Uni Hamburg will Namen von Sponsoren nicht veröffentlichen, weil die das nicht wollen

Wir haben eine Anfrage an die Uni Hamburg gestellt, um herauszufinden, welche Geldgeber sich hinter den insgesamt 8 Millionen Euro verbergen, die alleine das Uniklinikum Eppendorf 2013 durch 254 Spenden und Sponsoringleistungen eingenommen hat. 

Die Antwort der Uni: Da die Geldgeber einer Veröffentlichung nicht zustimmten, werde man uns die Daten nicht übermitteln.

Dabei sieht das Hamburger Transparenzgesetz eigentlich vor, dass diese Daten öffentlich gemacht werden müssen. 

[Update 21.4.]: Das sieht auch der Hamburger Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit so. Er stützt unsere Argumentation: Eine pauschale Ablehnung des Antrags sei seiner Ansicht nach nicht zulässig.

Wir warten auf die Antwort der Universität.

Hochschulwatch.de: Übersicht aller Spenden an das Uniklinikum Eppendorf

Unterstützen Sie uns mit Ihrer Weihnachtsspende!

Bis zu unserem Spendenziel 2020 fehlen uns noch 50.000 Euro. Egal ob 10 oder 500 Euro – helfen Sie uns, dieses Ziel zu erreichen!

7.163,77 € von 50.000,00 €
Bild des Autors

Arne Semsrott

Arne ist Journalist und Projektleiter von FragDenStaat.

E-Mail: arne.semsrott@okfn.de (PGP)

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Wir kämpfen für mehr Transparenz in Politik und Verwaltung!
Machen Sie mit, indem Sie uns spenden! Damit unterstützen Sie unsere Kampagnen, Klagen und Recherchen.

Jetzt spenden

Abituraufgaben per IFG

Per Informationsfreiheitsgesetz (IFG) lassen sich über FragDenStaat.de viele interessante Dokumente vom Staat erfragen: Zum Beispiel wie Lobbyisten das Kanzleramt beeinflussenwas die Bundeswehr für ihre Werbung ausgibtwelche Verträge die Regierung mit Sicherheitsfirmen schließt.