energie-umweltbericht2022
This document is part of the request ”Stromnutzung auf Liegenschaften der BImA”.
Zahlen, Daten und Fakten
auf einen Blick
Der flächenspezifische Verbrauch
von Heizenergie lag 2021 bei
109 Kilowattstunden
pro Quadratmeter.
Der Anteil an erneuerbaren Energien bei
der Stromversorgung wurde 2021 auf
92 Prozent
am Gesamtverbrauch gesteigert.
Die Kampagne „mission E“ hat 2021
546 Teilnehmende
in Online-Seminaren über Möglichkeiten
zu Energiesparen aufgeklärt .
Auf einem Hektar Bundeswald werden bis zu
4,6 Tonnen CO2
pro Jahr aufgenommen.
2021 beauftragte die BImA den Bau
und den Betrieb von
2.000 Ladepunkten.
300.000 Tonnen CO2
wurden durch regenerativ Der Verbrauch von Heizenergie ist
produzierten Strom eingespart. im Vergleich zum Vorjahr um
8,4 Prozent gesunken.
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2021 hat die BImA
330 Megawatt Leistung 16 Behörden mit
haben die Windenergie- und Freif-
lächenphotovoltaikanlagen auf 43 Standorten
BImA-Flächen produziert. zur EMAS-Einführung beraten.
Ökologisch optimiertes
Management von
BImA-Liegenschaften
schafft wertvolle Lebens-
räume für Insekten und
Fledermäuse.
Die spezifischen, flächenbe- Durch den Einsatz von
zogenen Energiekosten lagen Heizenergie wurden
DieBis
Direktion München
Ende 2020 hat diebezieht
„missi-
2021onmitE“einem
mehrAnteil von 97,7
als 44.000 Bun- 2021 bei zehn Euro 188.391,4
Prozent den höchsten Anteil
desbedienstete erreicht und pro Quadratmeter. Tonnen CO2
mehr als 7.600 Teilnehmende freigesetzt.
an erneuerbaren Energien am
bei ihren Seminaren begrüßt.
Stromverbrauch bei der BImA.
59 Kilowattstun-
den pro Quadratmeter und
Jahr gesunken.
Die Gesamt-Energiekosten (brutto)
für elektrische Energie und Erdgas
für die zivilen Dienstliegenschaften
des Bundes lagen 2021 bei
112,96 Millionen Euro.
Der Verbrauch elektrischer Energie
sank im Vergleich zum Vorjahr um
12,3 Prozent.
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ENERGIE- UND UMWELTBERICHT 2022 DATENGRUNDLAGE UND ERHEBUNG
Datengrundlage und Erhebung / Statistisch-methodische Anmerkungen
Der vorliegende Energie- und Umweltbericht beinhaltet die Daten von 2021 und berücksichtigt in den
grafischen Darstellungen zusätzlich die Vorjahre 2018, 2019 und 2020.
Grundlage für die Auswertung der Daten sind die mit Stichtag 31. Dezember 2021 im internen SAP-Sys-
tem der BImA vorliegenden Verbrauchsdaten zu elektrischer Energie und Heizenergie sowie Kostendaten
zu elektrischer Energie und Erdgas. Die genannten CO2-Emissionswerte aus der Stromerzeugung stellen
den Emissionswert in Abhängigkeit des jeweiligen Energieversorgers der Abnahmestelle dar. Die weiteren
hier aufgeführten Emissionswerte basieren auf den seitens GEMIS (Globales Emissions-Modell Integrier-
ter Systeme) in der Version 4.8 verfügbaren Emissionsfaktoren.
Zum Abgleich der Energieverbrauchsdaten wurde mittels einer Stichprobe über die Grundgesamtheit
aller Liegenschaften eine statistische Plausibilisierung durchgeführt. Im Rahmen des Signifikanztests für
die Ausprägung des Datenverlaufs zu bekannten Flächen kann von einer Fehlerwahrscheinlichkeit (α) von
unter zehn Prozent ausgegangen werden. Die Datenqualität ist als gut zu bewerten.
Zur Analyse der Flächen wurde die vertraglich vereinbarte beheizte Nettogrundfläche zugrunde gelegt.
Bei der Analyse der vorgenannten multivarianten Datensätze wurde unter Annahme der Gaußverteilung
mit Korrekturfaktoren dahingehend gearbeitet, dass mithilfe der empirischen Korrekturwerte ein gerin-
ger Anteil von Datenpunkten auswertungsfähig gerechnet wurde. Dieses wurde punktuell vorgenommen,
eine generelle empirische Korrektur der Datensätze hat nicht stattgefunden.
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