2 Im Rahmen der institutionellen Förderung im Haushaltsjahr 2012 waren als dort fest angestelltes Personal zwei wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und eine Haushalts- sachbearbeiterin tätig. Zudem gab es ein Volontariat. Eine weitere wissenschaftliche Mitarbeiterin war ganzjährig auf Honorarbasis tätig. Frage 3: Welche Projekte wurden in welchem Umfang 2012 erarbeitet und welche Pro- jekte wurden wissenschaftlich und finanziell in welcher Höhe begleitet? Durch das ZMA wurde im Haushaltsjahr 2012 in Zusammenarbeit mit dem Kulturhis- torischen Museum Magdeburg (im folgenden KHM) die Konzeption und Koordinie- rung eines Korrespondenzortprojektes unter dem Titel „Auf den Spuren Ottos des Großen. Kaiserorte in Sachsen-Anhalt“ zur Landesausstellung „Otto der Große und das Römische Reich“ übernommen. Die Landesausstellung wurde ebenfalls koordi- nierend, wissenschaftlich und publizistisch begleitet. Das ZMA hat zudem neben dem KHM die Stiftung Kloster und Kaiserpfalz Memleben bei der Erarbeitung und Vermittlung von Mittelalter-Themen unterstützt und beraten. Zur Realisierung dieser Projekte wurden dem ZMA im Jahr 2012 entsprechend dem tatsächlichen Bedarf 125.500 Euro zur Verfügung gestellt. Frage 4: Welche Projekte sind für das Jahr 2013 geplant? Für das Jahr 2013 plant das ZMA folgende Projekte: - Durchführung eines zweitägigen Workshops zum Thema „Historische Großaus- stellungen, Museen und Erinnerungsorte zwischen Identitätsstiftung und touristi- scher Attraktivität“, - Ausbau der Objektdatenbank (Erfassung von mittelalterlichen Museums- und Sammlungsbeständen in Sachsen-Anhalt), - Erarbeitung einer Tafelausstellung mit dem Titel „Ottonenland Sachsen-Anhalt. Von der Peripherie zur Zentralregion in Europa“ als Ergebnis des Korrespon- denzortprojektes der Landesausstellung 2012 sowie Auswertung der Ausstellun- gen in den „Kaiserorten“ und Erörterung weiterer Kooperationsmöglichkeiten, - Kooperation mit dem neu gegründeten Pfalzenarbeitskreis Sachsen-Anhalt bei publizistischer Tätigkeit, - Kooperation mit dem KHM bei der Vorbereitung des Ausstellungsprojekts „Um- sonst ist der Tod - Alltag und Frömmigkeit am Vorabend der Reformation“ und Konzeption eines „Korrespondenzortprojektes“ in diesem Zusammenhang.