SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 19/171 19. Wahlperiode 2017-09-21 Kleine Anfrage der Abgeordneten Doris Fürstin v. Sayn-Wittgenstein, AfD und Antwort der Landesregierung - Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration Diebstahl und Einbrüche bei der DLRG In der Pressemeldung „Diebstähle und Einbrüche: Retter brauchen Ihre Hilfe“ vom 6. Juli 2017 warnt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG): „Die Zahl der Einbrüche in DLRG-Wachstationen, verbunden mit existenzgefährdendem Diebstahl von Rettungsausrüstungen und schlimmem Vandalismus, hat auf geradezu dramatische Art und Weise zugenommen.“ 1. Liegen Erkenntnisse vor, wie viele Fälle von Diebstahl und Einbruch zum Nachteil von Einrichtungen und/oder Personen der DLRG in Schleswig- Holstein in den Jahren 2015 bis heute zu verzeichnen sind? 1.1. Falls ja, wo, wann und wie erfolgten diese Diebstähle? 1.2. Liegen Erkenntnisse über die Gesamtschadenshöhe vor? Antwort zu 1.1 und 1.2: Nein. Für Aussagen zur Kriminalität und Kriminalitätsentwicklung stellt die Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) grundsätzlich die am besten geeignete Datenbasis dar, da die Erfassung nach bundeseinheitlich festgelegten Regeln erfolgt und somit Vergleiche länderübergreifend und über längere Zeiträume ermöglicht werden. Ergänzend hierzu wird auf die Ausführungen im Umdruck 18/6655 hingewiesen. Einzelne Vereine oder Verbände wie die DLRG werden jedoch nicht als spezifische Opfergruppe in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) erfasst, so dass keine Auswertung von Delikten zu ihrem Nachteil möglich ist. Andere mögliche Auswertekriterien wie beispielsweise die Tatörtlichkeit oder das erstrebte oder erlangte Stehlgut ermöglichen ebenfalls keine Antworten im Sinne der Fragestellung.