •.. Wenn Bonn slch nlcht mil ~- autem GeWlssen vor Globke 1tellen kann, dann ohrtel&t es sich selbsL • ;'!' f;: ,,WestrJUlldla R1111dadu.u•, 19. Jall IMO >"'::~ • l1 .Der Vertrauenamaun Adenauan war achon lmmer u1Ntrltten ... Bestehen blelbt die I. I I :::J l Tatsache, da.13 Globke als Kommentator der nationalsozlalistlschen Rassengesetze _ 119
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cine zwiclichtigc Rolle gespielt hat. Zu bezweifeln bleibt, ob es richtig war. ihm Wil'dcr «;ine Spitzenstellung "in der Bundesrepublik zu geben ... Die angckundigtc Auslieferung der Pankower Dokumente an die israelische Rcgie- rung konnte nach sich ziehen, daO im Eichmann-ProzeC3 manches erortcrt wird, was der Bundesregierung peinlich ist und dem Ansehen der Bundcsrepublii> schaden konnte. Deshalb ist zu bedauern, daO Globke nicht schon seit lan1tc1n den cinzig richtigen Weg gewiihlt hat: in Pension zu gehen.• ','· ·,. Die Koblenzcr "Rbeln-ZeUunr" vom 29. Juli 1960 !' ·fordert in einem Kommentar mit einem Hinweis auf das Bonner Tauzichcn um Oberlander, daO die Angelegenheit Globkes .auf keinen Fall au[ die langc Bank gcschoben werden dart". !: 1 ::,! i: 1· ( .:'.' r ;.:. Die schwedlsche Zeltung .Ny Dag"' vom 29. Juli 1960 schrcibt unter der Oberschrift .Adenauers redlte Hand ein gemciner Nazi-Ver- brecher'": .. Die Enthullungen Ober die fltrchterlichen Verbrechen gegen die Mensch- lichkcit, begangen durch Adenauers ·staatssekreUir Hans G!obke, haben wie cine Bombe eingeschlagen.• Die Zcitung schreibt unter der Vberschritt .Sensation in Berlin": ,.Dr. Hans Globkc, Staatssekretlir In Bonn, hat mlt Eichmann zusammengearbeitct ... Man erinnert sich, daO die Bonner Regierung sldt ebenfalls bis zu dem Tage gegen die Anklage Oberllinders emp()rt zelgte, wo sie diesen entfemen muOte." ..News Chronicle", %9. Juli 1960 Jn eincm vierspaltlgen Ber!cht ilber die Berliner Pressekonferenz mil Professor Norden weist der ,,News Chronicle• darauf hln, daO die Enthilllungen des Aus- schusses filr Deutsche Elnhelt Ober Globke von "derselben Organisation kom- mcn, dcrcn ofTentllc:he Kampagne ·kurzlldt Oberlander dazu zwang. als Aden- auers F!Uchtlingsminister zurtlckzutreten ... Heute ist er der machtigste Beamte in Wcstdeutschlnnd. Adenauer nennt ihn ,meinen treuesten Freund', abcr wie er ernannf wurde und w I e er es fertlgbrachte, Im ·Amt zu bleiben, b!eibt ein Riitsei. • "Neue Zilrcher Zeltunr", %9. Juli 1960 Die Zeitung empfiehlt, ,.die .vom Oaten prlisentierten Dokumente Ober die Ver- gangenheit hoher Beamter des westdeutsdten Staates sorg!llltig zu prufen". Diese EnthOllung hlltten "elne starke Wlrkung auf lnte!lektuelle Kreise In Deutschland und Im Ausland. deren VerhiUtnla zur Bundesrepubllk durdt bestimmtc> Vor- kommnisse und Tatbestlinde, etwa die jahrelanee Prlisenz eines ehemaligen Vor- kl!tnpfers dcr Rassenldeoloele In der westdeutschen Reglerung, be!aslet wird".
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