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Formulierungshilfen zum Transparenzgesetz

Anfrage an:
Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW
Verwendete Gesetze:
Status dieser Anfrage:
Anfrage abgelehnt
Verweigerungsgrund
§7 (1) Entwürfe, Arbeiten und Beschlüsse zu Entscheidungen, sowie Protokolle vertraulicher Beratungen
Zusammenfassung der Anfrage
Antrag nach dem Informationsfreiheitsgesetz NRW Sehr geehrte Damen und Herren, bitte senden Sie mir Folgendes zu: - Die Formulierungshilfen zum Transparenzgesetz des MIK Dies ist ein Antrag nach dem Gesetz über die Freiheit des Zugangs zu Informationen für das Land Nordrhein-Westfalen (Informationsfreiheitsgesetz Nordrhein-Westfalen – IFG NRW). Ich verweise auf § 5 Abs. 2 IFG NRW und bitte Sie, mir die erbetenen Informationen unverzüglich, spätestens nach Ablauf eines Monats zugänglich zu machen. Nach §5 Abs. 1 Satz 5 IFG NRW bitte ich Sie um eine Antwort in elektronischer Form (E-Mail). Ich möchte Sie um Empfangsbestätigung bitten und danke Ihnen für Ihre Mühe! Mit freundlichen Grüßen

Korrespondenz

Von Arne Semsrott (Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.)
Betreff Formulierungshilfen zum Transparenzgesetz [#20674]
Datum 13. März 2017 21:51
An Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW
Status Warte auf Antwort

Antrag nach dem Informationsfreiheitsgesetz NRW Sehr geehrte Damen und Herren, bitte senden Sie mir Folgendes zu: - Die Formulierungshilfen zum Transparenzgesetz des MIK Dies ist ein Antrag nach dem Gesetz über die Freiheit des Zugangs zu Informationen für das Land Nordrhein-Westfalen (Informationsfreiheitsgesetz Nordrhein-Westfalen – IFG NRW). Ich verweise auf § 5 Abs. 2 IFG NRW und bitte Sie, mir die erbetenen Informationen unverzüglich, spätestens nach Ablauf eines Monats zugänglich zu machen. Nach §5 Abs. 1 Satz 5 IFG NRW bitte ich Sie um eine Antwort in elektronischer Form (E-Mail). Ich möchte Sie um Empfangsbestätigung bitten und danke Ihnen für Ihre Mühe! Mit freundlichen Grüßen
[… Zeige kompletten Anfragetext] Mit freundlichen Grüßen Arne Semsrott (Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.)
  1. 3 Monate, 2 Wochen her13. März 2017 21:51: Arne Semsrott (Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.) hat eine Nachricht an Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW gesendet.
Von Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW
Betreff AW: Formulierungshilfen zum Transparenzgesetz [#20674]
Datum 17. März 2017 10:28
Status Warte auf Antwort

Sehr geehrter Herr Semsrott, Ihr Antrag ist beim Ministerium für Inneres und Kommunales eingegangen. Ich bitte im Interesse der Bearbeitungsfähigkeit Ihres Antrages um Klarstellung, ob Sie tatsächlich eine "Formulierungshilfe zum Transparenzgesetz des MIK" meinen. Ich verweise hierzu auf das Gesetz zur Schaffung von mehr Transparenz in öffentlichen Unternehmen in Lande Nordrhein-Westfalen (Transparenzgesetz) vom 17.12.2009. Die Konkretisierung dieses Auskunftsbegehrens hätte auch Auswirkungen auf die Zuständigkeit innerhalb unseres Hauses. Im Übrigen widerspreche ich einer Veröffentlichung von personenbezogenen Daten. Mit freundlichen Grüßen
  1. 3 Monate, 1 Woche her17. März 2017 10:29: E-Mail von Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW erhalten.
Von Arne Semsrott (Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.)
Betreff AW: AW: Formulierungshilfen zum Transparenzgesetz [#20674]
Datum 17. März 2017 10:38
An Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW

Sehr geehrt << Anrede >> ich beziehe mich auf das Transparenzgesetz des Landes NRW, das die Weiterentwicklung des Informationsfreiheitsgesetzes darstellen sollte (vgl. http://www1.wdr.de/nachrichten/landes...). Hierzu gab es einen Entwurf bzw. Formulierungshilfen des MIK. Ich bitte Sie um Zusendung. FragDenStaat.de schwärzt bei der Veröffentlichung von E-Mails automatisch die Bereiche hinter "Sehr geehrte/r" sowie "Mit freundlichen Grüßen" bzw. vergleichbaren Grußformeln. So wird sichergestellt, dass im Regelfall personenbezogene Daten nicht veröffentlicht werden. Mit freundlichen Grüßen Arne Semsrott Anfragenr: 20674 Antwort an: <<E-Mail-Adresse>>
-- Rechtshinweis: Diese E-Mail wurde über den Webservice https://fragdenstaat.de versendet. Antworten werden ggf. im Auftrag der Antragstellenden automatisch auf dem Internet-Portal veröffentlicht. Falls Sie noch Fragen haben, besuchen Sie https://fragdenstaat.de/hilfe/fuer-be...
  1. 3 Monate, 1 Woche her17. März 2017 10:38: Arne Semsrott (Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.) hat eine Nachricht an Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW gesendet.
Von Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW
Betreff AW: AW: Formulierungshilfen zum Transparenzgesetz [#20674]
Datum 29. März 2017 10:08
Status Warte auf Antwort

Open Knowledge Foundation Deutschland e. V. Sehr geehrter Herr Semsrott, ich beabsichtige, Ihren Antrag auf Auskunft hinsichtlich einer Formulierungshilfe, in der die Weiterentwicklung des Informationsfreiheitsgesetzes dargestellt ist, abzulehnen. Um Ihnen einen schriftlichen ablehnenden Bescheid gemäß § 5 Abs. 2 Satz 3 IFG NRW zukommen lassen zu können, bitte ich um eine zustellungsfähige Postanschrift. Der Veröffentlichung von personenbezogenen Daten wird widersprochen. Mit freundlichen Grüßen
  1. 3 Monate her29. März 2017 10:10: E-Mail von Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW erhalten.
Von Arne Semsrott (Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.)
Betreff AW: AW: AW: Formulierungshilfen zum Transparenzgesetz [#20674]
Datum 29. März 2017 12:39
An Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW

Sehr geehrt << Anrede >> anbei meine Postadresse. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir die Ablehnung auch direkt elektronisch zusenden könnten. Anhänge werden nicht direkt veröffentlicht. Die personenbezogenen Daten darin würde ich schwärzen. Mit freundlichen Grüßen Arne Semsrott Anfragenr: 20674 Antwort an: <<E-Mail-Adresse>> Postanschrift Arne Semsrott Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. << Adresse entfernt >>
-- Rechtshinweis: Diese E-Mail wurde über den Webservice https://fragdenstaat.de versendet. Antworten werden ggf. im Auftrag der Antragstellenden automatisch auf dem Internet-Portal veröffentlicht. Falls Sie noch Fragen haben, besuchen Sie https://fragdenstaat.de/hilfe/fuer-be...
  1. 3 Monate her29. März 2017 12:39: Arne Semsrott (Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.) hat eine Nachricht an Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW gesendet.
  2. 3 Monate her29. März 2017 12:44: Arne Semsrott (Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.) hat die Anfrage 'Formulierungshilfen zum Transparenzgesetz' öffentlich geschaltet.
Von Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW
Betreff Antrag auf Auskunft
Datum 6. April 2017
Status Anfrage abgeschlossen
Anhänge

Sehr geehrter Herr Semsrott, Ihren Antrag auf Übersendung einer Formulierungshilfe zum "Gesetz zur Stärkung der Transparenz" des MIK lehne ich ab. Sachverhalt: Das Ministerium für Inneres und Kommunales hat auf Wunsch der Regierungsfraktionen eine Formulierungshilfe für ein "Gesetz zur Stärkung der Transparenz" gefertigt, die - sofern sie eine Billigung der Landesregierung im Wege einer Kabineübefassung gefunden hätte - den Regierungsfraktionen zur Verfügung gestellt werden sollte. Es liegt in der Entscheidungsgewalt der Regierungsfraktionen, unter Berücksichtigung dieser Formulierungshilfe ein Gesetzgebungsverfahren aus der Mitte des Landtages einzuleiten. Eine offizielle Abstimmung über die Formulierungshilfe ist im Kabinett (noch) nicht erfolgt. Eine Einbringung dieses Gesetzes noch in dieser oder in der nächsten Legislaturperiode ist aber möglich. Eine abschließende Positionierung der Landesregierung zu der Frage, ob und wie das IFG NRW zu einem Transparenzgesetz (nach Hamburger Vorbild) weiterentwickelt werden soll, liegt derzeit nicht vor. Begründung: Der Anspruch auf Übersendung der Formulierungshilfe ist nicht begründet. Als eingetragener Verein besitzen Sie den Status einer juristischen Person. Da § 4 Abs. 1 IFG NRW nur einer "natürlichen Person" den Anspruch auf Zugang zu vorhandenen amtlichen Informationen nach dem IFG NRW einräumt, sind Sie kein nach diesem Gesetz befugter Antragsteller. Ein Anspruch auf Übersendung der besagten Formulierungshilfe lässt sich auch im Übrigen nicht auf die Vorschriften des IFG NRW stützen. Der Auskunftsanspruch nach dem IFG NRW setzt eine Verwaltungstätigkeit der öffentlichen Stellen voraus (§ 2 Abs. 1 Satz 1 IFG NRW). Bei der Entwicklung eines Formulierungshilfe und der Zurverfügungstellung derselben handelt es sich nicht um eine Ausführung oder Anwendung geltender Gesetze im Rahmen des Zuständigkeitsbereichs des Ministeriums für Inneres und Kommunales, sondern um eine Unterstützungshandlung der Landesregierung für die Regierungsfraktionen im Zusammenhang mit einem · Gesetzgebungsverfahren. Dass der Landtag, soweit er keine Verwaltungsaufgaben wahrnimmt, sondern als Organ der Legislative tätig wird, vom Anwendungsbereich des IFG NRW ausgenommen ist, ergibt sich im Übrigen aus § 2 Abs. 2 Satz 1 IFG NRW. Bei der unterstützenden Zuarbeit der Landesregierung im Zusammenhang mit einem Gesetzgebungsverfahren der Regierungsfraktionen fehlt es daher an einer Verwaltungstätigkeit Aber selbst wenn man die Fertigung und Zurverfügungstellung der Formulierungshilfe für die Regierungsfraktionen als Verwaltungstätigkeit ansehen wollte, würde diese Tätigkeit dem Kernbereich exekutiver Eigenverantwortung unterliegen, wie er durch das Grundgesetz als ungeschriebener Versagungsgrund geschützt ist. Diese ausgehend vom Gewaltenteilungsprinzip insbesondere im Parlamentsrecht entwickelte Rechtsfigur schließt zur Wahrung der Funktionsfähigkeit und Eigenverantwortung der Regierung einen auch von parlamentarischen Untersuchungsausschüssen grundsätzlich nicht ausforschbaren Initiativ- , Beratungs- und Handlungsbereich ein. Zu diesem Bereich gehört die Willensbildung der Regierung selbst, sowohl hinsichtlich der Erörterungen im Kabinett als auch bei der Vorbereitung von Kabinettsund Ressortentscheidungen, die sich vornehmlich in ressortybergreifenden und -internen Abstimmungsprozessen vollzieht. Laufende Verhandlungen und Entscheidungsvorbereitungen sind zur Wahrung eigenverantwortlicher Kompetenzausübung der Regierung geschützt. ·Aber auch bei abgeschlossenen Vorgängen sind Fälle möglich, die dem Einblick Außenstehender weiterhin verschlossen bleiben müssen. Dieser Schutz der Regierungstätigkeit muss sich auch gegenüber einfachgesetzlichen Auskunftsansprüchen Dritter durchsetzen, damit er im Verhältnis der Verfassungsorgane untereinander nicht unterlaufen wird und ins Leere geht. Die Entscheidung, ob und wie ein Gesetz geändert werden soll einschließlich der Frage, zu welchem Zeitpunkt eine solche Gesetzesänderung erfolgen soll, unterliegt allein der Entscheidung der Landesregierung. Mit Einbringunq des Gesetzentwurfes - sei es aus der Mitte des Landtages, sei es durch eine Initiative der Landesregierung - wird das Gesetzgebungsverfahren mit sämtlichen Beteiligungsmöglichkeiten wie z.B. Sachverständigenanhörung eröffnet. Die Landesregierung kann nicht zu einer Veröffentlichung von Gesetzentwürfen und damit zu einer Diskussion über einen Gesetzentwurf gezwungen werden, obwohl sie den besagten Entwurf nicht bzw. derzeit nicht für einbringungsreif bewertet. Im vorliegenqen Fall kommt hinzu, dass die Landesregierung - wie ausgeführt - nur einen Beitrag zu einem Gesetzgebungsverfahren der Regierungsfraktionen leisten wollte, das aus der Mitte des Landtages angestoßen werden sollte. Ungeachtet der vorstehenden Ausführungen genießt die besagte Formulierungshilfe den Schutz des behördlichen Entscheidungsbildungsprozesses nach § 7 IFG NRW. Der Antrag wird daher (hilfsweise) unter Bezugnahme auf diesen Ablehnungsgrund abgelehnt. Wie bereits ausgeführt, wurde die Formulierungshilfe vom Ministerium für Inneres und Kommunales entwickelt. Zu einer abschließenden Abstimmung der Landesregierung über diese Formulierungshilfe im Wege einer Kabinettbefassunq ist es aber nicht gekormmen. Wäre die Landesregierung gezwungen, diese Formulierungshilfe gleichwohl an den Antragsteller herauszugeben, so müsste sie diesen Gesetzentwurf an den Antragsteller übersenden, obwohl der behördliche Entscheidungsprozess - hier die notwendige Entscheidung der Landesregierung, ob der Innenminister ermächtigt wird, die Formulierungshilfe an den Landtag weiterzugeben - nicht zu einem Abschluss gekommen ist. Mit der Herausgabe der Formulierungshilfe würden daher Vorarbeiten bzw. Entwürfe für ein immer noch mögliches Gesetzgebungsverfahren offenbart, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind und sich deswegen in der geschützten Sphäre des Ministeriums für Inneres und Kommunales befinden. Auch ist nicht auszuschließen, dass diese Formulierungshilfe noch .Veränderungen erfahren kann, zumal die Landesregierung das Vorhaben, das IFG NRW weiterzuentwickeln, noch nicht abschließend aufgegeben hat. Der Antrag ist daher gemäߧ 7 Abs. 1 IFG NRW abzulehnen. Im Übrigen wird der Antrag gemäߧ 7 Abs. 2 Buchstabe a IFG NRW abgelehnt, weil der Inhalt der Information sich auf den Prozess der Willensbildung innerhalb von und zwischen öffentlichen Stellen bezieht. Zweck dieser Bestimmung ist es, die nach außen tretende Entscheidung einer öffentlichen Stelle nicht dadurch angreifbar zu machen, dass interne Meinungsverschiedenheiten oder unterschiedliche Auffassungen zwischen mehreren beteiligten Stellen veröffentlicht werden. Staatliche Maßnahmen sollen als solche des Verwaltungsträgers als Einheit wahrgenommen werden. Angesichts des nicht zu einem Abschluss gekommenen Entscheidungsverfahrens der Landesregierung (fehlende Kabinettentscheidung) kann die vorliegende Formulierungshilfe nicht für sich in Anspruch nehmen, die Gesamtheit der Position der Landesregierung abschließend abzubilden. Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass sie in Teilen Positionen enthält, die nicht von allen Ressorts der Landesregierung geteilt werden. Es besteht insofern die Gefahr, dass die Formulierungshilfe in der derzeitigen Fassung eben nicht die abgestimmte Position der Landesregierung als Ganzes, sondern nur von Teilen davon, wiedergibt. Der Antrag auf Auskunft wird darüber hinaus unter Bezugnahme auf § 7 Abs. 2 Buchstabe b IFG NRW abgelehnt, weil das Bekanntwerden des Inhalts die Funktionsfähigkeit und die Eigenverantwortung der Landesregierung beeinträchtigen würde. Der Begriff der Eigenverantwortung der Landesregierung nimmt Bezug auf die vom Bundesverfassungsgericht zum Recht der parlamentarischen Untersuchungsausschüsse entwickelte Rechtsfigur des Kernbereichs exekutiver Eigenverantwortung. Unter Bezugnahme auf die vorstehenden Ausführungen zum Kernbereich exekutiver Eigenverantwortung wird an dieser Stelle nochmals betont, dass die Landesregierung sich in diesem geschützten Kernbereich verletzt sieht, sollte sie zur Veröffentlichung verpflichtet sein. ln diesem noch nicht zu einem Abschluss gekommenen Verfahren der Meinungsbildung, ob - und, wennja-in welcher Weise das IFG NRW weiterentwickelt werden soll, muss es einen nicht ausforschbaren Initiativ-, Beratungs- und Handlungsbereich geben, zu dem die Willensbildung der Regierung gehört. Der Schutz des behördlichen Entscheidungsprozesses wäre daher auf jeden Fall verletzt, wenn eine Offenbarungspflicht bestünde. Gemäß § 5 Abs. 2 Satz 4 IFG NRW weise ich Sie darauf hin, dass Sie gemäߧ 13 Abs. 2 IFG NRW das Recht haben, die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit anzurufen. [Rechtsbehelfsbelehrung] Mit freundlichen Grüßen
  1. 2 Monate, 2 Wochen her14. April 2017 00:00: Die Frist für diese Anfrage ist abgelaufen
  2. 2 Monate, 1 Woche her15. April 2017 16:55: Arne Semsrott (Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.) hat eine Antwort hinzugefügt, die auf dem Postweg erhalten wurde.
  3. 1 Monat her27. Mai 2017 11:38: Arne Semsrott (Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.) veröffentlichte einen Anhang bei der Anfrage Formulierungshilfen zum Transparenzgesetz.
Von Arne Semsrott (Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.)
Betreff AW: Antrag auf Auskunft - Formulierungshilfen Transparenzgesetz [#20674]
Datum 27. Mai 2017 11:42
An Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW

Ihr Az.: 112-30.01 Sehr geehrt << Anrede >> da das Transparenzgesetz offensichtlich nicht mehr vom Kabinett beschlossen wurde, möchte ich Sie bitten, mir nunmehr die Formulierungshilfen des MIK dazu nach dem IFG zuzusenden. Ich weise daraufhin, dass ich diesen Antrag als Privatperson stelle. Mit freundlichen Grüßen Arne Semsrott Anfragenr: 20674 Antwort an: <<E-Mail-Adresse>>
-- Rechtshinweis: Diese E-Mail wurde über den Webservice https://fragdenstaat.de versendet. Antworten werden ggf. im Auftrag der Antragstellenden automatisch auf dem Internet-Portal veröffentlicht. Falls Sie noch Fragen haben, besuchen Sie https://fragdenstaat.de/hilfe/fuer-be...
Von Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW
Betreff AW: Antrag auf Auskunft - Formulierungshilfen Transparenzgesetz [#20674]
Datum 31. Mai 2017 10:02

Sehr geehrter Herr Semsrott, der Ihnen vorliegende Ablehnungsbescheid vom 06. April 2017 hat sich nicht darauf beschränkt, den erhobenen Anspruch aus dem IFG NRW allein aus dem Gesichtspunkt des nach dem Gesetz zulässigen Antragstellers abzulehnen. Insofern führt Ihre Darlegung, dass Sie denselben Antrag nunmehr als Privatperson zu stellen gedenken, nicht zu einer insgesamt anderen Rechtseinschätzung. Weiterhin geht der Ablehnungsbescheid davon aus, dass das besagte Gesetzgebungsvorhaben auch noch in der nächsten Legislaturperiode möglich ist. Nur zur Ihrer Information weise ich darauf hin, dass die derzeitige Landesregierung die Amtsgeschäfte einschließlich der Durchführung von Kabinettsitzungen weiter wahrnimmt. Dass über die Formulierungshilfe im Kabinett bisher noch nicht entschieden wurde, bedeutet vielmehr, dass eine abgestimmte Position der Landesregierung dazu noch nicht erzielt wurde. Gerade dies steht neben anderen Gründen einer Auskunftserteilung entgegen. Ich darf daher auf die vielschichtige Argumentation im Ablehnungsbescheid verweisen. Mit freundlichen Grüßen
  1. 3 Wochen, 6 Tage her31. Mai 2017 10:03: E-Mail von Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW erhalten.
Von Arne Semsrott (Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.)
Betreff Vermittlung bei Anfrage „Formulierungshilfen zum Transparenzgesetz“ [#20674]
Datum 6. Juni 2017 12:23
An Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bitte um Vermittlung bei einer Anfrage nach dem IFG Nordrhein-Westfalen. Die bisherige Korrespondenz finden Sie hier: https://fragdenstaat.de/a/20674 Ich bin der Meinung, die Anfrage wurde zu Unrecht auf diese Weise bearbeitet, weil die Argumentation des MIK auf eine unendliche Geheimhaltung des Dokuments herauslaufen würde. Der fragliche Gesetzgebungsprozess ist eindeutig abgeschlossen, da dies von der Regierung erklärt wurde. Einer Herausgabe steht damit nichts entgegen. Sie finden auch alle Dokumente zu dieser Anfrage als Anhang zu dieser E-Mail. Sie dürfen meinen Namen gegenüber der Behörde nennen. Mit freundlichen Grüßen Arne Semsrott Anfragenr: 20674 Antwort an: <<E-Mail-Adresse>>
-- Rechtshinweis: Diese E-Mail wurde über den Webservice https://fragdenstaat.de versendet. Antworten werden ggf. im Auftrag der Antragstellenden automatisch auf dem Internet-Portal veröffentlicht. Falls Sie noch Fragen haben, besuchen Sie https://fragdenstaat.de/hilfe/fuer-be...
  1. 3 Wochen her6. Juni 2017 12:23: Arne Semsrott (Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.) hat eine Nachricht an Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen gesendet.
  2. 3 Wochen her6. Juni 2017 12:23: Arne Semsrott (Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.) bittet Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen um Vermittlung bei der Anfrage Formulierungshilfen zum Transparenzgesetz.
  3. 4 Tage, 12 Stunden her23. Juni 2017 12:21: Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW weigert sich, die Information zur Verfügung zu stellen aus folgendem Grund: §7 (1) Entwürfe, Arbeiten und Beschlüsse zu Entscheidungen, sowie Protokolle vertraulicher Beratungen.
Robert Michel schrieb am 8. Juni 2017 14:28:

Das MIK NRW hat eine feudale, verfassungsfeindliche Ansicht mit "Die Entscheidung, ob und wie ein Gesetz geändert werden soll einschließlich ... Alles lesen

Robert Michel schrieb am 8. Juni 2017 14:58:

Jedes Mitglied des Landtags und jede Fraktion hat das Recht, Anträge zu stellen. Gesetzentwürfe müssen von mindestens sieben Mitgliedern des ... Alles lesen

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