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Verwendung von Sensornetzwerken zur elektromagnetisch-hyperbolischen Ortung von Gewittergeschehen

Anfrage an:
Deutscher Wetterdienst
Verwendete Gesetze:
Status dieser Anfrage:
Anfrage muss klassifiziert werden
Zusammenfassung der Anfrage

Arbeitet der Deutsche Wetterdienst mit blitzortung.org, oder mit anderen Sensornetzwerken zur elektromagnetisch-hyperbolischen Ortung von Gewittergeschehen?

Falls nein: Wieso noch nicht?

Falls ja: Mit welchen, in welcher Form und in welchem Umfang? Warum wurden die Netzwerke gewählt? Wo befinden sich deren Sensoren, und wieviele werden eingesetzt? Wird dabei das elektrische oder das magnetische Feld gemessen? (Antennentyp) Und sind sie in der Lage, auch Wolkenblitze zu identifizieren, und von Bodenblitzen zu unterscheiden? Falls ja: Wie?


Korrespondenz

Von
<< Anfragesteller/in >>
Betreff
Verwendung von Sensornetzwerken zur elektromagnetisch-hyperbolischen Ortung von Gewittergeschehen [#35017]
Datum
3. Dezember 2018 06:56
An
Deutscher Wetterdienst
Status
Warte auf Antwort — E-Mail wurde erfolgreich versendet.

Antrag nach dem IFG/UIG/VIG Sehr geehrte Damen und Herren, bitte senden Sie mir Folgendes zu:
Arbeitet der Deutsche Wetterdienst mit blitzortung.org, oder mit anderen Sensornetzwerken zur elektromagnetisch-hyperbolischen Ortung von Gewittergeschehen? Falls nein: Wieso noch nicht? Falls ja: Mit welchen, in welcher Form und in welchem Umfang? Warum wurden die Netzwerke gewählt? Wo befinden sich deren Sensoren, und wieviele werden eingesetzt? Wird dabei das elektrische oder das magnetische Feld gemessen? (Antennentyp) Und sind sie in der Lage, auch Wolkenblitze zu identifizieren, und von Bodenblitzen zu unterscheiden? Falls ja: Wie?
Dies ist ein Antrag auf Zugang zu amtlichen Informationen nach § 1 des Gesetzes zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (IFG) sowie § 3 Umweltinformationsgesetz (UIG), soweit Umweltinformationen im Sinne des § 2 Abs. 3 UIG betroffen sind, sowie § 1 des Gesetzes zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG), soweit Informationen im Sinne des § 1 Abs. 1 VIG betroffen sind. Sollte der Informationszugang Ihres Erachtens gebührenpflichtig sein, möchte ich Sie bitten, mir dies vorab mitzuteilen und detailliert die zu erwartenden Kosten aufzuschlüsseln. Meines Erachtens handelt es sich um eine einfache Auskunft. Gebühren fallen somit nach § 10 IFG bzw. den anderen Vorschriften nicht an. Auslagen dürfen nach BVerwG 7 C 6.15 nicht berechnet werden. Ich verweise auf § 7 Abs. 5 IFG/§ 3 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 UIG/§ 4 Abs. 2 VIG und bitte Sie, mir die erbetenen Informationen so schnell wie möglich, spätestens nach Ablauf eines Monats zugänglich zu machen. Kann diese Frist nicht eingehalten werden, müssen Sie mich darüber innerhalb der Frist informieren. Ich bitte Sie um eine Antwort per E-Mail gemäß § 1 Abs. 2 IFG. Ich widerspreche ausdrücklich der Weitergabe meiner Daten an Dritte. Ich möchte Sie um eine Empfangsbestätigung bitten und danke Ihnen für Ihre Mühe! Mit freundlichen Grüßen Antragsteller/in Antragsteller/in <<E-Mail-Adresse>> Postanschrift Antragsteller/in Antragsteller/in << Adresse entfernt >> << Adresse entfernt >>
Mit freundlichen Grüßen << Anfragesteller/in >>
  1. 2 Wochen, 1 Tag her3. Dezember 2018 06:56: << Anfragesteller/in >> hat eine Nachricht an Deutscher Wetterdienst gesendet.
Von
Deutscher Wetterdienst
Betreff
AW: Verwendung von Sensornetzwerken zur elektromagnetisch-hyperbolischen Ortung von Gewittergeschehen [#35017]
Datum
5. Dezember 2018 08:13
Status
Warte auf Antwort

Guten Tag Herr Antragsteller/in, wir haben ihre Anfrage erhalten und werden sie entsprechend unserer Möglichkeiten beantworten. Mit freundlichen Grüßen
  1. 1 Woche, 6 Tage her5. Dezember 2018 08:13: E-Mail von Deutscher Wetterdienst erhalten.
Von
<< Anfragesteller/in >>
Betreff
AW: Verwendung von Sensornetzwerken zur elektromagnetisch-hyperbolischen Ortung von Gewittergeschehen [#35017]
Datum
7. Dezember 2018 03:30
An
Deutscher Wetterdienst
Status
E-Mail wurde erfolgreich versendet.

Lieber Deutscher Wetterdienst, herzlichen Dank für ihre Empfangsbestätigung, und ich freue mich auf ihren umfassenden Bericht. Liebe Grüße Antragsteller/in Antragsteller/in Anfragenr: 35017 Antwort an: <<E-Mail-Adresse>> Postanschrift Antragsteller/in Antragsteller/in << Adresse entfernt >> << Adresse entfernt >>
  1. 1 Woche, 4 Tage her7. Dezember 2018 03:30: << Anfragesteller/in >> hat eine Nachricht an Deutscher Wetterdienst gesendet.
Von
Deutscher Wetterdienst
Betreff
AW: Verwendung von Sensornetzwerken zur elektromagnetisch-hyperbolischen Ortung von Gewittergeschehen [#35017]
Datum
13. Dezember 2018 09:13

Sehr geehrtAntragsteller/in vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworte: Der DWD nutzt seit 1995 Blitzdaten von externen Sensornetzwerken zur Erfassung der Blitzaktivität in Europa. Für die Versorgung mit diesen Daten wurden wiederkehrend europaweite Ausschreibungen durchgeführt, sodass es während dieser Zeit nacheinander unterschiedliche Datenlieferanten gab. Die Ausschreibungen wurden anhand der Anforderungen des DWD durchgeführt insbesondere hinsichtlich Ortungsgenauigkeit, Erfassungswahrscheinlichkeit und Netzabdeckung. Dabei erhielt jeweils der Anbieter mit dem wirtschaftlichsten Angebot (bestes Kosten/Nutzenverhältnis) den Zuschlag. Aktuell besteht ein Vertrag zur Datenlieferung mit der nowcast GmbH München, die das Messnetz LINET betreibt. Das LINET Messnetz besteht aus über 150 Sensoren/Antennen in Europa, die das elektromagnetische Signal der einzelnen Blitzentladungen erfassen, und einer Zentrale, die diese Daten in Echtzeit auswertet. Das System kann zwischen Erd- und Wolkenblitzen unterscheiden, mit Hilfe von Laufzeitunterschieden wird auch eine mittlere Höhe eines Wolkenblitzes berechnet. Eine detaillierte Beschreibung zu LINET, auch hinsichtlich der eingesetzten Technik finden sie auf der Internetseite der Firma nowcast, insbesondere unter der Überschrift Technologie: https://www.nowcast.de/technologie.html Sollten Sie weitere Fragen zur Technik haben, wenden Sie sich am besten direkt an die Firma nowcast, da der DWD nur Nutzer der Blitzdaten ist und kein Blitzmessnetz selber betreibt und demzufolge auf diesem Gebiet auch keine tiefergehende Expertise besitzt. Mit freundlichen Grüßen
  1. 5 Tage, 11 Stunden her13. Dezember 2018 09:14: E-Mail von Deutscher Wetterdienst erhalten.