8. Workshop der Fachgruppe Recht des Förderprojektes IKT für Elektromobilität III

Anfrage an:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Verwendete Gesetze:
Status dieser Anfrage:
Warte auf Antwort
Frist:
18. Dezember 2018 - in 4 Tage, 3 Stunden Wie wird das berechnet?
Zusammenfassung der Anfrage

Antrag nach dem IFG/UIG/VIG/ und sonstigen...

Sehr geehrte Damen und Herren,

bzgl. des "8. Workshop der Fachgruppe Recht des Förderprojektes IKT für Elektromobilität III" heute in Ihrem Hause habe ich folgende Fragen:

1. Das Förderprojekte "IKT für Elektromobilität III" trägt offiziell den Titel "im Auftrag des BMWi". Wer ist deshalb der offizielle Ansprechpartner für Informationsfreiheitsanfragen und Beschwerden im Rahmen des Allgemeine Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) und dem Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG).

2. Nachdem ich mich in den letzten Wochen auf eine Mail von Frau B. im Internet zu dem heutigen Workshop angemeldet hatte, war ich ein wenig verwundert, dass ich nicht in der Teilnehmerliste stand. Ein Kollege, welcher sich erst von wenigen Tagen angemeldet hatte, ist dagegen in der Liste verzeichnet. Wie kann dies bei Veranstaltungen des BMWi und in den Räumen des BMWi passieren?

3. Ich hatte in den letzten Wochen Frau B. auch zwei E-Mails mit der Bitte mir vielleicht 5 Minuten Vortragszeit einzuräumen geschrieben, da es beim Thema "Transparenzsoftware für die Elektromobilität" derzeit einiges an unterschiedlichen Entwicklungen im Markt gibt. Meine
Absicht war es hier eine alternative Open Source Lösung vorzustellen, welche von einigen Firmen innerhalb des SAFE-Firmenkonsortiums derzeit vorangetrieben wird, da sie mit dem aktuellen Geschäftsgebaren und einem vermeintlichen Ausnutzen einer marktbeherrschenden Stellung durch die bisherige Lösung unzufrieden sind. Der Eingang meiner Mails wurde mir heute zwar bestätigt, sie wurden mir aber bislang nicht beantwortet. Auf Nachfrage meinte Frau B., dass sie sie zwar gelesen hätte, aber der Meinung gewesen wäre, dass ich "nur alles zu Fall bringen wolle". Deshalb hätte sie mich auch persönlich von der Teilnehmerliste gestrichen.

4. Frau B. ist laut Webseite für genau diese unter 3. genannte Firma tätig. Unter anderem als Datenschutzbeauftragte ( https://has-to-be.com/de/ueber-uns/da... ) und im Rahmen von relativ teuren Workshops zum Thema Eichrecht ( https://has-to-be.com/de/consulting-e... ). Man könnte also den Eindruck erlangen, dass das einzige was ich mit einem Kurzvortrag zu Fall bringen könnte Ihre Geschäftsbeziehungen und die aktuelle vermeintliche marktbeherrschende Stellung dieser Firma aus 3. ist. Somit könnte dies durchaus als Vorteilsgewährung von Frau B. gegenüber dieser Firma interpretiert werden.

5. Wie ist hier das Standardprocedere eines Beschwerdeverfahrens für Projekte im Auftrag des BMWi? Welche Mechanismen gibt es innerhalb des Ministeriums solche Probleme anzusprechen und aufzuklären?

6. Wer fungiert in solchen Fällen als neutraler Dritter (ähnlich Informationsfreiheitsbeauftragten)?

7. Welche Regeln und Mechanismen gibt es innerhalb solcher bundesgeförderter Projekte um (illegale) Vorteilnahme und Vorteilsgewährung sicher ausschließen zu können?

Sie dürfen diese Mail gerne an Dritte innerhalb des Projektes "IKT für Elektromobilität III" weiterleiten, sofern es der Aufklärung des heutigen Sachverhaltes dienlich ist.

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Dies ist ein Antrag auf Zugang zu amtlichen Informationen nach § 1 des Gesetzes zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (IFG) sowie § 3 Umweltinformationsgesetz (UIG), soweit Umweltinformationen im Sinne des § 2 Abs. 3 UIG betroffen sind, sowie § 1 des Gesetzes zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG), soweit Informationen im Sinne des § 1 Abs. 1 VIG betroffen sind.

Sollte der Informationszugang Ihres Erachtens gebührenpflichtig sein, möchte ich Sie bitten, mir dies vorab mitzuteilen und detailliert die zu erwartenden Kosten aufzuschlüsseln. Meines Erachtens handelt es sich um eine einfache Auskunft. Gebühren fallen somit nach § 10 IFG bzw. den anderen Vorschriften nicht an. Auslagen dürfen nach BVerwG 7 C 6.15 nicht berechnet werden.

Ich verweise auf § 7 Abs. 5 IFG/§ 3 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 UIG/§ 4 Abs. 2 VIG und bitte Sie, mir die erbetenen Informationen so schnell wie möglich, spätestens nach Ablauf eines Monats zugänglich zu machen. Kann diese Frist nicht eingehalten werden, müssen Sie mich darüber innerhalb der Frist informieren.

Ich bitte Sie um eine Antwort per E-Mail gemäß § 1 Abs. 2 IFG. Ich widerspreche ausdrücklich der Weitergabe meiner Daten an Dritte.

Ich möchte Sie um eine Empfangsbestätigung bitten und danke Ihnen für Ihre Mühe!

Mit freundlichen Grüßen


Korrespondenz

  1. Heute – 13.12.2018
  2. Frist – 18.12.2018
  1. 15. Nov 2018
  2. 22. Nov
  3. 28. Nov
  4. 05. Dez
  5. 18. Dez 2018
Von
<< Anfragesteller/in >>
Betreff
8. Workshop der Fachgruppe Recht des Förderprojektes IKT für Elektromobilität III [#34695]
Datum
15. November 2018 21:20
An
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Status
Warte auf Antwort — E-Mail wurde erfolgreich versendet.

Antrag nach dem IFG/UIG/VIG/ und sonstigen... Sehr geehrte Damen und Herren, bzgl. des "8. Workshop der Fachgruppe Recht des Förderprojektes IKT für Elektromobilität III" heute in Ihrem Hause habe ich folgende Fragen: 1. Das Förderprojekte "IKT für Elektromobilität III" trägt offiziell den Titel "im Auftrag des BMWi". Wer ist deshalb der offizielle Ansprechpartner für Informationsfreiheitsanfragen und Beschwerden im Rahmen des Allgemeine Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) und dem Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG). 2. Nachdem ich mich in den letzten Wochen auf eine Mail von Frau B. im Internet zu dem heutigen Workshop angemeldet hatte, war ich ein wenig verwundert, dass ich nicht in der Teilnehmerliste stand. Ein Kollege, welcher sich erst von wenigen Tagen angemeldet hatte, ist dagegen in der Liste verzeichnet. Wie kann dies bei Veranstaltungen des BMWi und in den Räumen des BMWi passieren? 3. Ich hatte in den letzten Wochen Frau B. auch zwei E-Mails mit der Bitte mir vielleicht 5 Minuten Vortragszeit einzuräumen geschrieben, da es beim Thema "Transparenzsoftware für die Elektromobilität" derzeit einiges an unterschiedlichen Entwicklungen im Markt gibt. Meine Absicht war es hier eine alternative Open Source Lösung vorzustellen, welche von einigen Firmen innerhalb des SAFE-Firmenkonsortiums derzeit vorangetrieben wird, da sie mit dem aktuellen Geschäftsgebaren und einem vermeintlichen Ausnutzen einer marktbeherrschenden Stellung durch die bisherige Lösung unzufrieden sind. Der Eingang meiner Mails wurde mir heute zwar bestätigt, sie wurden mir aber bislang nicht beantwortet. Auf Nachfrage meinte Frau B., dass sie sie zwar gelesen hätte, aber der Meinung gewesen wäre, dass ich "nur alles zu Fall bringen wolle". Deshalb hätte sie mich auch persönlich von der Teilnehmerliste gestrichen. 4. Frau B. ist laut Webseite für genau diese unter 3. genannte Firma tätig. Unter anderem als Datenschutzbeauftragte ( https://has-to-be.com/de/ueber-uns/da... ) und im Rahmen von relativ teuren Workshops zum Thema Eichrecht ( https://has-to-be.com/de/consulting-e... ). Man könnte also den Eindruck erlangen, dass das einzige was ich mit einem Kurzvortrag zu Fall bringen könnte Ihre Geschäftsbeziehungen und die aktuelle vermeintliche marktbeherrschende Stellung dieser Firma aus 3. ist. Somit könnte dies durchaus als Vorteilsgewährung von Frau B. gegenüber dieser Firma interpretiert werden. 5. Wie ist hier das Standardprocedere eines Beschwerdeverfahrens für Projekte im Auftrag des BMWi? Welche Mechanismen gibt es innerhalb des Ministeriums solche Probleme anzusprechen und aufzuklären? 6. Wer fungiert in solchen Fällen als neutraler Dritter (ähnlich Informationsfreiheitsbeauftragten)? 7. Welche Regeln und Mechanismen gibt es innerhalb solcher bundesgeförderter Projekte um (illegale) Vorteilnahme und Vorteilsgewährung sicher ausschließen zu können? Sie dürfen diese Mail gerne an Dritte innerhalb des Projektes "IKT für Elektromobilität III" weiterleiten, sofern es der Aufklärung des heutigen Sachverhaltes dienlich ist. ------------------------------------------------------------------------------------------------------- Dies ist ein Antrag auf Zugang zu amtlichen Informationen nach § 1 des Gesetzes zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (IFG) sowie § 3 Umweltinformationsgesetz (UIG), soweit Umweltinformationen im Sinne des § 2 Abs. 3 UIG betroffen sind, sowie § 1 des Gesetzes zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG), soweit Informationen im Sinne des § 1 Abs. 1 VIG betroffen sind. Sollte der Informationszugang Ihres Erachtens gebührenpflichtig sein, möchte ich Sie bitten, mir dies vorab mitzuteilen und detailliert die zu erwartenden Kosten aufzuschlüsseln. Meines Erachtens handelt es sich um eine einfache Auskunft. Gebühren fallen somit nach § 10 IFG bzw. den anderen Vorschriften nicht an. Auslagen dürfen nach BVerwG 7 C 6.15 nicht berechnet werden. Ich verweise auf § 7 Abs. 5 IFG/§ 3 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 UIG/§ 4 Abs. 2 VIG und bitte Sie, mir die erbetenen Informationen so schnell wie möglich, spätestens nach Ablauf eines Monats zugänglich zu machen. Kann diese Frist nicht eingehalten werden, müssen Sie mich darüber innerhalb der Frist informieren. Ich bitte Sie um eine Antwort per E-Mail gemäß § 1 Abs. 2 IFG. Ich widerspreche ausdrücklich der Weitergabe meiner Daten an Dritte. Ich möchte Sie um eine Empfangsbestätigung bitten und danke Ihnen für Ihre Mühe! Mit freundlichen Grüßen
Antragsteller/in Antragsteller/in <<E-Mail-Adresse>> Postanschrift Antragsteller/in Antragsteller/in << Adresse entfernt >> << Adresse entfernt >>
  1. 3 Wochen, 6 Tage her15. November 2018 21:20: << Anfragesteller/in >> hat eine Nachricht an Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gesendet.