ZDv65-102Teil1
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ZDv 65/102 Wörterbuch der Bundeswehr Fernmeldewesen und Elektronik Dezember 1984 Neudruck: Oktober 1989 DSK AS340100001
Der Bundesminister der Verteidigung Bonn, 4. Dezember 1984 Ich erlasse die Zentrale Dienstvorschrift Wörterbuch der Bundeswehr Fernmeldewesen und Elektronik ZDv 65/102 In Vertretung De.Ermissch Oo i nor Die ZDv 65/102 „Wörterbuch der Bundeswehr Fernmeldewesen und Elektronik“, Ausgabe Februar 1979, tritt hiermit außer Kraft und ist zu vernichten. Federführung Sozialabteilung III 4
| I m ran nam TARA LEHE DREAM A ZDv 65/102 Vorbemerkung 1. Diese. Dienstvorschrift enthält die Ergebnisse der Arbeit des Terminologieausschusses der Bundeswehr Fernmeldewesen und Elektronik. Sie soll den Bearbeitern englischer und französischer Fachtexte auf dem Gebiet Fernmeldewesen und Elektronik die entsprechende Fachterminologie in beiden Sprachrichtungen an die Hand geben und einen einheitlichen Sprachgebrauch sicher- stellen. Der Wörterbuchteil ist wie folgt gegliedert: Kapitel 3 Teill: Englisch - Deutsch Teil2: Deutsch - Englisch Teil3: Französisch - Deutsch Teil4: Deutsch - Französisch Kapitel4 Teill: Fremdsprachige Abkürzungen Teil2: Deutsche Abkürzungen 2. Die vom Terminologieausschuß festgelegten deutschen Ent- sprechungen für fremdsprachige Ausdrücke sind bei der Überset- zung einschlägiger Texte für den Geschäftsbereich des Bundesmi- nüisters der Verteidigung verbindlich. Auch Stellen, die im Auftrag der Bundeswehr Übersetzungen anfertigen, sind gehalten, die festgelegte Terminologie zu verwenden. - 3. Von dieser. Dienstvorschrift unberührt bleibt die Übersetzung von Versorgungsartikelnamen, für die die im Rahmen der Einheit-- lichen Materialkatalogisierung in der Bundesverwaltung Zestge- legten deutschen Benennungen zu verwenden sind. 4. Änderungs- und Ergänzungsvorschläge zu dieser Dienstvor- schrift sind mit Begründung auf dem Dienstweg an das Bundessprachenamt Horbeller Straße 52 5030 Hürth zu richten.
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Inhaltsverzeichnis
Kapitell Allgemeines ........... ernennen .. 101-103
Kapitel2 Hinweise für die Benutzung ....... wenn 201-210
I. Allgemeimes ......2202cceeeeenununn 201-202
I. Anordnung der Wortstellen ............ 203-210
a Einfache Wortstellen ............... 203
b Wortstellen in umgestellter Wortfolge. 204-206
c Wortstellenmiterläuternden Zusätzen 207-208
d Querverweise .......2rrenseeeenner 209
e. Unübersetzte Benennungen ......... 210
Kapitel? Wörterbuch.
Teil 1: Englisch - Deutsch ............. 1-236
Teil 2: Deutsch - Englisch .:........... 1-237
Teil 3: Französisch. - Deutsch .......... 1-28
Teil 4: Deutsch — Französisch .......... 1-29
Kapitel4 Abkürzungen
Teil 1: Fremdsprachige Abkürzungen .... 1-11
Teil 2: Deutsche Abkürzungen .......... 1-2
Anhang
Anlagel Quellenverzeichnis .......se@cecerenen 1/1-2
Anlage? Abkürzungsverzeichnis
(erläuternde Zusätze) ....,....2c.cee..u 2
Änderungsnachweis
Änderungsvorschlag
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ZDv 65/102 101-103
Kapitel il
Allgemeines
101. Die Terminologieausschüsse der Bundeswehr haben die
Aufgabe, Übersetzern und Bearbeitern mit Fremdsprachenkennt-
nissen die fiir das Verständnis und die Übersetzung von Fachtex-
ten benötigte Terminologie an die. Hand zu geben.
102. Der Terminologieausschuß der Bundeswehr Fernmeldewe-
sen und Elektronik besteht seit 1959. In ihm sind die fachlich zu-
ständigen Stellen aus dem Geschäftsbereich des Bundesministers
der Verteidigung und des Bundesministers für Post und Telekom-
munikation vertreten. Beauftragte von Industriefirmen nehmen
regelmäßig an den Arbeitstagungen des Terminologieausschusses
teil.
103. Die Terminologieausschüsse der Bundeswehr stützen sich
bei ihrer Arbeit. auf nationale und internationale Normen, Druck-
schriften und Standardisierungsübereinkommen (STANAG) der
NATO, deutsche und ausländische Dienstvorschriften und sonsti-
ge einschlägige Fachliteratur aller Art..Die vom Terminologieaus-
schuß der Bundeswehr Fernmeldewesen und Elektronik im we-
sentlichen. benutzten Quellen sind in Anlage 1 aufgeführt,
is rannenr. Genen nmTEenAATe VER RE ENTE RETTEN ET HER ONEEÄEN ATTERSEE EEE RATTEN
201-203/1 ZDv 65/102 Kapitel 2 Hinweise für die Benutzung I. Allgemeines. 201. Der Inhalt des Wörterbuchteils (Kapitel 3 und 4) ist in einer Datenverarbeitungsanlage gespeichert und mit Hilfe einer Licht- setzanlage gesetzt worden. 202. Das angewandte. Datenverarbeitungsverfahren läßt zur Zeit nur einen sehr begrenzten Zeichenvorrat zu. Kleinbuchsta- ben und diakritische Zeichen (Akzente, die Cedille im Französi- schen u.ä.) können nicht dargestellt werden. In folgenden Fällen werden daher Ersatzzeichen verwendet: (1} Die Umlaute Ä, Ö und Ü werden als AE,OE und UE geschrie- ben und entsprechend eingeordnet, also nach AD, OD bzw. UD. (2} Der Buchstabe ß wird durch SS wiedergegeben (z.B. Maßstab = MASSSTAB) und entsprechend eingeordnet. (3). Der Accent aigu am Wortende wird dort, wo er sinntragende Bedeutung hat, durch einen kinter das schließendeE gesetzten Apostroph dargestellt, z.B.: charge = CHARGE ‚aber charge = CHARGE’. N. Anordnung der Wortsteilen a Einfache Wortstellen 203. Das folgende Beispiel zeigt die Anordnung einfacher Wort- . stellen, d.h. von Wortstellen ohne Klammerzusätze und ohne um- gestellte Teile: \ MESSAGE NUMBER. . 3922 SPAUCHNUMMER Erläuterungen: 1. Das Stichwort ist halbfett gesetzt. Darunter stehen vor der Entsprechung in der Zielsprache Definitionszeichen ( +), lau- : fende Nummer oder Übernaimekennüng.
203/2 2. Das Definitionszeichen » unter dem ersten Zeichen des halb- fett gesetzten Stichworts weist darauf hin, daß zu diesem Stichwort eine Definition vorliegt, auf die sich der Terminolo- gieausschuß bei der Festlegung der Wortstelle gestützt hat: RADAR BAND + 15489 RADARFREQUENZBAND Das Definitiönszeichen » unmittelbar vor der zieisprachigen Benennung weist darauf hin, daß-zu dieser Benennung eine Definition vorliegt: . MICROCIRCUIT 19691 # MIKROSCHALTUNG 3. Die vier- oder fünfstellige Nummer vor der zielsprachigen Entsprechung ist die laufende Nummer der Wortstelle laut Er- gebnislisten des Terminologieausschusses. 4. Bei Wortstellen, die von einem anderen Terminologieausschuß der Bundeswehr übernommen wurden, steht an Stelle der lau- fenden Nummer eine sechsstellige Uberaahmekennung: PUSH-TO-TALK SWITCH SMAS9 SPRECHTASTE Die ersten drei Ziffern der Übernahmekennung geben an, von welchem Terminologieausschuß die Wortstelle übernommen wurde: 900 Terminologieausschuß der Bundeswehr Luft- und Raumfahrt 901 Terminologieausschuß der Bundeswehr Kraftiahr- wesen 903 Terminologieausschuß der Bundeswehr Fluskörper 904 Terminologieausschuß der Bundeswehr Waffen und . Munition L 905 Terminologieausschuß der Bundeswehr Militärisches. Geowesen 906 Terminologieausschuß der Bundeswehr Feinmecha- nik und Optik (aufgelöst) 907 Terminologieausschuß der Bundeswehr Taktik ‚des Fleeres (aufgelöst) 908 Terminologieausschuß der Bundeswehr Sanitätswe- sen (aufgelöst) 909 Terminologieausschuß der Bundeswehr Logistik und Rüstung 910 Terminologieausschuß der Bundeswehr Marine