Risikoanalyse Stromtrasse Lübeck - Reinfeld

Anfrage an:
Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein, Niederlassung Itzehoe
Verwendete Gesetze:
Status dieser Anfrage:
Anfrage erfolgreich
Zusammenfassung der Anfrage

Die Risikoanalyse über die Stromtrasse für elektro LKW zwischen Reinfeld und Lübeck.

zusätzlich würden mich die Risiken und Maßnahmen Interessieren, die für Ersthelfer vor Ort bei einem Unfall existieren.

Ersthelfer im Sinne dieser Anfrage sind Menschen, die vor Eintreffen der Feuerwehr und Rettungsdienstes am Unfallort gemäß 323c Stgb Helfen.


Korrespondenz

Von
<< Anfragesteller/in >>
Betreff
Risikoanalyse Stromtrasse Lübeck - Reinfeld [#131391]
Datum
15. April 2019 16:34
An
Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein, Niederlassung Itzehoe
Status
Warte auf Antwort — E-Mail wurde erfolgreich versendet.

Antrag nach dem IZG-SH/UIG-SH/VIG Sehr geehrte Damen und Herren, bitte senden Sie mir Folgendes zu:
Die Risikoanalyse über die Stromtrasse für elektro LKW zwischen Reinfeld und Lübeck. zusätzlich würden mich die Risiken und Maßnahmen Interessieren, die für Ersthelfer vor Ort bei einem Unfall existieren. Ersthelfer im Sinne dieser Anfrage sind Menschen, die vor Eintreffen der Feuerwehr und Rettungsdienstes am Unfallort gemäß 323c Stgb Helfen.
Dies ist ein Antrag gemäß § 4 Abs. 1 Informationszugangsgesetz Schleswig-Holstein (IZG-SH) auf Zugang nach Informationen nach §3 IZG-SH sowie § 1 des Gesetz zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG), soweit Verbraucherinformationen im Sinne des § 2 Abs. 1 VIG betroffen sind. Sollten aus Ihrer Sicht Kosten für die Gewährung des Zuganges zu den erbetenen Informationen anfallen, bitte ich Sie mir dies vorab mitzuteilen und dabei die Höhe der Kosten anzugeben. Bitte teilen Sie mir auch dann mit, auf welche Regelung Sie die Kostenerhebung stützen und warum diese anfallen. Ich bitte Sie, mir die Informationen sobald wie möglich, spätestens jedoch mit Ablauf eines Monats zugänglich zu machen (vgl. § 5 Abs. 2 Satz 1 IZG-SH/§ 5 Abs. 2 VIG). Sollten Sie für diesen Antrag nicht zuständig sein, bitte ich Sie, ihn an die zuständige Behörde weiterzuleiten und mich darüber zu unterrichten. Ich widerspreche ausdrücklich der Weitergabe meiner Daten an Dritte. Ich bitte Sie um eine Antwort in elektronischer Form (E-Mail). Ich möchte Sie um eine Empfangsbestätigung bitten und danke Ihnen für Ihre Mühe! Mit freundlichen Grüßen Antragsteller/in Antragsteller/in <<E-Mail-Adresse>> Postanschrift Antragsteller/in Antragsteller/in << Adresse entfernt >> << Adresse entfernt >>
Mit freundlichen Grüßen << Anfragesteller/in >>

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Von
Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein, Niederlassung Itzehoe
Betreff
Ihr IZG-Antrag vom 15.04.2019 zum ehighway
Datum
14. Mai 2019 17:42
Status
Anfrage abgeschlossen
Anhänge
image004.emz image004.emz   102,8 KB Nicht öffentlich!
image005.png image005.png   44,0 KB Nicht öffentlich!

Sehr geehrteAntragsteller/in vielen Dank für Ihre Anfrage an den Landesbetrieb Verkehr in Lübeck zum Feldversuch eHighway (FESH) vom 15. April und Ihr damit verbundenes Interesse an dem Forschungsvorhaben. Ich antworte Ihnen als zuständiger Projektleiter des Wirtschafts-, und Verkehrsministeriums in Kiel. Der Feldversuch an der Autobahn (BAB) 1 baut auf verschiedene Vorgängerprojekte, wie z. B. in Groß Dölln in Brandenburg, auf. In diesen Vorgängerprojekten, die nicht im öffentlichen Verkehrsraum stattfanden, wurden auch maßgebliche Risiken, die mit dem Projekt verbunden sein können, zusammen mit der Bundesanstalt für Straßenwesen erforscht. Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse sind in das Projekt in Schleswig-Holstein (SH) eingeflossen. Zur Risikoanalyse des eHighways an der A1 in SH kann ich Ihnen mitteilen, dass im Rahmen des Genehmigungsverfahrens alle Träger öffentlicher Belange, die sich mit Sicherheitsfragen an und auf der Autobahn befassen (z. B. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst), durch die Übersendung technischer Planunterlagen beteiligt wurden. Alle Träger öffentlicher Belange hatten damit Gelegenheit, die im Rahmen ihrer eigenen Zuständigkeiten anfallenden Fragen und Anregungen mit der Straßenbauverwaltung zu diskutieren und weitere Anforderungen an die Anlage zu formulieren. Diese Gelegenheit wurde auch genutzt. Alle Fragestellungen wurden einvernehmlich gelöst. Eine spezielle Datei oder Unterlage im Sinne einer Risikoanalyse wurde bisher von den Fachleuten nicht gefordert und daher auch nicht angefertigt. Daher kann ich Ihnen diese auch nicht übersenden. Es wurden neben den bestehenden Erkenntnissen und Anforderungen aus dem Genehmigungsverfahren Maßnahmen für den Bau und den Betrieb abgeleitet und umgesetzt. Der Teststrecke wird rund um die Uhr von einer Schaltstelle überwacht. Diese kontrolliert die Sensoren-, Schalt- und Anlagenzustände und gewährleistet die Systemsicherheit ggf. per Fernwirkeinrichtung. Die Leitstellen von Polizei und Feuerwehr können bei der Schaltstelle jederzeit eine Abschaltung anfordern und lassen sich diese quittieren. Die Anlage ist dann in einem sicheren Zustand, d.h. gemäß den elektrotechnischen Sicherheitsregeln geerdet und kurzgeschlossen. Wenngleich dies unwahrscheinlich ist, sollten Sie als Verkehrsteilnehmer und Ersthelfer bei einem Unfall darauf achten, ob irgendwo Kontakt mit den Oberleitungen besteht. Dann sollten Insassen betroffener Fahrzeuge in diesen bleiben und Ersthelfer 1m Abstand halten bis sichergestellt ist, dass die Anlage abgeschaltet ist. Beim Notruf ist die Leitstelle entsprechend über den Oberleitungskontakt zu informieren. Diese Situation ist vergleichbar mit dem Verhalten bei dem Bruch von Oberleitungen bei Eisenbahnen, Straßenbahnen oder Stromleitungen. Die sicherheitsrelevanten Fragen stehen für die Projektverantwortlichen - gerade auch in Hinblick auf die Akzeptanz für die Oberleitungstechnik -an erster Stelle. Für eventuelle Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen