Bedeutung, Kosten und Nutzen - Gender Mainstreaming im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

Gender-Mainstreaming

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31 Antwort bitte anhand von Fallbeispielen mit Begründung. Wenn keine derartigen Fälle bekannt, dann bitte begründen, ob derartige Ansätze existieren und vom wem sie durchgeführt und finanziert werden. Antwort zu Frage 8.2 und 8.3: Die auszustattenden Ausbildungs-, Vortrags-, Ausbilder- und Lehrmittelräume dienen der überbetrieblichen Ausbildung von weiblichen und männlichen Auszubildenden aus den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Branden- burg. Hier ist geplant, alle Räume neu einzurichten mit Möbeln, moderner Unter- richtstechnik und der erforderlichen Raumausstattung. Ein Unterrichtsraum wird als PC-Kabinett eingerichtet. Lehrmittel, Anschauungsobjekte, einzelne Darstellungen von landwirtschaftlichen Nutztieren oder deren Verhaltensweisen usw. sollen nicht beschafft werden. 9.      Gesundheitsmanagement (09 10/533 04; 09 60/533 06 u. 682 34; 09 80/533 77 u. 533 44) Die Zuordnung der Titel für Gesundheitsmanagement zum Genderziel 2 hat sich als nicht praktikabel erwiesen. Das Gesundheitsmanagement ist auf die Erhaltung und Verbesserung der Leistungsfähigkeit aller Bediensteten zur optimalen Wahrnehmung dienstlicher Aufgaben ausgerichtet. Die Angebote richten sich nach den Bedarfen der Bediensteten. 9.1     Das Gesundheitsmanagement dient der „Schaffung der notwendigen Vo- raussetzungen, die dem Erhalt und der Förderung der psychischen und physischen Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dienen“ (Erläuterung Titel 533 04). Welche Genderhauptziele haben bisher die psychische und physische Leistungsbereitschaft der Landesbediensteten nachweislich gefördert? Antwort bitte anhand repräsentativer Statistiken (z. B. Entwicklung des Krankenstandes, Anzahl der Krankheitstage vor und nach Einführung der Genderziele, bezogen auf die Geschlechter der Bediensteten). Es sind keine Erhebungen unter dieser Maßgabe vorhanden. 9.2     Das Gesundheitsmanagement gehört zu den Fürsorgepflichten des Ar- beitgebers gegenüber den Angestellten: Welche konkreten Gender- Maßnahmen gehen über die gesetzlich verankerten Pflichten des Arbeit- gebers hinaus, die den Gesundheitszustand der Landesbediensteten verbessern? Antwort bitte auf die Einzeltitel und auf die jeweilige Landeseinrichtung beziehen und dabei die physiologischen Unterschiede der Geschlechter berücksichtigen. Es sind keine Erhebungen unter dieser Maßgabe vorhanden. 9.3     Welche spezifischen Genderkompetenzen müssen Außenstehende auf- weisen, die Dienstleistungen für das Gesundheitsmanagement der Lan- desbehörden erbringen?
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32 Bitte anhand der Haushaltstitel und Landesbehörden die Dienstleister und Gender-Kompetenzen benennen und begründen. Gender-Kompetenz ist die Fähigkeit von Personen, bei ihren Aufgaben Gender- Aspekte zu erkennen und gleichstellungsorientiert zu bearbeiten. Bei der Ausschrei- bung von Dienstleistungen Außenstehender werden ausschließlich die Vorgaben des Vergabe- und Haushaltsrechts sowie des Frauenfördergesetztes Sachsen-Anhalt be- rücksichtigt. Ein Nachweis o. a. Kompetenz ist nicht erforderlich. 9.4    In welchen Landesbehörden wurden bisher Gesundheitstage organisiert und welche Genderziele und -kompetenzen wurden bei den entspre- chenden Gesundheitstagen umgesetzt bzw. vermittelt? Antwort bitte nach Landesbehörden, durchgeführten Gesundheitstagen, Zielsetzungen der Veranstaltungen, umgesetzten Genderzielen und Eva- luierungsergebnissen der Teilnehmer (♂ zu ♀). Siehe Vorbemerkung der Landesregierung. ALFF Anhalt: Gesundheitstage werden jährlich in Zusammenarbeit mit Krankenkas- sen durchgeführt. ALFF Altmark: Ein Gesundheitsmanagement ist etabliert. Seit 2010 werden jährlich Gesundheitstage zu unterschiedlichsten Themen veranstaltet, z. B. Ernährung, Er- gonomie am Arbeitsplatz, Rückenprävention. April 2015 - Mai 2017 Durchführung eines 2-jährigen Gesundheitsprojektes mit der IKK gesund plus In Auswertung der Mitarbeiterbefragungen wurden nachfolgende Themen umgesetzt: - Gesundheits-Checks, - Stressbewältigung, - Entspannung, - Rückenprävention, - Supervision. Weitere jährliche Mitmachaktionen: - Sportfeste, - Mit dem Rad zur Arbeit. 9.5    Der Titel 09 60/682 34 wird in Drs. 7/1128 neu dem GG2 zugeordnet, pro Haushaltsjahr mit einem Ansatz von 500 € versehen und in Vorlage 179 zur Drucksache 7/540 offenbar dem Gesundheitsmanagement (definiert als „verschiedene Titel“) zugeordnet: Tatsächlich beinhaltet 09 60/682 34 die Zuschüsse an den landwirtschaftlichen Betrieb Iden. Bitte die Mittelzuordnung entsprechend korrigieren. Im Einzelplan 09 Kapitel 09 60 ist im Titel 682 34 der Zuschuss an den landwirt- schaftlichen Betrieb Iden veranschlagt.
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33 Hierbei sind in den Haushaltsjahren 2017 und 2018 jeweils 500 € für Maßnahmen zur Durchführung des Gesundheitsmanagement für die Kollegen-/innen enthalten. Die Veranschlagungen sind im Wirtschaftsplan des landwirtschaftlichen Betriebes I- den unter A. Erfolgsplan verbucht. In der Drucksache 7/1128 neu v. 17.03.2017 wurden die Haushaltsansätze für 2017 und 2018 i. H. v. 500 € detailliert im Rahmen der Zuordnung der Genderhaupt- und -nebenzielen für das Gesundheitsmanagement aufgeführt. Insofern ist die Mittelzuordnung bereits erfolgt. 9.6    Aus welchen Managementmaßnahmen und für welche Teilnehmerzahlen (♂ zu ♀) ergeben sich die Haushaltsansätze (€) für GG2 in 2017 und 2018 für die Umsetzung von Genderzielen? Antwort bitte nach den einzelnen Haushaltstiteln in nachfolgender Tabel- le aufsummieren, so dass sich der benannte Haushaltsansatz ergibt. Umsetzung Genderziel 2 Erläuterung              2017           2018 /                              der Maßnahme     Ansätze in Ansätze in € Titel                                           € 533 04 Teilnehmer Gender-Maßnahme 1 Teilnehmer Gender-Maßnahme 2 usw. 533 06 Geplanter Haushaltsan-                          5.000          5.000 satz gesamt in € für 5 Haushaltstitel Siehe auch Vorbemerkung der Landesregierung; die Haushaltsmittel sind dem GG1 zugeordnet. Darüber hinaus ist in 09 80 kein Titel 533 77 vorhanden. III    EP 15 Bereich Umwelt und Energie Die Zuordnung der Titel für Aus- und Fortbildung zum Genderziel 2 hat sich als nicht praktikabel erwiesen. Fortbildungsmittel sind für Qualifizierungen in den speziellen Berufsfeldern Ministeri- ums veranschlagt. Die Fortbildungsveranstaltungen bzw. die Teilnahme an solchen werden auf Grund fachlicher Bedarfe organisiert. 1      Aus- und Fortbildung (Kap. 15 01, Titel 525 … unbestimmt) 1.1    Im Kap. 15 01 werden in unbestimmter Titelnummer die Titel 525 … mit 160.000 Euro je Haushaltsjahr benannt. Tatsächlich beinhalten die vier Titel den Haushaltsansatz von 168.000 Euro. Wie ist der konkrete Kos- tenansatz der GG2? Antwort bitte nach den einzelnen Haushaltstiteln in nachfolgender Tabel- le aufsummieren, so dass sich der benannte Haushaltsansatz ergibt.
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34 Umsetzung        Genderziel Erläuterung        2017           2018 2/Titel                       der Maßnah- Ansätze in €        Ansätze in € me 525 01 Erläuterung 1 Teilnehmer Gender-Maßnahme 1 Teilnehmer Gender-Maßnahme 2 usw. Erläuterung 2 Teilnehmer Gender-Maßnahme 1 Geplanter Haushaltsan-                         168.000        168.000 satz gesamt in € für 4 Haushaltstitel Siehe Vorbemerkung der Landesregierung. Im Kapitel 15 01 ist der Titel 525 01 der Aus- und Fortbildung zugeordnet und mit je- weils 150.500,00 € für 2017 und 2018 untersetzt. Die Titel 525 02 und 525 03 sind wie in Fragekomplex 2 und 3 aufgeführt für Qualifizierungen der Personalvertretun- gen und der Schwerbehindertenvertretung vorgesehen und gesondert mit Finanzmit- teln ausgestattet. 2      Fortbildung Personalvertretung-ÖPR/Schwerbehindertenvertretung (15 01/525 02) 2.1    Welche Genderziele und -Maßnahmen werden in den Fortbildungen ver- mittelt? Bitte Fortbildungsveranstaltungen mit Unterrichtsinhalten und Gender- zielen listen. Die Mittel werden überwiegend für externe Qualifizierungen aufgewandt. Deren In- halte sind nicht beeinflussbar. 2.2    Wie wird die Wertigkeit der Zielsetzungen definiert bzw. ist Gender-Main- streaming höherrangiger als der Schwerbehindertenstatus oder wird die Gruppe der Schwerbehinderten nochmals in Rahmen der Chancenge- rechtigkeit aufgrund des Geschlechts getrennt bewertet? Bitte begründen. Verpflichtungen zur Umsetzung einer effektiven Gleichstellungspolitik im Sinne des Gender Mainstreaming ergeben sich sowohl aus dem internationalen Recht als auch aus dem nationalen Verfassungsrecht. Das Schwerbehindertenrecht wird auf den Grundlagen der UN-Behindertenkonvention, dem Grundgesetz sowie dem Bundes- teilhabegesetz umgesetzt. 2.3.1 Welche Genderziele und -Maßnahmen werden zum Schutz der Schwer- behinderten definiert und umgesetzt?
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35 Bitte einzeln benennen und zuordnen. Es wurden keine gesonderten Genderziele und -Maßnahmen für schwerbehinderte Beschäftigte festgelegt. 3      Fortbildung Personalvertretung-Hauptpersonal (15 01/525 03) 3.1    Welche Auswirkungen hat die Vermittlung von Genderzielen auf die Neutralität der Vertreter des Hauptpersonalrates, die alle Landesbediens- teten unabhängig von ihrer selbstgewählten und tatsächlichen ge- schlechtlichen Zuordnung gerecht, gleich und fair vertreten sollen? Bitte begründen. Bei der Vermittlung von Genderzielen in der Tätigkeit als Hauptpersonalrat sind keine negativen Auswirkungen bekannt. 3.2    Finden zur Umsetzung auch dokumentierte Belehrungen im Rahmen der Gleichstellung zu den Genderzielen in den Einrichtungen des MULE und den unterstellten Abteilungen statt? Bitte Belehrungszeitraum, Inhalt und gesetzliche Grundlage benennen. Es finden keine Belehrungen zu den Genderzielen statt. 3.3    Wer vertritt im Rahmen der Chancengleichheit die befristet Angestellten (z. B. im Forst) des MULE und welche Genderziele bzw. -Maßnahmen sind auf diese Arbeitsverhältnisse ausgerichtet? Bitte je Abteilung des MULE die entsprechende Vertretung (♂ zu ♀) für die befristet Angestellten (♂ zu ♀) quantitativ zuordnen und die Gender- ziele im Rahmen der Chancengleichheit benennen. Die Vertretung aller Beschäftigten im Geschäftsbereich des MULE ist durch das Per- sonalvertretungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (PersVG LSA) geregelt. 4      Aus- und Fortbildung der GLP-Kommission und Qualitätsmanagement- schulungen (15 01/525 03) Der in der Frage benannte Titel betrifft die Fortbildung Personalvertretung - Haupt- personalrat. Darüber hinaus werden die Fragen 4.1 bis 4.6 aufgrund der in der Frage benannten Zweckbestimmung wegen ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. 4.1    Welche Definition des „Qualitätsbegriffes“ wird im Land Sachsen-Anhalt angewandt und welche Genderziele sollen dabei berücksichtigt werden? Bitte Qualität definieren und Genderziele zuordnen. 4.2    Welches Qualitätsmanagementsystem (QMS) zertifiziert anhand von In- dikatoren, die Gender Mainstreaming zuzuordnen sind bzw. Genderziele umsetzen und welche Indikatoren sind dies im Einzelnen? Bitte benennen und Genderziele zuordnen.
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36 4.3    Welche Gender-Maßnahmen und -ziele werden im Rahmen des Quali- tätsmanagements im MULE und dessen nachgeordneten Abteilungen umgesetzt? Bitte auflisten und den einzelnen Bestandteilen des QMS zuordnen. 4.4    Welche Gender-Maßnahmen und -ziele werden an die Teilnehmer im Rahmen der Schulungen zur Einhaltung der Grundsätze der „Guten La- borpraxis“ (GLP) vermittelt bzw. wo ist Gender Mainstreaming in der GLP definiert? Bitte dem Inhalt und der Zielsetzung der GLP Genderziele und -Maßnahmen zuordnen. 4.5    Welche Grundsätze der GLP enthalten Gender-Maßnahmen, die im Sinne der GLP zu kontrollieren oder zu beachten wären? Grundsätze bitte listen und Indikatoren für die Kontrolle dazu benennen. 4.6    Wo ist in der GLP ein Risiko für die Gesundheit der Bediensteten des MULE unter dem Aspekt der Einhaltung bzw. Nicht-Einhaltung von Gen- derzielen und Gender-Maßnahmen definiert? Bitte die Risiken im Rahmen der GLP benennen und die einzelnen Gen- derziele bzw. -Maßnahmen zuordnen. Aus- und Fortbildungsmaßnahmen der GLP-Kommission und Qualitätsmanagement- schulungen unter Kapitel/Titel 15 01/525 09 beziehen sich ausschließlich auf die GLP („Gute Laborpraxis“) und auf die Norm DIN EN ISO/IEC 17025 „Allgemeine An- forderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien“. Die GLP beschreibt einen Qualitätsstandard für bestimmte nicht-klinische gesund- heits- und umweltrelevante Sicherheitsprüfungen von Stoffen oder Gemischen. Die GLP hat in vielen Mitgliedsstaaten der OECD Gültigkeit. In Deutschland ist dieser Qualitätsstandard national implementiert in den §§ 19a bis 19d sowie in Anhang 1 und Anhang 2 Chemikaliengesetz (ChemG). Auf dieser Grundlage wird die GLP- Kommission des Landes Sachsen-Anhalt tätig. Die Norm DIN EN ISO/IEC 17025 hat für die Arbeitsweise bestimmter Laboratorien Bedeutung, die aufgrund europarechtli- cher Vorgaben einer Akkreditierung bedürfen. Die dokumentierte Einhaltung der DIN EN ISO/IEC 17025 ist für diese Laboratorien die Grundlage für eine erfolgreiche Akkreditierung durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS). Die beiden genannten Normen sind wissenschaftlich-technische Regelwerke, in de- nen es keine auf das Geschlecht bezogenen Aspekte gibt. Die Teilnahme an Aus- und Fortbildungsmaßnahmen zu diesen Normen richtet sich nicht nach dem Ge- schlecht, sondern ausschließlich nach der Funktion der Person im jeweiligen Quali- tätsmanagement-System. 5      Gesundheitsmanagement (15 01/TGr. 63) Die Zuordnung der Titel für Gesundheitsmanagement zum Genderziel 2 hat sich als nicht praktikabel erwiesen. Das Gesundheitsmanagement ist auf die Erhaltung und Verbesserung der Leistungsfähigkeit aller Bediensteten zur optimalen Wahrnehmung dienstlicher Aufgaben ausgerichtet. Die Angebote richten sich nach den Bedarfen der Bediensteten.
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37 5.1     Welche Gender-Maßnahmen werden im Gesundheitsmanagement umge- setzt, oder geplant und wie werden sie finanziell unterlegt? Bitte auflisten und begründen. Im Rahmen der Gesundheitsförderung werden keine genderspezifischen Angebote gemacht. 5.2     Welche Genderziele werden bei der Förderung der Betriebssportgemein- schaft (BSG) umgesetzt? Wurde die Chancengleichheit bei der Teilnah- me am Betriebssport bisher nicht gewährt? Bitte anhand der Mitgliederzahl der BSG (♂ zu ♀) und an Fallbeispielen begründen. Die Teilnahme wird nicht systematisch nach Geschlecht erfasst. Sie ist freiwillig er- folgt jeweils nach den dienstlichen und privaten Möglichkeiten. 5.3     Welche Genderziele werden bei der Durchführung des Gesundheitstages umgesetzt? Bitte Genderziele auflisten und den Bezug begründen. Siehe Antwort zu Frage 5.1 5.4     Welche Genderziele werden bei Ausstellungen zu Gesundheitsthemen vermittelt? Bitte die Ausstellungen mit Gesundheitsthemen und den zugeordneten Genderzielen des EP 15 bzw. Gender Mainstreaming listen. Siehe Antwort zu Frage 5.1. 5.5     Welche Genderziele und -Maßnahmen dienen dem Erhalt und der Förde- rung der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit der Landesbe- diensteten? Bitte die Genderziele des EP 15 auflisten und dazu physische und psy- chische Leistungsfähigkeit im Einzelnen zuordnen. Es sind keine GG2-Ziele in der Gesundheitsförderung definiert. 5.6     Aus welchen Managementmaßnahmen und für welche Teilnehmerzahlen (♂ zu ♀) ergeben sich die Haushaltsansätze (€) für GG2 in 2017 und 2018 für die Umsetzung von Genderzielen? Antwort bitte nach den einzelnen Haushaltstiteln in nachfolgender Tabel- le aufsummieren, so dass sich der benannte Haushaltsansatz ergibt.
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38 Umsetzung       Genderziel Erläuterung        2017            2018 2/Titel                       der Maßnah- Ansätze in €        Ansätze in € me 533 04 Teilnehmer Gender-Maßnahme 1 Teilnehmer Gender-Maßnahme 2 usw. 547 63 Sächliche Verwaltungs- kosten             Gender- Maßnahme 1 Sächliche Verwaltungs- kosten             Gender- Maßnahme 2 Geplanter Haushaltsan-                        8.000           8.000 satz gesamt in € Es sind keine GG2-Ziele in der Gesundheitsförderung definiert, somit können diesem keine Maßnahmen zugeordnet werden. 6     Förderung der Bildung für nachhaltige Entwicklung („Umweltbildung“ 15 02/TGr. 95) 6.1   Die in der Umweltbildung dargestellte Nachhaltigkeitsstrategie in Sach- sen- Anhalt führt keine Gender-Maßnahmen auf. Welche Genderziele des Landes Sachsen-Anhalt werden dann mit dieser Titelgruppe unter der Genderförderung finanziert? Bitte Projekte einzeln mit dazu formulierten Genderzielen auflisten. In den Nachhaltigkeitsrichtlinien des Landes ist nicht explizit ausgeführt, Gender- maßnahmen im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) umzusetzen. Somit kann kein Verein/Verband benannt werden, welcher im Rahmen der Richtli- nien über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Projekten zur Bil- dung für nachhaltige Entwicklung oder Umweltbildung in Sachsen-Anhalt (Richtlinien Nachhaltigkeitsbildung - RdErl. des MLU vom 05.11.2015) gezielt Projekte mit Gen- dermaßnahmen durchführt. Es wird kein/e Teilnehmer/in an BNE-Projekten aus Gender-Gründen von der Teil- nahme ausgeschlossen oder bevorzugt. BNE-Projekte richten sich an Teilneh- mer/innen beiderlei Geschlechts gleichermaßen. Im Übrigen sind seit Jahren Kinder die Hauptzielgruppe der Projekte der BNE. Eine geschlechterspezifische Unterschei- dung bei der Durchführung der Projekte ist hierbei entbehrlich, wobei Gender- Mainstreaming durchaus in Einzelprojekten Inhalt sein kann. 6.2   Welche Genderziele haben die geförderten Vereine und Verbände in ih- ren Satzungen benannt? Bitte Vereine und Verbände mit Genderzielen einzeln auflisten.
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39 Die Satzungen aller Vereine und Verbände, die auf Grundlage der Nachhaltigkeits- richtlinien der letzten beiden Jahre Zuwendungen erhielten, wurden mit folgendem Ergebnis geprüft: - die Satzungen enthalten keine Genderziele, - einige Satzungen berücksichtigen lediglich die sprachliche Gleichstellung. 6.3     Von welchen Vereinen und Verbänden werden Bildungsprojekte geför- dert? Antwort bitte nach den einzelnen Gender-Maßnahmen der jeweiligen ge- förderten Vereine und Verbände in nachfolgender Tabelle aufsummieren, sodass sich der benannte Haushaltsansatz ergibt. Umsetzung      Genderziel Erläuterung        2017            2018 1/Titel 684 95               der Maßnah- Ansätze in €        Ansätze in € me Verein/Verband 1 Gender-Maßnahme 1 Verein/Verband 2 Gender-Maßnahme 2 Verein/Verband 2 Gender-Maßnahme 1 Verein/Verband 3 Gender-Maßnahme 1 usw. Geplanter Haushaltsan-                       800.000         800.000 satz gesamt in € Wie sich aus den Antworten zu 6.1 und 6.2 ergibt, wurden im Jahr 2017 keine Zu- wendungen an Vereine oder Verbände bewilligt, die eine Relevanz als Gender- Hauptziel aufweisen. In den bewilligten Projekten wird der Gender-Mainstream dem Grunde nach berücksichtigt, so dass lediglich eine Relevanz als Nebenziel ableitbar ist. Die Maßnahmen für 2018 sind bis zum 30.09.2017 bei der Bewilligungsstelle einzu- reichen. Eine Aussage zum Gender-Mainstream ist derzeit nicht möglich. Es wird je- doch keine grundlegende Abweichung der Aussage für das Jahr 2017 erwartet. 7       Aus- und Fortbildung (15 04/525 01) Die Zuordnung der Titel für Aus- und Fortbildung zum Genderziel 2 hat sich als nicht praktikabel erwiesen. Fortbildungsmittel sind für Qualifizierungen in den speziellen Berufsfeldern des Lan- desamtes für Umweltschutzveranschlagt. Die Teilnahme an Fortbildungsveranstal- tungen erfolgt auf Grund fachlicher Bedarfe.
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40 7.1   An welchen Ausbildungslehrgängen (Erläuterung 1.) werden Gender- Maßnahmen und -ziele vermittelt? Wie entstehen die dafür eingeplanten Kosten? Antwort bitte in nachfolgender Tabelle: anhand der Haushaltsansätze der einzelnen Maßnahmen, den Genderzielen und dem daraus resultierenden Haushaltsansatz für die einzelnen erläuterten Gender-Maßnahmen. Umsetzung         Genderziel Erläuterung             2017        2018 2/525 01, Erläuterung 1.          der      Ausbil-   Ansätze     Ansätze dung       nach    in €        in € Teilnehmern (♂ zu ♀) Ausbildungslehrgang 1 Genderziele/-Maßnahmen Ausbildungslehrgang 2 Genderziele/-Maßnahmen usw. Haushaltsansatz       gesamt                         3.150       3.150 in € Die Ausbildungslehrgänge beziehen sich auf gesetzlich vorgeschriebene Lehrgänge, wie Probenehmerlehrgänge; Schulungen zur Bedienung, Wartung und Reparatur von Immissionsschutztechnik, Emissionsschutztechnik oder Störfallrecht etc. Statistiken zu den erfragten Merkmalen liegen nicht vor. 7.2   An welchen Fortbildungsveranstaltungen (Erläuterung 2.) werden Gen- der-Maßnahmen und -ziele vermittelt? Wie entstehen die dafür eingeplanten Kosten? Antwort bitte in nachfolgender Tabelle: anhand der Haushaltsansätze der einzelnen Gender-Maßnahmen und -ziele sowie dem daraus resultieren- den Haushaltsansatz für die erläuterten Gender-Maßnahmen. Umsetzung Genderziel 2 /            Erläuterung          2017        2018 525 01, Erläuterung 2.               der Fortbil-     Ansätze in  Ansätze in dung nach             €           € Teilnehmern (♂ zu ♀) Fortbildung 1 Genderziele/-Maßnahmen Fortbildung 2 Genderziele/-Maßnahmen usw. Haushaltsansatz gesamt in                               15.275      15.235 € Siehe Antwort zu Frage 7.8 - dies gilt für alle Dienststellen.
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