Wir arbeiten ständig daran, FragDenStaat weiterzuentwickeln. Sowohl mit neuen Funktionalitäten als auch Informationsangeboten haben wir viel vor. Das planen wir im Jahr 2019:

1– Statistikzentrum

Wie viele Anfragen zu welchen Themen werden wann an wen gestellt? FragDenStaat hält einen riesigen Wissensschatz bereit, der noch ausgewertet wird. Wir wollen ein Statistikzentrum entwerfen, durch das auch die Antwortquote von Behörden besser sichtbar wird. Näheres gibt es hier.

2– Dokumentenansicht ✔️

Inzwischen haben FragDenStaat-Nutzer mehr als 130.000 Anfragen an Behörden gestellt. Dadurch ist die Plattform zunehmend unübersichtlich geworden. Wir haben die Ansicht für erfolgreiche Anfragen verbessern und stellen die befreiten Dokumente so dar, dass sie gut zugänglich sind und sinnvoll miteinander verknüpft werden.

3– Crowdfunding für Gebühren ✔️

Behörden wollen immer wieder Gebühren für Anfragen berechnen. Auch Widersprüche und Klagen kosten Geld. Damit dadurch niemand abgeschreckt wird, das Recht auf Informationsfreiheit durchzusetzen, haben wir ein Crowdfunding-Modul in FragDenStaat integriert. Derzeit laufen Beta-Tests. Mitmachen? Hier entlang.

4– Automatisierte Widersprüche ✖️

Anfragen an Behörden können zwar formlos gestellt werden. Spätestens bei einer Ablehnung wird es aber schnell juristisch. Wir wollen FragDenStaat-Nutzerinnen dabei unterstützen, auch ohne Rechtskenntnisse einfach Widersprüche einzulegen. Dazu sollen sie zumindest teilweise automatisch vorformuliert werden. Dazu suchen wir noch Unterstützung.

5– FragDenStaat für Europa ✔️

Auch EU-Behörden müssen auf Anfrage Auskunft geben – zwar nicht nach dem IFG, aber nach einer EU-Verordnung. Deswegen haben wir die Behörden (und den etwas anderen Antragsprozess) in FragDenStaat integriert.

Sie haben Ideen für weitere Features oder Fragen?

Melden Sie sich bei uns! Entweder per Mail oder direkt bei GitHub. Dort gibt es bereits viele Vorschläge – hier und hier zu finden.