PVS Geschäftsidee

Anfrage an:
Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
Verwendete Gesetze:
Status dieser Anfrage:
Antwort verspätet
Frist:
24. April 2019 - 3 Wochen, 6 Tage her Wie wird das berechnet?
Zusammenfassung der Anfrage

Kennt die Bundesregierung die Geschäftsphilosophie einer PVS (privatärztliche Verrechnungsstelle) die jede Arztrechnung "optimiert) mittels des Labyrinths das die GOÄ darstellt. Dabei sind Arzt und PVS zwei mächtige gemeinsame Gegner des ohnmächtigen Patienten, der als medizinischer Laie jedwede unlogische Verknüpfüng und Erfindung hinnehmen muss. Auch schon wenn er vor der ersten Behandlung einen Auslieferungsvertrag unterschreiben muss, dessen Bedingungen zu studieren er gar keine Zeit hat. Die vermutlich sehr gut vergüteten Ärzte, die die GOÄ hervorragend kennen und von der PVS beschäftigt werden finden zu jeder vom Arzt gemeldeten GOÄ Ziffer immer mögliche neue Ziffern deren Logik dem Patienten fremd bleibt aber ganz leicht zwischen Arzt und PVS einvernehmlich falls nötig verifiziert werden. Das PVS System ist ethikfrei und unserer europäischen Kultur unwürdig. Auch die hippokratische Würde des Arztes leidet erheblich, der Arzt selbst muss einfach ein schlechtes Gewissen bekommen. Es wäre an der Zeit dass die Politik diesem Treiben ein Ende setzte. Es ist eine echte Kulturschande und der einzige der nur zahlt ist eben der Schwächste im Dreigestirn, der Patient, der Alles zahlt. Die Gebühr, die der Arzt zahlt ist prozentual umso geringer je höher der Rechnungsbetrag, dem Arzt fällt also die grobe Arbeit zu, der PVS das Weitere. Natürlich wird die Arztgebühr längst durch die höherwertige Rechnung leicht ausgeglichen.


Korrespondenz

  1. Frist – 24.04.2019
  1. 22. Mär 2019
  2. 29. Mär
  3. 04. Apr
  4. 11. Apr
  5. 24. Apr 2019
Von
Albert Köhler
Betreff
PVS Geschäftsidee [#62638]
Datum
22. März 2019 21:34
An
Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
Status
Warte auf Antwort — E-Mail wurde erfolgreich versendet.

Antrag nach dem IFG/UIG/VIG Sehr geehrte Damen und Herren, bitte senden Sie mir Folgendes zu:
Kennt die Bundesregierung die Geschäftsphilosophie einer PVS (privatärztliche Verrechnungsstelle) die jede Arztrechnung "optimiert) mittels des Labyrinths das die GOÄ darstellt. Dabei sind Arzt und PVS zwei mächtige gemeinsame Gegner des ohnmächtigen Patienten, der als medizinischer Laie jedwede unlogische Verknüpfüng und Erfindung hinnehmen muss. Auch schon wenn er vor der ersten Behandlung einen Auslieferungsvertrag unterschreiben muss, dessen Bedingungen zu studieren er gar keine Zeit hat. Die vermutlich sehr gut vergüteten Ärzte, die die GOÄ hervorragend kennen und von der PVS beschäftigt werden finden zu jeder vom Arzt gemeldeten GOÄ Ziffer immer mögliche neue Ziffern deren Logik dem Patienten fremd bleibt aber ganz leicht zwischen Arzt und PVS einvernehmlich falls nötig verifiziert werden. Das PVS System ist ethikfrei und unserer europäischen Kultur unwürdig. Auch die hippokratische Würde des Arztes leidet erheblich, der Arzt selbst muss einfach ein schlechtes Gewissen bekommen. Es wäre an der Zeit dass die Politik diesem Treiben ein Ende setzte. Es ist eine echte Kulturschande und der einzige der nur zahlt ist eben der Schwächste im Dreigestirn, der Patient, der Alles zahlt. Die Gebühr, die der Arzt zahlt ist prozentual umso geringer je höher der Rechnungsbetrag, dem Arzt fällt also die grobe Arbeit zu, der PVS das Weitere. Natürlich wird die Arztgebühr längst durch die höherwertige Rechnung leicht ausgeglichen.
Dies ist ein Antrag auf Zugang zu amtlichen Informationen nach § 1 des Gesetzes zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (IFG) sowie § 3 Umweltinformationsgesetz (UIG), soweit Umweltinformationen im Sinne des § 2 Abs. 3 UIG betroffen sind, sowie § 1 des Gesetzes zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG), soweit Informationen im Sinne des § 1 Abs. 1 VIG betroffen sind. Sollte der Informationszugang Ihres Erachtens gebührenpflichtig sein, möchte ich Sie bitten, mir dies vorab mitzuteilen und detailliert die zu erwartenden Kosten aufzuschlüsseln. Meines Erachtens handelt es sich um eine einfache Auskunft. Gebühren fallen somit nach § 10 IFG bzw. den anderen Vorschriften nicht an. Auslagen dürfen nach BVerwG 7 C 6.15 nicht berechnet werden. Ich verweise auf § 7 Abs. 5 IFG/§ 3 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 UIG/§ 4 Abs. 2 VIG und bitte Sie, mir die erbetenen Informationen so schnell wie möglich, spätestens nach Ablauf eines Monats zugänglich zu machen. Kann diese Frist nicht eingehalten werden, müssen Sie mich darüber innerhalb der Frist informieren. Ich bitte Sie um eine Antwort per E-Mail gemäß § 1 Abs. 2 IFG. Ich widerspreche ausdrücklich der Weitergabe meiner Daten an Dritte. Ich möchte Sie um eine Empfangsbestätigung bitten und danke Ihnen für Ihre Mühe! Mit freundlichen Grüßen Albert Köhler <<E-Mail-Adresse>> Postanschrift Albert Köhler << Adresse entfernt >>
Mit freundlichen Grüßen Albert Köhler
  1. 1 Monat, 4 Wochen her22. März 2019 21:38: Albert Köhler hat eine Nachricht an Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gesendet.
  2. 1 Monat, 4 Wochen her23. März 2019 09:57: Albert Köhler hat die Anfrage 'PVS Geschäftsidee' öffentlich geschaltet.
  3. 3 Wochen, 6 Tage her24. April 2019 02:00: Die Frist für diese Anfrage ist abgelaufen