Über uns

Seit 2011 kämpft FragDenStaat für Informationsfreiheit in Deutschland.
Wir sind davon überzeugt, dass eine starke Demokratie eine informierte und aktive Zivilgesellschaft braucht, die auf Augenhöhe mit Politik und Verwaltung sprechen kann. Es soll gesellschaftlich etabliert und selbstverständlich sein, amtliche Informationen leicht zu erhalten und nutzen zu können. Nur so kann Regierungshandeln effektiv kontrolliert werden.

Um gemeinsam den politischen Druck zu erhöhen und Informationsfreiheit in Deutschland voran zu bringen, entwickeln wir - häufig mit zivilgesellschaftlichen Partner:innen - Kampagnen zu spezifischen Themen. Vernetzung von Initiativen, NGOs aber auch zwischen unseren Nutzer:innen im Forum, Kampagnen-Teilnehmenden sowie allen Mitstreiter:innen innerhalb unserer Community ist auf unserem Weg das A und O.

Die Basis ist unsere Plattform FragDenStaat.de mit der wir eine technische Infrastruktur zur Verfügung stellen, die einen Überblick über die deutsche und europäische Behördenlandschaft bietet und es allen Nutzer:innen ermöglicht, mühelos Anfragen zu stellen. Bürger:innen können damit auf einfache Weise ihr Recht auf Zugang zu Informationen wahrnehmen und bleiben dabei nicht allein, sondern bekommen bei Bedarf Hilfestellungen. Jegliche Kommunikation sowie die befreiten Dokumente werden in unserem Wissensarchiv veröffentlicht. Mit der Zeit bildet es einen Teil des kollektiven Gedächtnisses. Somit profitieren alle von den Ergebnissen der Anfragen.

Mit eigenen journalistischen Recherchen sowie Klagen setzen wir das Recht auf Informationen durch und zeigen auf, welche Verbesserungen an der Rechtslage für eine offene Demokratie notwendig sind. 

FragDenStaat ist ein Projekt der gemeinnützigen Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. und auf Spenden angewiesen.

Das Team von FragDenStaat

Arne Semsrott

Arne ist Projektleiter und seit 2014 im Team von FragDenStaat.

Stefan Wehrmeyer

Stefan ist Softwareentwickler und gründete FragDenStaat 2011.

Judith Doleschal

Judith ist für die Community-Entwicklung, Kommunikation sowie Fundraising zuständig.

Dr. Phillip Hofmann

Phillip ist Head of Legal und kümmert sich ums Klagen und Verklagtwerden.

Lea Pfau

Lea ist Campaignerin und arbeitet zusätzlich zum Volksentscheid Transparenz.

Gregor Weichbrodt

Gregor ist Frontend-Entwickler und Designer bei FragDenStaat.

Max Kronmüller

Max macht seinen Bundeswilligenfreiwilligendienst bei FragDenStaat.

Layla Ansari

Layla ist Rechtsreferendarin und unterstützt beim Klagen und Verklagtwerden.

Magdalena Noffke

Magda ist Entwicklerin und kümmert sich um den Code und die Server hinter FragDenStaat.

Carina Kremmling

Carina ist Rechtsreferendarin und unterstützt beim Klagen und Verklagtwerden.

Partner:innen

Ehrenamtliche Unterstützer:innen

FragDenStaat lebt seit Gründung des Projekts von viel ehrenamtlicher Arbeit. Größte Wertschätzung, Applaus, Applaus und unendlich viel Dank an die Personen, die uns unterstützen und für mehr Informationsfreiheit in Deutschland kämpfen!

Christopher Bohlens
Johannes Filter
Elisabeth Ahl
Paula Oels
Maximilian Richt
Lavinia Schwedersky

Das sagen andere über uns

„Wem beim Thema Internet nur technokratische oder wirtschaftliche Aspekte einfallen, der hat nichts vom demokratischen Potential verstanden, das vielen Technologien innewohnt. Eine lebendige und demokratische Informationsgesellschaft lebt vom aktiven Engagement der Bürger:innen. Projekte wie FragDenStaat leisten dazu einen wichtigen Beitrag.“
Peter Schaar
Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit a.D.
„Durch Portale wie FragDenStaat gelangen immer mehr Dinge an die Öffentlichkeit. Das ist eine Entwicklung, die für die Verwaltung nicht wünschenswert ist.“
Bundesministerium des Innern
vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, 21.02.2019
„Das ‚Amtsgeheimnis’ dient Behörden und Ministerien gerne als Vorwand, eine Auskunft zu verweigern. Und häufig wissen sie nicht einmal, zu welcher Transparenz sie durch das Informationsfreiheitsrecht verpflichtet sind. FragDenStaat hilft! Und es erleichtert Journalist:innen den Zugang, den sie einfordern können und müssen.“
Julia Stein
1. Vorsitzende netzwerk recherche

Unsere gesellschaftliche Verantwortung

Unser Trägerverein, der Open Knowledge Foundation Deutschland e.V., ist als gemeinnützig anerkannt. Wir setzen uns ein für eine offene, demokratische Gesellschaft. Dabei ist uns wichtig, nicht nur für Transparenz öffentlicher Stellen zu werben, sondern auch selbst transparent zu sein. Wir sind Teil der Initiative Transparente Zivilgesellschaft und veröffentlichen regelmäßig Transparenzberichte.

Umwelt

Als FragDenStaat-Team wollen wir unseren ökologischen Fußabdruck möglichst gering halten. So besteht unser Team zur einen Hälfte aus leidenschaftlichen Radfahrer:innen und zur anderen wird bevorzugt der ÖPNV genutzt. Für unseren Pendler aus Hamburg konnten wir eine BahnCard bereitstellen. Für jegliche Termine innerhalb von Deutschland nehmen wir grundsätzlich die Bahn und auch sonst versuchen wir auf Flüge zu verzichten.

In unserem Großraumbüro der Open Knowledge Foundation trennen wir den Müll, nutzen Ökostrom und konsumieren bio und fairtrade Kaffee sowie Mate. Außerdem liegen die Konten des gesamten Organisation bei der ethisch-ökologischen GLS Bank.

Als digitales Projekt halten sich unsere Druckaufträge in Grenzen. Wenn Material produziert wird (Karten, Flyer, Postversand) oder Dokumente gedruckt werden müssen, achten wir sowohl auf die Papiersorte als auch die Produktionsbedingungen. Auch die Behörden versuchen wir dazu zu bewegen, uns kein Papier mehr zu schicken, sondern die Dokumente elektronisch bereitzustellen. Auch unser Server läuft ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien.

Soziales

Informationsfreiheit ist ein Thema der sozialen Gerechtigkeit. Informationen ermöglichen Teilhabe auch für Menschen aus Gruppen, die keine besonderen Zugänge zu Politik und Verwaltung haben. Wir wollen, dass möglichst viele Menschen den Zugang zu Informationen erhalten, die sie brauchen.

Unsere Plattform fragdenstaat.de wird allen Nutzer:innen kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch die Artikel sind nicht hinter einer Paywall. Wenn unseren Informationsbefreier:innen Gebühren in Rechnung gestellt werden, versuchen wir ihnen - soweit es uns mit unseren Ressourcen möglich ist - zumindest mit Tools wie einem Crowdfunding zu helfen, sodass der Zugang zu Information nicht von einem dicken Geldbeutel abhängt.

Sämtliche Software zu FragDenStaat.de ist Open Source und auf GitHub zu finden. Damit steht sie der Öffentlichkeit frei zur Verfügung.

Mitarbeitende zu fördern und Verantwortung zu übertragen ist ein großes Anliegen von FragDenStaat. Neben flexibler Arbeitszeiteinteilung auf Vertrauensbasis wird die Teamarbeit ebenfalls durch gemeinsame Aktivitäten gestärkt, für die ein extra Budget bereitgestellt wird.

Sprache

In unseren Artikeln sowie in sonstigen Textbeiträgen z.B. unseren Social Media-Kanälen achten wir auf gendergerechte Sprache. Die Art und Weise, wie wir sprechen und schreiben, prägt unsere Gesellschaft. Wir wollen zu einer diversen, offenen und gerechten Realität beitragen. Die Form des Genderns ist auf FragDenStaat nicht standardisiert und erfolgt je nach Vorliebe der Autor:innen somit mal mit Sternchen, Doppelpunkt oder durch die abwechselnde Nutzung von männlicher und weiblicher Form.